[Rezension] Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Autor: Ransom Riggs
Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Originaltitel: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children
Format: Gebundene Ausgabe
Verlag: PAN-Verlag
ISBN: 978-3-42628368-4
Preis (D): 16,99 €

Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Die Geschichte oder die Bilder?

Neben einer wirklich tollen Story ist dieses Buch nämlich gespickt mit alten Fotos aus den 40er/50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Beim Lesen kam es mir manchmal so vor, als habe der Autor seine Story so konstruiert, dass er ein bestimmtes Foto einbauen konnte. Ein andermal war es genau umgekehrt. Das Foto passte ganz einfach zur Story. Deshalb habe ich mich gefragt, was den Autor inspiriert hat. Ist er zuerst auf die Fotos gestoßen und hat die Geschichte drum herum geschrieben oder hatte er die Story und fand die Bilder anschließend?

Aber egal wie herum es war, die Story und die Fotos sind einfach stimmig und schön und interessant…

Darum geht es:

Jacob Portman wächst mit den Geschichten von Monstern und einer Insel mit besonderen Kindern auf, die ihm sein Großvater erzählt. Als kleiner Junge glaubt er fest an deren Wahrheitsgehalt. Doch so, wie Kinder irgendwann nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben, verlieren auch die Geschichten mit der Zeit an Bedeutung für ihn.

Als der Jugendliche Jacob seinen Großvater eines Tages brutal zugerichtet findet und der noch ein paar geheimnisvolle Worte an ihn richtet, bevor er stirbt, bekommen die Geschichten plötzlich ein ganz anderes Gewicht.

Jacob macht sich auf die Suche nach der Insel der besonderen Kinder.

Ich sage dazu:

So ein schönes Buch!

Jacob mochte ich von Anfang an. Zusammen mit ihm habe ich unter dem Tod des Großvaters gelitten und nach und nach dessen geheimnisvolle Botschaft enträtselt. Wir haben Miss Peregrine und deren besondere Kinder kennen gelernt und über deren Talente gestaunt. Wir haben Wights und Hollowgasts bekämpft, uns verliebt und eine Entscheidung getroffen.

Jetzt, wo ich das Buch zugeklappt habe, streiche ich nachdenklich und ein bisschen wehmütig über den Umschlag und wünsche mir, dass die Geschichte weiter geht. Das Potential für eine Fortsetzung ist auch da. Trotzdem denke ich, dass dieses Buch auch für sich stehen kann und der weitere Verlauf der Fantasie des Lesers überlassen sein sollte.

Jedenfalls hat mich die Geschichte nachhaltig beeindruckt und wandert somit auf meine Favoritenliste.

Bleibt noch mich zu bedanken. Danke an Anja, die mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat und die dann auch noch so freundlich war, es mir zu leihen.

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