[Rezension] Bartimäus 1. Das Amulett von Samarkand von Jonathan Stroud

Autor: Jonathan Stroud
Titel: Bartimäus 1. Das Amulett von Samarkand (Hier geht’s direkt zum Buch)
Format: Taschenbuch
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-21695-8
Preis (D): 9,95 €

Inhalt:

Der Zauberlehrling Nathaneal lebt und lernt bei seinem Meister Arthur Underwood in London. Als dieser ihn eines Tages nicht unterstützt, als er von dem Zauberer Simon Lovelace schikaniert wird, schmiedet Nathaneal einen Racheplan. Doch dafür benötigt er Hilfe. Darum beschwört er den Dschinn Bartimäus und beauftragt ihn, ein magisches Amulett von Lovelace zu stehlen. Der aber lässt sich nicht so einfach bestehlen und damit beginnt ein gefährliches Abenteuer…

Meine Meinung:

Nathaneal kann einem eigentlich nur Leid tun. Als kleines Kind von den Eltern an die Zauberer verkauft, landet er ausgerechnet bei Arthur Underwood. Underwood ist ein engstirniger, kriecherischer Mann, der Nathaneals Talent vollkommen ignoriert bzw. erst gar nicht erkennt. Auch mit seinen Lehrern ist Nathaneal nicht besser dran. Einzig seine Kunstlehrerin Miss Lutyens und Mrs Underwood bringen ihm ein bisschen Freundlichkeit entgegen.

Nathaneals Gegner Simon Lovelace ist ein von Ehrgeiz zerfressener Kerl, der auch nicht davor zurück schreckt, über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen. Ausgerechnet mit ihm legt Nathaneal sich an. Eine heimlich durchgeführte Beschwörung fördert Bartimäus an Nathaneals Seite. Bartimäus ist ein 5000 Jahre alter Dschinn und großmäuliger Angeber, der eigentlich nichts weiter will, als sich von seiner Knechtschaft bei Nathaneal zu befreien. Durch einen dummen Zufall geraten Bartimäus und Nathaneal in eine Pattsituation. Beide sind vorerst aneinander gebunden und auf ihre gegenseitige Hilfe angewiesen.

Die Geschichte ist in verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zum einen berichtet Bartimäus in der Ich-Form, zum anderen ist das Buch in der 3. Person geschrieben und zeigt Nathaneals Sicht der Dinge. Als kleines Hilfsmittel sind die Bereiche von Bartimäus und Nathaneal jeweils mit den entsprechenden Namen überschrieben. Dazu kommen bei Bartimäus noch Fußnoten, die manche Dinge ein bisschen näher beschreiben.

Die Geschichte ist interessant und spannend. Allerdings stören die Fußnoten den Lesefluss doch enorm und das Buch ist damit nicht ganz flüssig zu lesen. Darum habe ich mich auch ein bisschen schwer damit getan. Nichtsdestotrotz ist meine Neugier auf die Folgebände geweckt.

Fazit:

Interessanter Auftakt zu einer Jugendbuch-Trilogie.

Die Reihenfolge der einzelnen Bände:

  1. Das Amulett von Samarkand
  1. Das Auge des Golem
  1. Die Pforte des Magiers

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