[Rezension] Das Unkrautland 1. Auf den Spuren der Nebelfee von Stefan Seitz

Autor: Stefan Seitz
Titel: Das Unkrautland 1. Auf den Spuren der Nebelfee
Format: Gebundene Ausgabe
Verlag: Celon Verlag
ISBN: 978-3000202957
Preis (D): 14,95 €

Inhalt:

In einem alten, windschiefen Turm haust Primus. Er kann sich in eine Fledermaus verwandeln und wird deshalb für einen Vampir gehalten. Das ist er zwar nicht, aber dass die Bewohner des nahe gelegenen Dorfes das glauben, macht Primus sich schamlos zu nutze. Aus Spaß versetzt er die Dörfler in Angst und Schrecken, nur um anschließend die Dorfbäckerei zu plündern. Denn Primus mag Torten viel lieber als Blut. Bei seinen Raubzügen vergisst er er auch nie seine Freunde. Bucklewhee, den staatlich geprüften Präzisionsweckvogel und Snigg, den Kürbis, der auf dem Komposthaufen vor dem Turm wohnt und eigentlich nur ans Essen denkt.

So lebt Primus in den Tag hinein, bis ihm eines Tages die Hexe Miss Plim begegnet. Zusammen kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das sie unbedingt ergründen wollen. Doch leider sind sie nicht die einzigen…

Meinung:

Das Buch startet mit einem geheimnisvollen Gedicht, in dem es um die Nebelfee geht. Im Anschluss schafft es der Autor dieses Geheimnis Stück für Stück zu enthüllen.

Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem die Charaktere liebevoller gestaltet waren. Sei es der verfressene Kürbis Snigg, der oberlehrerhafte Bucklewhee, die pingelige Vogelscheuche Chuck oder auch die Spaßbolzen Taddle und Mills, die in einem Einmachglas bei Miss Plim hausen.

Auch die beiden Hauptfiguren Primus und Plim sind toll. Primus kommt einem anfänglich recht oberflächlich vor. Das ändert sich jedoch, als er sich an dem Geheimnis um die Nebelfee festbeißt.

Und dann wäre da noch die chaotische Plim, die zwar klaut wie ein Rabe, jedoch für jede noch so abwegige Situation einen Vorrat an Zaubermittelchen in ihrer Handtasche mit sch herum schleppt…

Dieses Buch habe ich zusammen mit meinem Sohn gelesen. In so manch einer Situation haben wir uns gekringelt vor lachen, während an anderer Stelle der ein oder andere Fingernagel dran glauben musste.

Stefan Seitz schafft es, mit einem bildhaften Schreibstil das Unkrautland lebendig werden zu lassen. Eine Welt, die ich gerne mal besuchen würde.

Fazit:

Spannend, witzig und einfach nur toll. Die totale Leseempfehlung!!!

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