[Rezension] Adams Pech, die Welt zu retten von Arto Paasilinna

Autor: Arto Paasilinna
Titel: Adams Pech, die Welt zu retten
Originaltitel: Aatami ja Eeva
Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei-Lübbe
ISBN: 978-3-404-16272-7
Preis (D): 8,99 €

*Inhalt:*

Aatami Rymättylä ist Inhaber des Ein-Mann-Unternehmens „Akku AG“. Doch die Zeiten sind schlecht. Er bekommt keine Aufträge und ist so gut wie pleite. Drum bleibt ihm viel Zeit für seine Forschungen. Sein Ziel ist es, einen leichten und leistungsstarken Akku zu entwickeln. Tatsächlich gelingt ihm das. Doch noch bevor er seine Erfindung vervollkommnen kann, wird er wegen Versicherungsbetrugs verhaftet.

Im Gefängnis lernt er die Anwältin Eeva Kontupohja kennen. Die erkennt in Aatamis Erfindung eine wahre Goldgrube. Revolutioniert dieser Akku, der nicht größer ist, als eine Tafel Schokolade, doch die Energiewirtschaft. Darum steigt sie in seine Firma ein und meldet Aatami bei der „ersten Weltmesse der Akku- und Batterieindustrie“ an. Aatami tritt dort als Redner auf. Sein Vortrag stößt auf reges Interesse. Doch leider nicht im positiven Sinne. Die Erdöl fördernden Staaten sind alles andere als begeistert von Aatamis Erfindung und wollen sich des Problems entledigen…

*Meine Meinung:* 

Aatami hat zwar den Kopf voller Ideen und jede Menge Kinder, doch Freunde hat er eigentlich keine. So quartiert er sich beispielsweise bei seinem zuständigen Gerichtsvollzieher ein, als er obdachlos wird.

Eeva ist eine Alkoholikerin, die mir durch und durch unsympathisch war. Man erlebt, wie sie ein ums andere Mal abstürzt und sich im Suff völlig vergisst. Trotz alledem macht sie ihren Job. Was insofern schon wieder bewundernswert ist.

Durch die häufigen technischen und wirtschaftlichen Beschreibungen fand ich die Story nicht wirklich packend. Zwar wird das Ganze auf eine skurrile Art witzig, als sich die OPEC-Länder dazu entschließen, sich des finnischen Akku-Problems zu entledigen, nur ist man da auch schon etwa auf Seite 100 angelangt. Bei einer Gesamtseitenzahl von 236 ist das in meinen Augen kein allzu berauschendes Ergebnis. Außerdem gibt es auch dann noch immer wieder die oben genannten Längen.

*Fazit:*

So richtig begeistert hat mich dieses Buch nicht. Darum von mir keine Leseempfehlung.

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