[Rezension] Bartimäus 3. Die Pforte des Magiers von Jonathan Stroud

Autor: Jonathan Stroud
Titel: Bartimäus 3. Die Pforte des Magiers (Hier geht’s direkt zum Buch)
Format: Taschenbuch
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-21957-7
Preis (D): 8,95 €

Inhalt:

Endlich ist Nathaneal dort, wo er immer sein wollte. Im Zentrum der Macht. Als jüngster Informationsminister ist er für die Propaganda zuständig, denn England führt Krieg gegen Amerika und braucht dringend neue Rekruten für seine Truppen.

Bei den „Gewöhnlichen“ macht ihn das natürlich alles andere als beliebt. Auch seine Kabinettskollegen mögen Nathaneal nicht besonders. Deshalb hat er Bartimäus auch seit nunmehr 3 Jahren nicht mehr aus der Beschwörung entlassen. Dem Dschinn bekommt das gar nicht gut. Er hat seine Macht so gut wie verloren und pfeift überhaupt auf dem letzten Loch.

Durch Zufall erfährt Nathaneal, dass Bartimäus ihn damals nach der Golem-Affäre angelogen hat und dass Kitty Jones noch lebt. Stocksauer will der den Dschinn zur Rechenschaft ziehen doch ausgerechnet da gibt es einen neuen Putsch, der nicht nur die Zauberer sondern auch die Gewöhnlichen in höchste Gefahr bringt…

Meine Meinung:

Nathaneal hat mir im 1. Band der Reihe einfach nur Leid getan. In Teil 2 fand ich ihn völlig unsympathisch. Ja, und jetzt im 3. Teil ist er zwar immer noch unsympathisch aber auf dem Wege der Besserung – sozusagen. Ganz klammheimlich rührt sich sein Gewissen. Er kann zwar nicht immer so ganz über seinen Schatten springen, aber der Kerl hat tatsächlich ein Herz!

Die Entwicklung, die Kitty durchgemacht hat, hat mir wirklich gut gefallen. Sie hat sich eine neue Identität und ein neues Leben aufgebaut und eignet sich sogar ein paar magische Fähigkeiten an. Warum sie das macht, müsst ihr natürlich schon selber nachlesen.

Bartimäus fand ich in diesem Band der Reihe eine Spur ernsthafter. Um einen dummen Spruch ist er zwar nie verlegen, aber im Laufe der Geschichte erfährt man doch eine ganze Menge über sein früheres Wirken. Vor allem erfährt man viel über das Verhältnis zu seinem früheren Herrn Ptolemäus und was daran so besonders war.

Wie schon aus den vorherigen Bänden gewohnt, bedient sich der Autor auch hier wieder verschiedener Erzähl-Perspektiven. Zum einen natürlich wieder Bartimäus in der Ich-Form zum anderen Kitty und Nathaneal, die die Ereignisse aus ihrer Sicht schildern. Wie gehabt ist das Ganze wieder „gewürzt“ mit Fußnoten, in denen Bartimäus einige Dinge näher erläutert oder in denen er Anekdoten aus seinem Leben erzählt.

Alles in allem hat mir dieser 3. Teil der Reihe wieder ein ausgesprochenes Lesevergnügen bereitet und zum Ende hin hab ich sogar ein paar Tränchen verdrückt. Das Ende der Geschichte kann für mich persönlich so stehen bleiben. Eine Fortsetzung ist in meinen Augen nicht nötig. Allerdings sollten die einzelnen Bände unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, dass sie aufeinander aufbauen.

Fazit:

Würdiger Abschluss der Trilogie und ein absolutes Muss für alle, denen schon die ersten beiden Bände gefallen haben.

Die Reihenfolge der einzelnen Bände:

  1. Das Amulett von Samarkand
  1. Das Auge des Golem
  1. Die Pforte der Magier
  1. Der Ring des Salomo (Einzelband, gehört nicht zur Trilogie)

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