[Rezension] Skulduggery Pleasant 3. Die Diablerie bittet zum Sterben – Derek Landy

Format: Hardcover
Verlag: Loewe
ISBN-13: 978-3-7855-6002-0
Preis [D]: 16,90 € (D), 17,40 € (A)
Aus dem Englischen von Ursula Höfker
ab 12, Erstmals erschienen 2009, 3. Auflage 2012
352 Seiten, 14.0 x 21.5 cm
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Darum geht es:
Nach den Ereignissen um das Groteskerium hat das Sanktuarium Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh zu gesuchten Personen erklärt. Deshalb hat der zweitklassige Detektiv Remus Crux einen Fall übernommen, in dem es um getötete Teleporter geht. Nebenbei versucht er natürlich auch Skulduggery und Walküre in die Finger zu bekommen.
Einer der letzten überlebenden Teleporter wendet sich jedoch lieber Schutz suchend an Skulduggery persönlich. Dabei erzählt er ihm von einem weiteren Teleporter. Einem unausgebildeten Jungen – Fletcher Renn. Leider gelingt es Tanith Low diesmal nicht, den Teleporter vor seinem Mörder zu beschützen, so dass Fletcher Renn nun der einzige überlebende Teleporter ist.
Nach und nach wird klar, dass die Diablerie, eine Gruppe bösartiger Zauberer, unter der Führung des geheimnisvollen Batu versuchen will, ein Tor zu öffnen, das die Gesichtslosen, die grausamen Götter aus grauer Vorzeit, zurück holen soll. Genau dazu brauchen sie Fletcher Renn. Ein Wettlauf um den jungen Mann entbrennt…
Ich sage dazu:
Walküre, inzwischen 14 Jahre alt, hat ihr normales Leben zwischen Familie, Schule und Freunden inzwischen fast komplett ihrem Spiegelbild überantwortet. Nur blöd, wenn man dadurch sogar seinen ersten Kuss verpasst. Aber was ist das schon im Vergleich zu einem Leben voller Magie und Abenteuer?
Dass das eben doch etwas ausmacht, versucht ihr der besorgte Kenspeckle klarzumachen, als er sie nach einem Kampf mal wieder zusammenflickt.
Skulduggery hingegen sieht das natürlich eher gelassen und behandelt Walküre wie eine Erwachsene. Dass er Walküre dadurch mehr als einmal in Lebensgefahr bringt, sieht er nicht so eng. Immerhin schafft er es schließlich, sie und sich aus jeder noch so abwegigen Situation zu befreien. Dass er dabei nicht mit coolen Sprüchen geizt, ist Ehrensache.
Spannend und witzig, aber auch stellenweise ganz schön brutal war dieser 3. Teil der Skulduggery Pleasant-Reihe. Wie schon die vorherigen Bände habe ich dieses Buch wieder zusammen mit meinem Sohn gelesen. Wir sind beide der Meinung, dass auch dieser Teil wieder absolut lesens- und empfehlenswert ist. Wegen der unerwarteten Wendung und dem fiesen Cliffhanger am Ende sind wir außerdem froh, dass der 4. Teil der Reihe „Sabotage im Sanktuarium“ schon hier liegt, so dass wir gleich nahtlos weiter lesen können.
Die Reihenfolge der einzelnen Bände:
1. Der Gentleman mit der Feuerhand
2. Das Groteskerium kehrt zurück
3. Die Diablerie bittet zum Sterben
4. Sabotage im Sanktuarium
5. Rebellion der Restanten
6. Passage der Totenbeschwörer

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