Hinkenpinken’s Welt

Hier findet ihr kleine Geschichten und Posts, die mal mehr, mal weniger mit Büchern oder Wolle zu tun haben. 

19.10.2015

Ich packe meine Koffer und ziehe hierher

Bislang hatte ich meinen Blog bei Blogger.com. Was mich dort stört ist der Zwang, sich bei google + anmelden zu müssen. Ich mache auf dieser Seite nichts, aber es nervt mich, dass ich ständig von irgendwelchen Leuten, die ich gar nicht kenne, zu irgendwelchen Kreisen hinzugefügt werde. Davon mag man halten, was man will, ich für meinen Teil mag das nicht. Darum habe ich beschlossen, meinen Blog dort zusammen zu packen und den Anbieter zu wechseln. Und… TADAAAA… hier bin ich! 😀

Altlasten

Irgendwie muss ich ja anfangen. Warum also nicht erstmal das posten, was ich schon geschrieben habe? Rezensionen zu Büchern habe ich schon so einige geschrieben. Manche sind gut, manche nicht so. Manche sind lang, andere eher kurz und knapp.

Auch die ein oder andere Geschichte wird es geben. Manche haben mit Büchern zu tun, andere nicht.

Natürlich wird es nicht bei diesen Altlasten bleiben. Wann immer ich eine neue Rezension oder Geschichte für euch habe, wird sie hier erscheinen. 🙂

05.10.2015

Monatsrückblick September

Weil das mit dem Rezi schreiben immer noch klappen will, gibt es jetzt wenigstens eine kleine Zusammenfassung. Vielleicht ist es aber auch ganz gut so, dass ich zum ersten Buch im September keine Rezi geschrieben habe.

Aber von Anfang an…

Daughter of Smoke and Bone
Quelle: Fischer Verlage
Days of Blood and Starlight
Quelle: Fischer Verlage

Der 1. Teil der Zwischen den Welten-Trilogie war quasi ein Cover-Kauf. Da ich den Klappentext auch okay fand, durfte es vor ein paar Jahren bei mir einziehen. Es folgte nach einer Weile Teil 2. Als dann im Juli dieses Jahres endlich auch Teil 3 erschien, war das das Startsignal, diese Trilogie endlich zu lesen. Ich habe also im August mit „Daughter of Smoke and Bone“ begonnen und konnte in diesem Monat auch noch „Days of Blood and Starlight“ beenden. Lediglich „Dreams of Gods and Monsters“ ist in den September gerutscht.

Dreams of Gods and Monsters
Quelle: Fischer Verlage

Ganz grob zusammengefasst geht es in der Trilogie um den Krieg zwischen Engeln und Dämonen und einer Liebe, die nicht sein darf.

Band 1 hat mir auch wirklich gut gefallen. Bei Band 2 habe ich mich schon schwerer getan. Dass ich Band 3 nicht abgebrochen habe, war pure Bockigkeit. 😀

Mit 784 Seiten ist dieser 3. Band schon eine Hausnummer. Davon lasse ich mich normalerweise jedoch nicht abschrecken. Wenn die Story gut ist, darf ein Buch auch gerne 1000 oder mehr Seiten haben. Hier hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Hälfte auch gereicht hätte. Leider hatte ich den Eindruck, dass die Autorin sich selber gerne reden hörte (schreiben sah?). Mit vielen blumigen Worten drehte sie sich rum und rum im Kreis herum und kam einfach nicht zu Potte. Irgendwann war es dann ja doch geschafft und die Story fand ich grundsätzlich auch gut, einzig, dass das Buch mit hübschem Beiwerk derartig aufgebläht war, hat mir ganz und gar nicht behagt.

Die im November anstehende Lesung von Michael Tsokos in Olpe hat mich dazu bewogen „Die Klaviatur des Todes“ zu lesen. Fand ich sehr interessant und freue mich schon auf „Zerschunden„, das ich hoffentlich nächsten Monat in signierter Form in Händen halten werde. 😉

Was nun folgte, war SuB-Abbau. Dem habe ich mich nämlich dieses Jahr verschrieben. 🙂

Vampire schlafen fest
Quelle: dtv
Ein Vampir für alle Fälle
Quelle: dtv
Vampirgeflüster
Quelle: dtv
Vor Vampiren wird gewarnt
Quelle: dtv

Die Sookie Stackhouse-Reihe habe ich vor einigen Jahren begonnen und immer mal wieder einen Band gelesen. Nun habe ich mir aber vor einiger Zeit vorgenommen, angefangene Reihen endlich mal zu beenden, sofern möglich. Ich stelle fest: Ich mag sie, die Welt, der Sookie Stackhouse. Auch wenn ich gleichnamiges Buch nicht lesen werde. 😉

Weil ich unterwegs war und mein Buch zu Ende, brauchte ich schnell was für Zwischendurch. Reiner Zufall, dass es

Göttin in Gummistiefeln
Quelle: Verlagsgruppe Random House

geworden ist. Leichte Kost und somit genau richtig. 😉

Das war er dann auch, mein Lesemonat. Dass ich nebenbei die Finger nicht von meiner Wolle lassen konnte und was daraus geworden ist, könnt ihr euch hier angucken:

http://hinkenpinken.blogspot.de/2015/10/update-nr-6-hinkenpinken-kreativ.html

10.10.2014

Bloß ne olle Story

Hach, ich bin furchtbar. Ich weiß. Darum gibt’s aus gegebenem Anlass auch nichts Neues sondern nur eine alte Geschichte.

Freischwimmer

Vor ein paar Jahren wollte mein Sohn unbedingt ein eigenes Haustier haben. Welches war ihm ziemlich egal. Hauptsache ein eigenes.
Nun war – angesichts unserer Katze – guter Rat teuer.
Vogel oder Maus? Nee, lieber nicht.
Ein Hamster? Nee, nachtaktiv.
Meersau oder Kaninchen? Auch nicht gut, weil wir nicht mal ein klitzekleines Stückchen Wiese haben und nur im Käfig sitzend geht nicht.
Ein Reptil? Lieber erst, wenn er etwas älter ist…..
Letztendlich haben wir uns für ein Aquarium entschieden. Mein Sohn ist sowieso eher der Forscher als der Knuddler.
Gesagt, getan haben wir ein kleines Aquarium angeschafft. Mit Begeisterung haben wir es zusammen eingerichtet und nach einiger Zeit die ersten Fische zu Wasser gelassen. Stundenlang konnte er davor hocken, seinen Fischen Namen verpassen und jedem erzählen, dass er jetzt eigene Haustiere hat. Wirklich jedem und wirklich stundenlang. 

Bloß für die nötige Pflege war er noch ein bisschen zu klein. Und an wem bleibt die Arbeit hängen?
Genau! An Mama.

Eines Tages war es mal wieder so weit. Bewaffnet mit diversen Eimern, Wasseraufbereiter und Reinigungsmaterial machte ich mich ans Werk.
Kaum hatte ich die Abdeckung des Aquariums in der Hand, als auch schon unsere Katze um die Ecke kam.
Ich dachte noch so: Die wird ja jetzt wohl nicht versuchen zu angeln, als das dusselige Tier auch schon sprang……..

Mit einem Riesen-Platsch landete sie mitten im Aquarium und war genauso schnell wieder draußen. Und zwar so schnell, dass das Wasser nicht mal Zeit hatte, über ihr wieder zusammenzuschlagen. Ihr Rücken ist tatsächlich trocken geblieben.

Nachdem ich den Mund wieder zugeklappt hatte, musste ich lachen. Und wie! Ich war allein zu Hause, aber diese Geschichte musste ich unbedingt loswerden. Sonst wäre ich geplatzt. Also hab ich meinen Mann angerufen. Nur der konnte mich vor lauter Lachen leider nicht verstehen. Erst nach mehreren Anläufen ist es mir gelungen, ihm zu berichten was passiert ist.

01.01.2014

Von mieser Laune und alten und neuen Ritualen

Ja, genau. Miese Laune hatte ich in letzter Zeit. Besonders viel gelesen habe ich nicht, Rezis geschrieben erst Recht nicht. Zu mehr als auf der Couch zu hocken und die Nadeln schwingen, konnte ich mich nicht aufraffen. Und wer oder was war Schuld? Die Jahreszeit wars! Ich mag sie nun mal nicht, diese Jahresendrituale und je näher sie kamen, desto schlechter wurde meine Laune. Das Wetter trug auch nicht gerade zu einer Besserung bei. Vielleicht, wenn man den Advent, Weihnachten, Silvester und den ganzen Quatsch in den Sommer verlegen könnte… Aber ich glaube, ehrlich gesagt, nicht, dass das helfen würde. 😦 Nun ist es aber geschafft und prompt stellt sich meine gewohnt gute Laune wieder ein.

In den nächsten Tagen werde ich mich daher auch wieder verstärkt um meinen armen, vernachlässigten Blog hier kümmern.

Was ich euch jedoch jetzt schon zeigen kann, sind Bilder von einem neuartigen Ritual, das ich gestern Abend kennen lernen durfte. Obwohl…so neu ist das wohl gar nicht, denn wenn man den Vergleich zwischen Affen und Menschen anstellt, so haben wohl schon unsere Urahnen gegenseitige Körperpflege betrieben. Wenn auch nicht genau so… Am besten, ihr macht euch selber ein Bild (mit freundlicher Genehmigung der Protagonisten). 😉

14.11.2013

Blow Out – Die inoffizielle Rezi 😉

Uwe Laub, den Autor von Blow Out habe ich vor einer Weile bei einer Blödelei auf Facebook kennen gelernt. Es ging um den Monty Python-Film „Das Leben des Brian“. Die Spürche aus dem Film ziehen sich seitdem wie ein roter Faden durch unsere Facebook-Bekanntschaft. Darum konnte ich mich irgendwie nicht zurückhalten und habe noch eine andere, inoffizielle Version zu meiner Rezi (Blow Out) geschrieben.

„Always look on the bright side of life…“…tja, das fällt gar nicht so leicht, wenn gerade die Welt absäuft und ein Killer hinter dir her ist. So geht es nämlich gerade Emma Fisher und Nick Schäfer, der Botschafts-Assistentin und dem Journalisten, die versuchen einen Umweltskandal aufzuklären.

Der fiese SCS-Agent Randall Donovan ist hinter ihnen her. Da hilft es auch nicht, wenn Nick und Emma sich unter einem Lampenschirm verstecken. Denn Donovan gibt sich nicht mit einem Löffel zufrieden und es würde auch nicht helfen, wenn die beiden 100 mal „Ich soll keine Top-Secret-Akten lesen“ an die Wand schreiben.

So manches mal wünscht man sich als Leser ein Raumschiff, dass die Helden aus einer brenzligen Situation befreit. Auch würde man gerne mal Donovan zur Kreuzigung einladen. Zum Glück wird der Pursche doch das ein oder andere Mal zu Poden gechleudert.

Leider ist Donovan mit allen Wassern gewaschen und selbst, als Emma und Nick sich als Kanalarbeiter auf dem Weg zur täglichen Betriebsversammlung tarnen, kommt er ihnen auf die Schliche. Ein Ablenkungsmanöver, dass ihn auf die Spur der falschen Sandale bringt, ist nur von kurzer Dauer. Da helfen weder Weihrauch, noch Myrrhe, noch Gold. Donovan ist ein fieser Spalter und außerdem wolfszitzenchips- und otternasenabhängig.

Am Ende wird er zum Glück aber noch Mitglied beim fliegenden Suizidkommando und findet dort seine Berufung.

19.10.2013

Murder Train

Quelle: dreimann Buchhandlung

Monatelang hatte ich drauf gewartet und gestern war es dann endlich soweit. Der Murder Train rollte an. Dieses Megahypersuperduper-Event von der dreimann Buchhandlung war zweigeteilt. Man musste sich entscheiden, ob man im Zug unterwegs sein wollte zusammen mit ChristineDrews, Oliver Welter & Michael Gantenberg, Judith Merchant,VeitEtzold und Petra Busch oder lieber in der Halle mit Arno Strobel und Wulf Dorn. Mehrere Faktoren, die ich jetzt nicht näher erläutern werde, führten dazu, dass ich eine Karte für die Halle erstanden habe.

Weil ich natürlich viel zu hibbelig war, zu Hause zu warten, bis es losgeht, habe ich mich um kurz nach 18 Uhr von meinem Mann nach Attendorn fahren lassen. Das ist so nah dran, dass ich mir für den Rückweg den Luxus eines Taxis gönnen wollte.

Die Location, in der ich übrigens vorher noch nie gewesen war, war schnell erreicht. Da stand ich nun – einsam und allein auf weiter Flur. Eine SMS später hatte ich jedoch eine naheliegende Pizzeria und somit meine herzallerliebstenBücherwürmer Anja und Alex (nebst Gatten) gefunden.

Wie nicht anders zu erwarten, ging der Spaß gleich los. Wir haben so viel erzählt und gelacht, dass mir beinahe der Anlass unseres Zusammentreffens aus dem Gedächtnis geflutscht wäre. Aber nur beinah. 😉 Also haben wir flugs unseren Kram zusammen gerafft und uns aufgemacht zum Veranstaltungsort, wo wir auch prompt die liebe Anka getroffen haben.

Schon der Eingang hatte etwas Gruseliges. Eine alte, verrostete, heruntergekommene Treppe, die in den ersten Stock führte. Auch dort herrschte diese angenehme Gruselatmosphäre. Rostige Fensterrahmen, durch die der Vollmond schien, gepaart mit gammeligen Spinden… total genial halt.

(Sind leider die einzigen Bilder, die ich gemacht habe. Der Fotoknipsomat und ich werden wohl keine Freunde mehr.)

Ein bisschen Wartezeit und viel Gequassel später betraten dann Arno Strobel und Wulf Dorn die Bühne. Zu Beginn lasen beide aus ihren aktuellen Romanen „Der Sarg“ und „Phobia“ vor. Es folgte ein netter, informativer Plausch zwischen den beiden Autoren, der immer mal wieder unterbrochen wurde von Kurzgeschichten aus der Feder der beiden.

Nachdem dieser offizielle Teil der Lesung zu Ende war und „Phobia“ signiert, hieß es mal wieder Warten. Warten auf den Zug, der – wie nicht anders zu erwarten – natürlich Verspätung hatte.

Diese Wartezeit haben wir uns unter anderem mit einem Besuch der Toiletten „versüßt“. Dort bot sich uns ein Einblick in längst vergangene Zeiten. Da kam man aus dem Staunen und Ekeln fast gar nicht mehr raus. An dieser Stelle herzlichen Dank an meine liebste Übungsleiterin Claudia für die vielen Kniebeugen. 😉 Der Sinn des kleinen Spiegels an der Innenseite der Kabinentür, der sich ungefähr auf Kniehöhe befand, hat sich mir nicht erschlossen. Dafür hat das Ding bei mir immer mal wieder zu Heiterkeitsausbrüchen geführt.

Nachdem die Zugfahrer dann endlich eingetrudelt waren, haben wir uns sehr nett mit Veit Etzold unterhalten. Dass ich am Ende eine signierte Ausgabe von „Final Cut“ in Händen hielt, war zwar nicht geplant, aber wie es halt so geht…. Ein Schelm, der böses dabei denkt. 😉 😀

Viel zu schnell war dann auch das Ende der Veranstaltung gekommen. Schade, denn ich hätte durchaus noch ein, zwei, fünf Stündchen bleiben können.

Dafür war der Fahrer des Taxis ebenfalls ein überaus netter Mensch, der sich von mir offenbar so gut unterhalten fühlte, dass er mir nicht den vollen Fahrpreis abgeknöpft hat und sogar darauf bestand, zu warten, bis ich an der Haustür war.

Alles in allem also ein sehr gelungener Abend, der nach einer Wiederholung schreit. Einen Teil der Truppe, nämlich die liebe Anja und Wulf Dorn werde ich aber schon in knapp zwei Wochen in Düsseldorf wieder sehen.

KLICK
27.09.2013

Anka’s langer Lesenachtmarathon, Tag 7

Der 7. Tag

Gestern ist es mir endlich mal gelungen, so zu lesen, wie ich es die ganze Woche über gerne getan hätte und das obwohl ich meinen Vormittag bei meiner Mutter verbracht habe.

Gelesene Bücher: 1 beendet, 2 angefangen

Gehörte Hörbücher: 0

Gelesene Seiten am Donnerstag: 320 Seiten

Gelesene Seiten insgesamt: 979 Seiten

Einen neuen Gast hatte Anka natürlich auch wieder. Hier kommt dessen Frage:

Zum Abschluss unserer Lesenacht XXL – Woche habe ich Sina Beerwald eingeladen, deren aktuellen Sylt-Krimi ihr übrigens (persönlich für euch signiert!!) gewinnen könnt. Sina möchte gern folgendes von euch wissen…

Welcher Satz im Buch hat dich heute am meisten beeindruckt / berührt / mitgenommen / zum Lachen gebracht?

Au weia, diese Frage passt nun so gar nicht zu meiner heutigen Lektüre. Das Buch, das ich heute beendet habe, fällt unter die Kategorie „seichte Lektüre mit scheußlichem Cover“. Da war nichts beeindruckendes dabei. Tja, und in meinem neuen Buch habe ich erst ein paar Seiten gelesen. Das war leider bisher auch noch nicht so ergiebig. Vielleicht tut sich im Laufe des Abends noch was Bemerkenswertes, das ich dann nachreichen kann.

26.09.2013

Anka’s langer Lesenachtmarathon, Tag 5 und 6

Mittwoch. Im Augenblick nicht gerade mein Lieblingstag, weil irgendwie stressig. Drum bin ich auch gar nicht dazu gekommen, hier etwas zu posten. Gelesen habe ich trotzdem. 😉

Der 5. Tag

Das ist meine Statistik für Dienstag:

Gelesene Bücher: 3 angefangen

Gehörte Hörbücher: 0

Gelesene Seiten am Dienstag: 151 Seiten

Gelesene Seiten insgesamt: 465 Seiten

Anka hatte natürlich auch wieder Besuch. Diesmal von Angelika Schwarzhuber, die selbstverständlich auch eine Frage im Gepäck hatte.

Tag 4 unserer Lesenacht XXL ist mittlerweile angebrochen. Unser heutiger Gast ist die zauberhafte Autorin Angelika Schwarzhuber, die mir mit „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“ einige amüsante Lesestunden beschert hat. Sie hat folgende Frage an euch…

Mögt ihr Bücher lieber, die in der Vergangenheit oder im Präsens geschrieben sind?

Oder ist es euch egal?

© Foto by Carolin Apfelbeck

Grundsätzlich ist es mir egal, ob Bücher in der Vergangenheit oder im Präsens geschrieben sind. Da die meisten Bücher jedoch in der Vergangenheitsform verfasst sind, brauche ich meistens ein paar Seiten Anlaufzeit für Bücher im Präsens.

Der 6. Tag

Wie schon erwähnt, war der Mittwoch ein wenig stressig. Wie und ob ich zum Lesen gekommen bin, könnt ihr hier nachlesen:

Gelesene Bücher: 1 beendet, 2 angefangen

Gehörte Hörbücher: 0

Gelesene Seiten am Mittwoch: 194 Seiten

Gelesene Seiten insgesamt: 659 Seiten

Wie schon gewohnt kommt an dieser Stelle Anka’s Gast zu Wort.

… und natürlich geblubbert! Ich freue mich sehr, dass heute Oliver Kern auf unserem virtuellen VIP-Sofa Platz nimmt und euch folgende Frage mitbringt:

Bestseller-Regal, Wühltisch, Rezensionsempfehlungen, literarischer Mainstream oder Underground? Von was lasst Ihr euch verleiten? Wie wählt Ihr Eure Bücher aus?

Bildquelle: Facebook

Bestseller-Regal? Nö, eigentlich nicht. Ich empfinde es eher als Zufall, dass ein Buch, das ich gelesen habe oder lesen möchte, auch in diesem Regal zu finden ist. 😀

Wühltisch??? Weiche, Satan! Nee, nee, von den Dingern halte ich mich wohlweislich fern.

Rezensionsempfehlungen? Ja. Definitiv. Das liegt aber nur an all den vielen lieben Verrückten, die ich in diversen Bücherforen kennenlernen durfte und die es einfach nicht sein lassen können, Rezensionen zu schreiben und darin die Bücher, die sie gelesen haben in den höchsten Tönen zu loben.

Mainstream oder Underground? Mainstreamer in meinem Fall. Größtenteils.

Von was ich mich verleiten lasse? Empfehlungen, schöne Cover, momentane Laune… Es gibt viele Verführer. 😉

Wie ich meine Bücher auswähle? Hmm… zum einen ist da diese unendliche Wunschliste, die ganz automatisch abgerufen wird, sobald ich in die Nähe von Büchern komme. Steht das Buch, das mir ins Auge gefallen ist, nicht drauf, kann es nur an dem schönen Cover liegen. Der Klappentext muss natürlich auch noch passen. Tritt einer dieser beiden Fälle ein, setzt so eine Art Automatismus ein und das Buch gehört mir. Ich kann also gar nicht dafür. 😉

24.09.2013

Die Buchgesichter unter euch und möglicherweise auch ein paar Lovelybooker mögen diese Story vielleicht schon kennen. Neulich Nacht, als ich nicht schlafen konnte, ist mir allerdings eine kleine Fortsetzung dazu eingefallen.

Vor ein paar Jahren gab es auf lovelybooks.de mal ein Gewinnspiel zu diesem Buch:

Quelle: Penhaligon
KLICK

Aufgabe war es, sich vorzustellen, wie es wäre, wenn es Vampire, Werwölfe & Co. wirklich gäbe und ein paar Sätze dazu zu verfassen.

Der 1. Teil der Geschichte ist der, mit dem ich das Buch damals gewonnen habe, der 2. die Fortsetzung aus schlafloser Nacht.

Teil 1

Wie jetzt, vorstellen? Das brauch ich mir nicht vorzustellen…

Alles fing damit an, dass mein Sohn ein Haustier wollte. Tja, was nimmt man da? Hund? Katze? Maus? Und die ganze Arbeit bleibt wieder an mir hängen? Nach gar nicht sooo langer Überlegung hatten wir uns für ein Anderweltwesen entschieden.

Bloß welches? Dass es kein Vampir werden würde, war relativ schnell klar, da die ja bekanntlich nachtaktiv sind. Den Rest unserer Überlegungen will ich euch ersparen. Letztendlich ist es jedenfalls ein Werwolf geworden. Rolli.

Der Vorteil bei Anderweltwesen ist ja, dass die nicht permanent in Tiergestalt rumlaufen und deshalb auch prima ein bisschen im Haushalt mit anpacken können. Dachte ich jedenfalls. Damals.

Dass Rolli in Wirklichkeit eine faule S…ocke ist… Aber gut, das interessiert euch sicher gerade nicht so brennend.

Das Schärfste, was er bisher gebracht hat, war, sich direkt unter unser Fenster zu stellen und den Mond anzuheulen. Nachts um 3! Und das nur, weil er zu faul war, die paar Schritte bis in den Wald zu laufen!

Na ja, auch wenn ich jetzt meckere, irgendwie ist er ja doch süß und ich will ihn auch nicht mehr hergeben.

Damit Rolli (besonders in Vollmondnächten) nicht immer so allein ist, haben wir dann noch Ben angeschafft. Auch ein Werwesen. Leopard. Ben ist einfach nur niedlich. So richtig was fürs Auge, Mädels! 😉

Aber das Beste kommt erst noch. Meine Bella! (Jetzt stöhnt nicht gleich wegen dem Namen. Auf den hörte sie leider schon, als wir sie bekamen.) Bella ist eine zuckersüße Drachendame. Gerade mal 200. Also fast noch ein Baby. Mein ganzer Stolz und so süüüüüüüß!!!

Ja, das war er dann auch, mein privater Anderweltzoo. Und da sagt ihr, ich soll mir das nur vorstellen!!! Pfffff!

Teil 2

Hatte ich euch nicht gerade erst vorgeschwärmt, wie süß, niedlich und pflegeleicht meine Bella ist? Eieiei… Die Dame kann leider auch ganz anders.

Vor ein paar Wochen ist sie mir doch tatsächlich ausgebüchst und hat mit den Kühen des Bauern von Nebenan fangen gespielt.

Gut, es sah schon irgendwie witzig aus, wie die Kühe rannten und Bella ihnen eine Zwangsflugstunde verpasst hat… Der Bauer fand es allerdings gar nicht lustig, dass die Feuerwehr anrücken musste, um seine preisgekrönte Milchkuh aus einem Tannenwipfel zu befreien. Zum Glück sind wir gut versichert.

Jedenfalls habe ich seitdem angefangen, Bella zu trainieren, mit mir auf ihrem Rücken zu fliegen. Einfach damit sie beschäftigt ist und nicht auf dumme Gedanken kommt. Dass das Ganze auch noch Spaß macht ist der angenehme Nebeneffekt. Praktisch ist es außerdem für den Fall, dass mein Besen mal wieder nicht anspringt. 😉

Anka’s langer Lesenachtmarathon, Tag 4

Der 4. Tag

tststs… da habe ich bei meiner Statistik doch glatt die Gute-Nacht-Geschichte für meinen Herrn Sohn und das ebook, das ich so nebenher noch lese, vergessen. Also hier jetzt die neu überarbeitete Statistik:

Gelesene Bücher: 3 angefangen

Gehörte Hörbücher: 0

Gelesene Seiten am Montag: 171 Seiten

Gelesene Seiten insgesamt: 314 Seiten
Besonders viel finde ich das immer noch nicht. Irgendwie klappte das mit dem Lesen schon mal besser. *seufz*

Nun gut, warten wir ab, was der Rest der Woche noch so bringt und widmen uns zunächst einmal der Aufgabe des Tages auf Anka’s Geblubber.

Auch heute stattet uns wieder eine wunderbare Autorin einen Besuch ab. Ich freue mich ganz besonders darüber, heute die Krimiautorin  Sabine Kornbichler  bei Ankas Geblubber begrüßen zu dürfen!

„Gab es für euch diesen einen Moment, in dem ihr euch für einen Blog entschieden habt? Und was war der Auslöser? Und haben sich eure Wünsche und Vorstellungen, die daran geknüpft sind/waren, erfüllt? Welche ist die positivste Erfahrung, die ihr mit eurem Blog verbindet?“

Sabines Frage richtet sich heute speziell an die Blogger unter euch, deshalb schiebe ich noch eine Alternativfrage für die „Nicht-Blogger“ hinterher:

Lest ihr Bücherblogs? Was ist das Besondere an euren Lieblingsblogs? Habt ihr vielleicht selbst schon mal mit dem Gedanken gespielt, einen Bücherblog zu führen?
Wenn es meine Zeit zulässt, stöbere ich ganz gerne in Bücherblogs. Das besondere an den Blogs, die ich lese ist, dass sie von besonders lieben und netten Leseratten geführt werden, die sich allesamt jede erdenkliche Mühe mit „ihren Kindern“ geben. Hut ab davor!

23.09.2013

Anka’s langer Lesenachtmarathon, Tag 3

Der 3. Tag

Also gestern, das war mal nix. Wir waren noch bei meiner Mutter. Daher bin ich kaum zum Lesen gekommen.

Wie wenig genau ich gestern geschafft habe, könnt ihr meiner Statistik entnehmen:

Gelesene Bücher: 1 angefangen

Gehörte Hörbücher: 0

Gelesene Seiten am Sonntag: 43 Seiten

Gelesene Seiten insgesamt: 143 Seiten

Heute war ich dafür fleißiger. Wie fleißig genau, weiß ich noch nicht. Der Tag ist ja noch nicht vorbei. Näheres dazu gibt es dann morgen. 😉

Dafür hat Anka wieder einen neuen Gast… oder sollte ich Gästin sagen?… Wie auch immer, Janet Clarkkommt gleich mit zwei Fragen daher.

Unser heutiger Autorengast ist die Thrillerautorin Janet Clark, die mich sowohl mit ihren Jugend- als auch mit ihren Erwachsenenthrillern begeistern konnte. Sie hat heute sogar gleich 2 Fragen an euch:

  1. Wie steht es mit Personenbeschreibungen? Habt ihr sie lieber ausführlich, d.h. detailierte Angaben zum Aussehen/Typbeschreibung oder möchtet ihr das Aussehen der Hauptpersonen lieber eurer Phantasie überlassen? 

    2. Nach welchem Kriterium entscheidet ihr bei unbekannten Autoren (bzw. Autoren, von denen ihr noch nie etwas gelesen habt), ob ein Buch es in euren SUB schafft? Klappentext? Empfehlung? Werbung? 

    Fotoquelle + © privat

Antwort 1: Also die Personenbeschreibungen habe ich schon ganz gerne genau. So mit Augen- und Haarfarbe, Schuhgröße, Anzahl der Bartstoppeln… nur um mir in meiner Fantasie dann doch ein eigenes Bild zu machen. 😀

Antwort 2: Empfehlungen sind bei mir in erster Linie der Grund, ein Buch von einem unbekannten Autor zu lesen. Wenn ich jedoch einfach nur in der Buchhandlung Stöbern gehe, springen mir in der Regel als erstes Cover ins Auge. Wenn dann noch der Klappentext stimmt, ist das Buch des unbekannten Autors meins. 😉

Eine kleine Gruselgeschichte… also Vorsicht!

Ich liebe es ja, mich am Wochenende, direkt nachdem ich die Kaffeemaschine angeschmissen habe, auf die Couch zu fläzen und zu lesen. Und weil mein Sohn mein Sohn ist, tut er es mir gleich. 🙂

Nun ist es so, dass der Junior schon seit jeher ein Hochofen auf zwei Beinen ist, dem schnell mal zu warm wird. Aus diesem Grund lümmelte er auch am letzen Sonntag mit nacktem Oberkörper auf der Couch.

Irgendwann dachte ich, es wäre allmählich an der Zeit, mein Buch zur Seite zu legen und mich der über alles geliebten Hausarbeit zu widmen. Da geteiltes Leid halbes Leid ist, habe ich Tom auch gleich an die Arbeit geschickt, nette Mutter, die ich bin. Die Anweisung an ihn lautete, sich anzuziehen und danach die Wäscheberge in seinem Zimmer abzutragen. Vor sich hin murrend machte er sich also auf den Weg, um im nächsten Moment in haltloses Geschrei und Gefluche auszubrechen.

Eine dicke, fette Spinne

hatte sich auf seinen (siehe oben) nackten Bauch gekuschelt. Da hörte dann selbst bei meinem Herrn Sohn die Tierliebe auf. Zitternd und bebend berichtete er mir von seiner unheimlichen Begegnung. Auf Nachfrage, wo die Spinne denn jetzt hin sei, wusste er keine Antwort.

Dass der Wäscheberg an diesem Tag nicht mehr abgetragen wurde, weder von ihm noch von mir, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen, oder?

Aber die Story ist damit ja noch nicht zu Ende. Das Monster, das grässliche, lauerte ja noch irgendwo.

Wiederentdeckt hat Tom es am Samstag Abend, als es sich gerade dazu aufmachte, seinen kuschelig warmen Bauch wieder aufzusuchen.

Diesmal haben wir das anhängliche Tierchen aber erwischt. In einer dunklen Ecke unter dem Schreibtisch hatte es sich versteckt. Die fristlose Kündigung in Form eines Glases und eines Stücks Pappe haben uns schließlich und endlich von dem Ungeheuer befreit. 😉

Ach ja, ein Foto von dem Gruseltier habe ich leider vergessen zu machen.

22.09.2013

Anka’s langer Lesenachtmarathon, Tag 2

Der 2. Tag

Gestern Abend von Kaffee auf Radler umzusteigen, hat sich als keine gute Idee herausgestellt. Der Kaffee hatte mich so schön müde gemacht. Das Radler dagegen hatte eine Wirkung als hätte ich eine Hallo-Wach-Pille eingeworfen. Warum auch immer. Jedenfalls habe ich mich gegen 2:30 Uhr in mein Bettchen gekuschelt, habe noch die letzten 10 Seiten, die mir an den geplanten 100 fehlten, gelesen, habe das Licht ausgeschaltet und… war wach. Wie gut, dass heute Sonntag ist. So konnte ich immerhin rund 6 Stunden schlafen, bevor meine liebe Familie meinte, nun wäre es für mich doch mal an der Zeit, aus den Federn zu kriechen.

Die Statistik zum 1. Teil von Anka’s Lesemarathon sieht demnach so aus:

Gelesene Bücher: 1 angefangen

Gehörte Hörbücher: 0

Gelesene Seiten am Samstag: 100 Seiten

Gelesene Seiten insgesamt: 100 Seiten

Wie ich heute zum Lesen komme, muss sich noch herausstellen, da nachher noch die Wahl ansteht, gefolgt von einem Besuch bei meiner Mutter. Ein klitzekleines bisschen habe ich heute aber schon geschafft. Mehr dazu gibt es dann morgen.

Heute hat Anka Uwe Laub zu Gast auf ihrem Blog, der natürlich auch eine Frage im Gepäck hat.

Uwe Laub hat mit dem Thriller „Blow Out“ am 13.09.2013 sein Debüt im Ullstein Taschenbuchverlag veröffentlicht. Er hat heute folgende Frage an uns:

„Ihr alle liebt Bücher. Habt ihr schon einmal daran gedacht, selbst ein Buch zu schreiben? Und falls ja, was für eines?“

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten

Uwe Laub
Bildquelle: uwelaub.de

Die Antwort auf diese Frage lautet kurz und bündig: Nein. Wohl neige ich zu kurzen aber intensiven kreativen Ausbrüchen, bin aber niemand, der sich festlegen mag. Ein ganzes Buch wäre also viel zu viel für mich. Selbst wenn ich mich darauf einlassen würde, würde ich vermutlich von Hölzchen auf Stöckchen kommen und hätte am Ende eine wirre Story, die am Anfang ein völlig anderes Thema behandelt, als am Schluss. Da erfreue ich die werte Leserschaft doch lieber mit meinen bekloppten Ideen, die spontan in mir hochbrodeln und unbedingt umgesetzt werden müssen. 😉

21.09.2013

Anka’s langer Jubiläumslesenachtmarathon

Der 1. Tag

Ist es nicht schön, wenn man seine eigene Trägheit so richtig genießen kann? Finde ich ja immer herrlich und habe ich in letzter Zeit auch ausgiebig gemacht. Jedenfalls lese- und schreibtechnisch. Aber irgendwann muss es auch gut sein. So ganz allmählich fange ich nämlich an, mich über mich selber zu ärgern. Wozu habe ich schließlich meinen süßen kleinen Blog?

Da Anka heute wieder ihre lange Lesenacht veranstaltet, dachte ich mir, dass das doch die Gelegenheit ist, mal wieder was zu ändern. Aaaaber… es ist ja nicht irgendeine Lesenacht. Nein, nein. Anka feiert Jubiläum. Was genau sie sich dazu ausgedacht hat, könnt ihr hier nachlesen.

KLICK

Ich habe mich mal flugs da angemeldet und habe mir fest vorgenommen, in dieser Woche dann doch mal endlich wieder ein paar Seiten mehr zu lesen.

UPDATE Nr. 1

Es ist 21 Uhr, der Startschuss ist gefallen, die erste Aufgabe (von Anka) lautet wie folgt:

1. Aufgabe ~ 21:00 Uhr
Mit welchem Buch startest du in die heutige Lesenacht? (die erste Frage stammt ausnahmsweise noch von mir)

Meine Antwort:
Ich starte die Lesenacht mit „Oneiros“ von Markus Heitz auf Seite 100.

UPDATE Nr. 2

Die erste Stunde ist vorbei. Es ist 22 Uhr.

Besonders viel gelesen habe ich bisher nicht. Gab so viel zu Blubbern. 😀

Die 2. Aufgabe ist jedoch jetzt online und wartet auf eine Antwort:

2. Aufgabe ~ 22:00 Uhr (von Anna)
Eignet sich dein Buch für eine Verfilmung (Serie? Kinofilm? Fernsehfilm oder Miniserie?

Definitiv! Ist alles sehr mysteriös mit jede Menge Leichen und Szenen zum Kissen vors Gesicht halten gibts auch. 😀

UPDATE Nr. 3

Um 23 Uhr bin ich immer noch nicht wirklich weit gekommen. Na ja, kommt vielleicht noch. 😀

Die 3. Aufgabe stammt von Britta, doch haben technische Probleme Anka gezwungen, diese alternativ bei Facebook zu veröffentlichen:

3. Aufgabe – 23:00 Uhr
Was glaubst Du, wieviele Seiten im Rahmen der heutigen Lesenacht (alternativ ganzer Event) insgesamt gelesen werden?

Diese Frage zu beantworten finde ich unglaublich schwer. Schätzen konnte ich noch nie. 😦 Wenn ich jetzt von mir ausgehe, denke ich, dass ich heute rund 100 Seiten schaffen werde. Insgesamt tippe ich auf 600 bis 800 Seiten. Das mal rund 100 ergibt nach Adam Riese ca. 60.000 bis 80.000 Seiten insgesamt. Wow! Ganz schön viel. 🙂

UPDATE Nr. 4

0 Uhr und allmählich werde ich müde. Geschafft habe ich ungefähr die Hälfte von dem, was ich mir vorgenommen hatte….hmpf

4. Aufgabe ~ 00:00 Uhr (von Jessica)
Welches Buch hat dich zuletzt so beschäftigt/berührt, dass du sogar davon geträum hast?

Hmm… ehrlich gesagt kann ich mich nicht an ein Buch erinnern, von dem ich mal geträumt habe. Aber an einen Traum mit Freddy Krüger kann ich mich erinnern. Netter Kerl. Wir waren einen trinken. 😀

UPDATE Nr. 5

Es ist 1 Uhr. Der Rest der Familie liegt schon in den Federn und ich werde wohl auch gleich folgen. Aber ein bisschen halte ich noch durch.

5. Aufgabe ~ 01:00 Uhr (von Robert)
Sei spontan! Gib der Hauptfigur eine Farbe, Ton oder Geschmack!

Uff… so was mag ich ja gar nicht, aber nun gut, versuche ich mich mal daran.
Meine Hauptfigur Konstantin Korff sollte als Bestatter wohl schwarz sein, aber irgendwie ist er für mich grün. Eine weitere Hauptfigur, Kristin von Windau kommt für mich in gelb daher. Keine Ahnung warum. 😀

UPDATE Nr. 6

2 Uhr. Das mit dem geradeaus Gucken funktioniert leider nicht mehr so richtig. Darum werde ich Anka’s lange Lesenacht nach Beantwortung der 6. Aufgabe auch beenden. 😉

6. Aufgabe ~ 02:00 Uhr (abschließend nochmal von mir)
Wie lautet dein Fazit zur heutigen Lesenacht und was sind deine Erwartungen für die kommenden Tage?

Für die heutige Lesenacht hatte ich mir eigentlich vorgenommen, mindestens 100 Seiten zu lesen. Geschafft habe ich 90. Damit habe ich mein Ziel zwar nicht erreicht, bin aber immerhin nah dran. 🙂 Spaß gemacht hat es auf jeden Fall und wenn ich es irgendwie einrichten kann, bin ich bestimmt auch bei der 11. Lesenacht wieder dabei.
Für die kommenden Tage habe ich mir fest vorgenommen, endlich mal wieder mehr zu lesen und somit mein aktuelles Tief zu überwinden.

So, ihr Lieben, damit erkläre ich diese Lesenacht offieziell für beendet. Wie es weiter bei mir läuft, erfahrt ihr in den nächsten Tagen natürlich hier auf meinem Blog.

Gute Nacht 🙂

31.08.2013

Von Schnapsideen und eiskalten Nächten

Wer hatte eigentlich die Schnapsidee, Ende August mit dem Zelt loszuziehen? Das können nur meine Männer gewesen sein…obwohl…so ganz unbeteiligt war ich an der Idee wohl doch nicht. Aber nun…seis drum. Die kalten Nächte sind vorbei. Der Urlaub damit leider auch und zurück bleiben die Erinnerungen….

Nun war der Juli eindeutig zu warm zum Campen. Außerdem hatte mein Mann noch keinen Urlaub. Gut. Also August. Außerdem blieb noch ein Ziel auszuwählen. Holland war unsere erste Idee. Cuxhaven die zweite. Wobei diese Idee eher auf dem Mist einer Freundin gewachsen war, die samt ihrer Familie dort ihren Urlaub verbringen wollte. Wir könnten doch einfach auch dorthin fahren und uns gemeinsam ein paar schöne Tage machen. Nach eingehender Befragung des World Wide Web mussten wir allerdings feststellen, dass Cuxhaven so gar nicht unserer Vorstellung von Urlaub entspricht. Also musste ein neues Ziel her. Nach Lübeck wollte mein man schon, seit er die Rungholt-Reihe von Derek Meister gelesen hatte und wer bin ich, dass ich Nein sage, wenn mein Gatte auf den Spuren einer Romanfigur wandeln will? Also Lübeck! Und weil das auf der Karte von Lübeck nach Cuxhaven gar nicht so weit aussah, haben wir außerdem noch einen Besuch bei unseren Freunden eingeplant.

Flugs also die Röcke gerafft bzw. das Auto gepackt ging es am Sonntag Morgen los gen Norden. Sonntag deshalb, weil keine LKWs und somit freie Fahrt. Dachten wir jedenfalls. Die bittere Wahrheit sah natürlich ein wenig anders aus und aus rund 4 Stunden Fahrzeit wurden letztendlich 6 ½. Aber was solls. Wir waren am Campingplatz und haben es sogar geschafft, das Zelt aufzustellen, ohne uns allzu dämlich anzustellen.

Als nächstes ging es natürlich in die Stadt, um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Außerdem hatten wir mittlerweile Hunger. Zunächst haben wir uns zu einer ziellosen Wanderung durch die Stadt aufgemacht. Von einem Gässchen zum nächsten Sträßchen.

Bis wir eine Kirche entdeckt hatten (später erfuhren wir, dass es sich um die Petri-Kirche handelte), bei der man mit einem Aufzug auf den Turm fahren konnte. Für kleines Geld konnten wir uns so einen wunderschönen Überblick über Lübeck verschaffen.

Somit stand auch der Plan für den nächsten Tag und nach einem leckeren Essen ging es zurück auf den Campingplatz. Ruhig war es dort nach Einbruch der Dunkelheit und es wurde auch immer kälter, so dass wir uns recht frühzeitig in unsere Schlafsäcke und Wolldecken gekuschelt haben. Viel gebracht haben die allerdings nicht, denn wir haben ganz schön gebibbert. Bis uns die Kälte bzw. ein natürlicher Drang schon vor Sonnenaufgang aus dem Zelt trieb. Eine heiße Dusche, ein Kaffee und die nun aufgehende Sonne haben unsere Lebensgeister wieder geweckt und wir waren bereit für einen weiteren Tag in Lübeck.

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Marktplatz führte unser Weg als erstes ins Rathaus.

Dieses war allerdings nur in Verbindung einer Führung zu besichtigen und da bis dahin noch etwas Zeit war, musste ich natürlich erst einmal in die Buchhandlung gegenüber. Ich war allerdings brav und habe nur ein Mängelexemplar erstanden. „Schwarze Blumen“ von Steve Mosby.

Quelle: Droemer-Knaur
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Es folgte die Führung durchs Rathaus, die wir alle sehr interessant und lehrreich fanden. Kann ich empfehlen.
Das Puppenmuseum, das als nächstes folgte, allerdings weniger.

Nicht nur, dass ich die ausgestellten Marionetten nicht besonders interessant fand (was sicherlich Geschmacksache ist), so fand ich auch die Preise gesalzen. Für den Eintritt haben wir alleine das doppelte bezahlt wie im Rathaus, wo ja immerhin auch noch eine Führung inbegriffen war, und der Shop, durch den man unweigerlich geführt wurde, hatte Preise wie in der Apotheke.
Besser war es dann wieder im Holstentor-Museum. Auch hier gab es einige interessante und lehrreiche Ausstellungsstücke zu bewundern und der Eintrittspreis war angemessen.

Dank der Flyer-Sammelwut unseres Sohnes stand als nächstes die Besichtigung einer Marzipanfabrik auf dem Plan. Allerdings hatten wir eben diesen Flyer nicht so ganz richtig gelesen und die eigentliche Betriebsführung verpasst. Wir konnten also nur von außen durch die Scheiben zur Produktionsstätte linsen. War aber nicht so schlimm, denn den angepriesenen Fabrikverkauf konnten wir trotz allem nutzen. Viel war es zwar nicht, was wir gekauft haben, denn Marzipan ist nun mal nicht billig, aber eine kleine Tüte mit sogenanntem Marzipanbruch musste es doch sein.
Zurück in der Stadt haben wir uns für eine Bootsfahrt rund um Lübeck entschieden. Auch diese war wieder ebenso interessant wie lehrreich. Auch der Preis für die Tour war, wenn auch nicht ganz billig, so doch angemessen.

Mit platten Füßen haben wir uns in ein weiteres Restaurant geschleppt und nach einem leckeren Abendessen ging es zurück auf den Campingplatz.

Nach einer weiteren eiskalten Nacht haben wir dann das Versprechen unseren Freunden gegenüber eingelöst und uns auf den Weg nach Cuxhaven gemacht. Selbstverständlich dauerte die Fahrt auch wieder länger, als ursprünglich angenommen. Das war allerdings nicht weiter schlimm, da wir in der Hoffnung auf eine möglicherweise nicht ganz so kalte Nacht wohlweislich ein paar Decken und Waschzeug ins Auto geworfen hatten. Welch kluge Entscheidung! Tatsächlich haben wir uns nämlich kurzerhand in der Ferienwohnung unserer Freunde einquartiert. Ein Klappbett, eine Couch und ein paar übereinander gestapelte Teppiche boten ein bequemes und vor allem warmes Nachtquartier.
Der Eindruck, den wir an diesem einen Tag von Cuxhaven gewonnen haben, hat uns nur bestätigt, dass für uns Lübeck die richtige Entscheidung war. Außer Touris, Matsch und Touripreisen blieb nicht viel in der Erinnerung zurück.

Gegen Mittag des folgenden Tages ging die Reise dann zurück nach Lübeck, wo wir am Spätnachmittag wieder ankamen. Für den Museumsbesuch, den unser Sohn sich noch gewünscht hatte, war es allerdings schon zu spät. Auch erschien uns die eigentlich für diesen Tag geplante Rückreise als zu anstrengend, sodass wir kurzerhand noch eine weitere elend kalte Nacht geblieben sind.

Morgens hieß es dann Zelt abbauen und alles wieder im Auto verstauen. Für den versprochenen Besuch des Natur- und Umweltmuseums ging es dann noch ein letztes Mal zurück in die Stadt. Das Museum war zwar ganz interessant, konnte uns aber nicht vom Hocker hauen. Bemerkenswert war allerdings das angeschlossene Café, das von der Diakonie betrieben wird und wo man für kleines Geld ein wirklich gutes Mittagessen serviert bekommt.

Weil ich noch gar kein Souvenir erstanden hatte (Mängelexemplare zählen schließlich nicht), führte uns unser Weg noch einmal zurück zu der Buchhandlung gegenüber vom Rathaus. Entschieden habe ich mich schließlich für „Gone Girl“ von Gillian Flynn.

Quelle: Fischerverlage
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Da unsere Marzipanvorräte inzwischen außerdem aufgebraucht waren, hatten wir eine weitere Schnapsidee. Nämlich die, in den Marzipanladen in der Stadt zu gehen und uns dort mit weiteren Leckereien einzudecken. Das Publikum dort umfasste gefühlte drei Busladungen und es war ein einziges Geschiebe und Gedränge dort. Auch schien die Schlange an der Kasse schier endlos, so dass wir beschlossen, unser Marzipan lieber wieder direkt in der Fabrik zu kaufen. Gesagt, getan haben wir uns noch einmal ordentlich mit den Leckereien eingedeckt und uns anschließend auf den Heimweg gemacht.

Das Fazit zu diesem Urlaub lautet: Lübeck ist eine tolle Stadt und war für uns genau die richtige Enscheidung. In Cuxhaven hätten wir uns spätestens am zweiten Tag zu Tode gelangweilt. Ende August zu Zelten war allerdings eine blöde Idee, weil die Nächte schon viel zu kalt werden.

08.08.2013

Eine kleine Geschichte von Mord und Totschlag

Ich dachte, zum heutigen Welttag der Katze könnte ich euch eine kleine Geschichte über meine Katze erzählen.

Einfältig, wie wir Katzenhalter sind, halten wir diese hübschen Kleinigkeiten wie Mäuse, Vögel oder anderes Getier, die unsere Katzen so anschleppen, ja für Geschenke. Weit gefehlt, liebe Katzenfreunde!

Tatsache ist, dass die Samtpfoten uns Dosenöffner ganz einfach für zu blöd halten, endlich mal was anständiges auf den Tisch zu bringen. Und was tut die treusorgende Katze, die ihren Jungen das Jagen beibringen will? Genau, sie schleppt lebende Beute an, die die Kleinen dann unter Aufsicht selber erlegen dürfen.

Es begab sich also an einem schönen Sommertag, dass unsere Katze durch die geöffnete Balkontür ins Wohnzimmer spaziert kam, im Maul eine Maus. Kaum war sie drin, ließ sie die Maus los, die sich prompt als quicklebendig heraus stellte. In ihrer Panik rannte die Maus los. Eine Runde durchs Zimmer und durch die geöffnete Balkontür wieder nach draußen. Mein Mann, nun auch von Panik erfüllt, die Maus könne in Todesangst nicht mehr wissen, was sie tun soll, sprang zur offenen Tür und knallte diese zu. Just in dem Moment, in dem die Maus zurück ins Wohnzimmer flüchten wollte. Tja, die Kollision mit der Tür bedeutete dann auch das Ende eines Mäuselebens. R.I.P., kleine Maus!

Gut, die Jagdmethode mag unserer Katze etwas fragwürdig vorgekommen sein, aber offenbar hat zumindest mein Mann die Prüfung bestanden. Denn erstaunlicherweise haben wir seit diesem Tag keine „Geschenke“ mehr bekommen. Auch wenn wir noch immer nicht Maus au lait oder dergleichen servieren.

04.08.2013

Rückblick Juli

So… uff… nachdem ich meinen Blog in eine Großbaustelle verwandelt habe, muss ich mal was anderes schreiben außer Bibliografien.

Wie wär’s also mit einem Monatsrückblick?

Fleißig war ich. Ganze 17 Bücher habe ich geschafft. Rezis habe ich auch geschrieben. Allerdings nicht für alle Bücher. Irgendwie war zum Monatsende die Luft raus. Kennt ihr das, wenn ihr ja eigentlich wollt, aber nicht könnt? So ist es mir ergangen. Ich wollte ja eigentlich noch ein paar Rezis schreiben, aber irgendwie wusste ich nicht, wie ich sie zu Papier bringen sollte. Irgendwo hier dümpelt sogar noch eine angefangene Rezi rum, aber ich weiß zur Zeit beim besten Willen nicht, wie ich die zu Ende bringen soll.

Nun aber genug gejammert. Kommen wir zu den Einzelheiten.

Eine kleine Statistik vorweg:

gelesene Bücher im Monat: 17
gelesene Seiten im Monat: 6.668
gelesene Seiten pro Tag: 215
gelesene Bücher im Jahr: 85
gelesene Seiten im Jahr: 36.239

Die Bücher:

Gestartet habe ich mit einem historischen Liebesroman. „Sturmwind der Zärtlichkeit“ von Johanna Lindsey. Ein schon älteres Exemplar, zu dem ich kein Cover mehr finde.

Quelle: Goldmann
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Es folgte „Küssen verboten“ von Sarah Harvey. Leider ging mir das ewige Gejammer der Hauptprotagonistin ziemlich auf den Keks, aber letztendlich habe ich mich doch durchgekämpft. Eine Rezi gibt’s nicht, da ich keine Lust hatte, einen Verriss zu schreiben.

Die Darkside-Reihe von Tom Becker hat mir dagegen recht gut gefallen.

Quelle: Fischer
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Quelle: Fischer
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Quelle: Fischer
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Quelle: Loewe
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Gemeinsam mit meinem Sohn konnte ich dann noch den 4. Teil der Skulduggery Pleasant-Reihe „Sabotage im Sanktuarium“ beenden. Uns gefällt diese Reihe ausgesprochen gut, was auch erklärt, warum wir direkt mit Teil 5 „Rebellion der Restanten“ begonnen haben.

Quelle: Bastei Lübbe
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Noch ein echter Schatz, den ich auf dem SuB gefunden habe, war der 2. Teil der Department 19-Reihe. „Die Wiederkehr“ hat mir wirklich gut gefallen und ich war ganz traurig, als das Buch zu Ende war. Bleibt zu hoffen, dass die Wartezeit auf Teil 3 nicht allzu lang wird.

Quelle: Goldmann
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Rachel Gibson’s „Wer zuletzt lacht, küsst am besten“ kam als nächstes. Hier handelt es sich um den 7. Teil der Seattle Chinooks-Reihe.

Quelle: Goldmann
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„Wenn die Nacht beginnt“, der 1. Teil der Sternenseelen von Kerstin Pflieger folgte. Leider hat mich dieses Buch eher enttäuscht. Zum Glück endet es mal nicht mit einem fiesen Cliffhanger, so dass ich die Reihe getrost nach diesem ersten Band für mich für beendet erkläre.

Weiter ging es wieder mit ein paar historischen Liebesromanen. Die Runaway Brides-Trilogie von Celeste Bradley hat mir gut gefallen.

Quelle: Blanvalet
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Quelle: Blanvalet
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Quelle: Blanvalet
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Quelle: Mira
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Ein weiterer historischer Liebesroman folgte. „Verführt von einer Lady“ von Julia Quinn. Dabei handelt es sich um den 2. Teil der Dilogie „The Two Dukes of Wyndham“. Leider fand ich dieses Buch wenig gelungen, denn im Grunde erzählt es die gleiche Geschichte wie der 1. Teil „Geküsst von einem Duke“. Nur ist es aus einer anderen Sichtweise geschrieben. Die Ereignisse bleiben jedoch die gleichen. Schade.

Quelle: Ullstein
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Teil 3 der Kommissar Dühnfort-Reihe „So unselig schön“ von Inge Löhnig habe ich wieder gemeinsam mit meinen Krimi-Mädels auf buchgesichter.de genossen. Die Rezi dazu wartet noch darauf, endlich beendet und online gestellt zu werden.

Quelle: Heyne
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Endlich, endlich habe ich mich so weit durch meinen SuB vorgekämpft, dass „Trigger“ von Wulf Dorn auf meiner To-do-Liste stand. Ich muss gestehen, dass mich das Buch anfangs gar nicht so richtig in seinen Bann ziehen konnte, aber je weiter ich las, desto faszinierter war ich. Leute, das Buch ist der Hammer!!!

Quelle: Mira
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Danach war erstmal was locker-leichtes angesagt. „Stadt, Mann, Kuss“ von Susan Mallery sollte es sein und hat genau gehalten, was es versprochen hat. Locker-leicht und nichts besonderes halt.

Quelle: Fischer
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Das letzte Buch, das ich im Juli geschafft habe war „Der Trakt“ von Arno Strobel. Dieses Buch lebt von Verwirrspielchen und schafft es einen immer wieder auf falsche Fährten zu führen. Sehr schön!

Buch des Monats:

Department 19 – Die Wiederkehr von Will Hill

Quelle: Bastei Lübbe
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Somit endet mein Bericht und ich stürze mich in den neuen Lesemonat August.

17.07.2013

[Lesung] Arno Strobel am 11.07.2013 in Mecklinghausen

Facebook. Darüber kann man ja alles denkbar schlechte sagen. Allerdings ist nun ja doch nicht alles nur schlecht. Hätte ich mich nämlich nicht seinerzeit dorthin verirrt, hätte ich meine beste Freundin aus Grundschulzeiten möglicherweise nicht wieder gefunden. Hätte ich meine Freundin nicht wieder gefunden, hätte sie mich nicht auf die Lesung von Arno Strobel aufmerksam machen können, die zu unserer großen Freude so ungefähr hinterm nächsten sauerländischen Berg stattfinden sollte.
Drum habe ich mich am Donnerstag frühzeitig von meiner Familie verabschiedet und war nach ungefähr 20 Fahrminuten am Veranstaltungsort angekommen. Unverschämt früh wie ich war, habe ich mir die Wartezeit auf meine Freundin mit einem Latte macchiato versüßt, hab schon mal die hinterlegten Karten erstanden und ansonsten den lieben Gott nen guten Mann sein lassen.
Nachdem die liebe Anja schließlich auch angekommen war, hatten wir uns natürlich viel zu erzählen. Jedenfalls so lange, bis die Dame hinter der Theke uns mehr oder weniger freundlich aufforderte, uns doch allmählich in die eigentliche Location zu begeben. Ob wir ihr zu viel gequasselt hatten oder ob sie uns aus sonst welchen Gründen loswerden wollte, ist unklar geblieben. War aber letztendlich auch nicht schlimm, denn so konnten wir uns wenigstens schon mal gute Plätze sichern.
Die folgende Wartezeit kam uns auch gar nicht so lang vor, weil wir uns noch immer jede Menge zu erzählen hatten. Dann war es auch schon so weit. Nach einer kurzen Ankündigung nahm Arno Strobel seinen Platz ein. Er gab zunächst einmal den groben Ablaufplan der Lesung bekannt und schritt dann zur Tat, indem er die ersten Seiten aus „Der Sarg“ vorlas. Anschließend hat er Fragen aus dem Publikum beantwortet und zwischendurch immer mal wieder die ein oder andere Kurzgeschichte vorgelesen, die aus seiner Anfangszeit als Autor stammten.
Diese Kurzgeschichten gab es bislang nicht in Buchform zu kaufen. Aber das hat sich jetzt geändert. Arno Strobel hat einen Teil seiner Kurzgeschichten im Self Publishing-Verfahren veröffentlicht. Das heißt, dass dieses Buch halt nicht im Handel zu erstehen ist, sondern nur über den Autor. War ja klar, dass ich dieses Buch kaufen musste. 😉
Insgesamt war es ein netter, lustiger und interessanter Abend, der lediglich durch „Der Stuhl! Der Stuhl!“-Rufe und wildes Gestikulieren meinerseits unterbrochen wurde. Von meinem Platz aus musste ich nämlich mit Entsetzen erkennen, dass sich der Hocker, auf dem sich der Autor platziert hatte, in seine Einzelteile aufzulösen drohte.
Beim Signieren lassen der erstandenen Bücher konnte ich Arno Strobel aber hoffentlich einigermaßen glaubhaft versichern, dass ich durchaus in der Lage bin, auch in ganzen Sätzen zu sprechen. 😀
Ja und dann… war der Abend im Prinzip zu Ende. Nur hatten Anja und ich uns natürlich immer noch alles mögliche zu berichten. Außerdem war es noch hell. Da konnten wir unmöglich schon zu Hause aufkreuzen. Also haben wir noch ein gutes Stündchen draußen vor der Location gestanden und gequasselt. 😀
Und weil das so viel Spaß gemacht hat, planen wir natürlich schon die nächsten gemeinsamen Lesungs-Besuche…
02.07.2013

Rückblick Juni

Nein, ich meckere jetzt nicht über das Wetter… obwohl… Heizung im Juni?… Aaaaber… Es hat immerhin nicht geschneit. Die zwei heißen Tage, die wir hatten, zählen dabei natürlich nicht. Das war ja wie eine Leseprobe. Einmal kurz reinschnuppern und dann warten, bis mehr kommt. *hmpf*

Nun gut, ob nun drinnen oder draußen, ich lese so oder so. Natürlich auch im vergangenen Monat und obwohl es erst gar nicht danach aussah, weil ich anfangs ein paar Bücher vor der Nase hatte, an denen ich mich ziemlich lange aufgehalten habe, sind es am Ende doch noch 14 gelesene Bücher geworden.

Oder auch

gelesene Bücher im Monat: 14
gelesene Seiten im Monat: 5,415
gelesene Seiten pro Tag: 181
gelesene Bücher im Jahr: 68
gelesene Seiten im Jahr: 29.571

Die Einzelheiten

Clockwork Prince von Cassandra Clare

Den 2. Teil der Chroniken der Schattenjäger mochte ich wieder sehr. Leider heißt es jetzt wieder warten auf Teil 3. Aber immerhin dauert es nur noch bis September.
Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass es offenbar ein neues Cover-Design bei der Reihe gibt. Finde ich persönlich ja immer doof, wenn sich mitten in einer Reihe plötzlich das Cover ändert. Aber hier denkt der Verlag tatsächlich mal an die Sammler. Es besteht nämlich die Möglichkeit, beim Bestellen von Clockwork Princess das Cover im alten Design zusätzlich und kostenlos zu bestellen. Oder aber die neuen Cover für die alten Bücher. 😉 Näheres könnt ihr hier nachlesen –> KLICK

Das Flüstern der Toten von Darynda Jones

Quelle: Egmont Lyx
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Der Auftakt der Reihe um die Schnitterin Charley Davidson war gar nicht mal schlecht. Lustig. Darum habe ich auch gleich mit dem nächsten Band weiter gemacht.

Geisterhauch von Darynda Jones

Quelle: Egmont Lyx
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Diesen 2. Teil fand ich zwar nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Ich für meinen Teil habe deshalb beschlossen, die Reihe nicht weiter zu verfolgen. Das dachte sich wohl auch der Verlag, denn weitere Bände wurden meines Wissens nach nicht mehr übersetzt.

Blutsbande 1 – Die Verwandlung von Jennifer Armintrout

Quelle: Mira Taschenbuch
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Fand ich zwar nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass ich den nächsten Band lesen müsste. Meiner Ansicht nach, kann dieses Buch sogar für sich stehen bleiben, obwohl dann natürlich nicht alle Fragen beantwortet werden.

Silver Dragons Band 2. Viel Rauch um Nichts von Katie MacAlister

Quelle: Egmont Lyx
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Wie war das noch mit der Konsequenz? Ursprünglich hatte ich nämlich auch bei dieser Reihe mal gesagt, dass ich sie nicht weiter verfolgen wollte. Aber auf wundersame Weise fand dieser 2. Teil der Silver Dragons-Reihe seinen Weg auf meinen SuB. Drum habe ich ihn gelesen und war dann doch angenehm überrascht. Ob ich jetzt die Reihe doch weiter verfolge, lasse ich mal offen. Eigentlich nicht, aber total abgeneigt bin ich auch nicht. Also Ja… Nein… Vielleicht… 😀

Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann

Quelle: Ullstein
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Bei diesem Buch hat es echt ewig gedauert, bis ich es endlich durch hatte. Ich fand es zwar nicht schlecht, aber so richtig fesseln konnte es mich halt nicht. Schade. Aber sehr hübsch anzuschauen.

Hex Hall-Trilogie von Rachel Hawkins

Quelle: Egmont Lyx
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Quelle: Egmont Lyx
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Endlich bin ich dazu gekommen, diese Jugendbuch-Trilogie zu lesen.
Von der ersten Seite an war ich begeistert. Der mittlere Band hat mir am besten gefallen. Leider war ich vom Schluß ein wenig enttäuscht. Rückblickend kann ich aber sagen, dass die positiven Eindrücke überwiegen.
Quelle: Egmont Lyx
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In weißer Stille von Inge Löhnig

Quelle: Ullstein
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Die Leserunde dazu fand auf buchgesichter.de statt. Hat mir ausgesprochen gut gefallen, dieser 2. Fall für Kommissar Dühnfort und die Leserunde sowieso. Darum folgt auch im Juli der 3. Fall So unselig schön.

Küssen hat noch nie geschadet von Rachel Gibson

Quelle: Goldmann
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Über diesen 6. Teil der Seattle Chinooks-Reihe gibt es nicht viel zu sagen, außer… schöööön. 🙂

Wachgeküßt von Sarah Harvey

Quelle: Goldmann
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Auch hier kann ich keine wirkliche Rezi zu liefern. Ist halt eine Liebesgeschichte. Einzig die Sauferei in dieser Story ging mir ein bisschen auf den Keks. Bei den Mengen Alkohol, den die Charaktere hier permanent in sich reinschütten, wäre ich mal zu gar nichts mehr fähig. Aber ich bin auch aus der Übung… 😀

Das Geheimnis ihrer Liebe
und
Lodernde Leidenschaft von Johanna Lindsey

Diese beiden historischen Liebesromane sind schon ein bisschen älter. Beide Bücher sind zwar unabhängig voneinander lesbar, schöner ist es jedoch, wenn man sie sich in der richtigen Reihenfolge vornimmt, da es sich um Mitglieder der Familie Malory handelt, die hier nach und nach unter die Haube gebracht werden. Den 3. Teil „Sturmwind der Zärtlichkeit“ habe ich im Juni nicht mehr geschafft. Fans dieses Genres kann ich die Bücher aber durchweg empfehlen. Auch wenn sie offenbar nur noch gebraucht zu bekommen sind.

Buch des Monats

Quelle: Ullstein

Das waren sie auch schon, meine Bücherschätze im Juni. Also… Auf in den Juli!

04.06.2013

Rückblick Mai

Von der Schwerkraft, Fröschen und Büchern, Büchern, Büchern

Ja, hier schien die Sonne. Jedenfalls am Pfingstsonntag, als dieses Bild entstanden ist. Was danach kam, machte dem südwestfälischen Regenwald allerdings alle Ehre.
Aber, erfreuen wir uns an den kleinen Dingen. Die Sonne an Pfingsten kam jedenfalls genau recht zur alljährlichen Immeckeopenairvorglühparty, die unser Gastgeber wieder mal aufs vortrefflichste ausgerichtet hat.
Als einzig Nüchterne unter den Anwesenden konnte ich meine Studien zum Thema Altbier und Schwerkraft vorantreiben. Gelernt habe ich, dass etwaige Stolpereinlagen oder gar Stürze von den Anwesenden jedoch keineswegs dem genossenen Bier vom Fass zugeschrieben wurden, sondern dass vielmehr der unebene Boden für selbiges verantwortlich gemacht wurde. Komisch nur, dass ich selbst bei Dunkelheit noch in der Lage war, auf eben diesem ach so unebenen Boden, geradeaus zu laufen. Bleibt abzuwarten, ob sich meine Hypothese zu diesem Thema im nächsten Jahr untermauern lässt.
Das eigentliche Immecke Open Air habe ich allerdings zugunsten eines beschaulichen Resumees beim oben genannten Gastgeber ausfallen lassen.
Unglücklicherweise fiel die nächste Party, der 50. eines Freundes, auf den Fußballendspieltag. Mich persönlich hätte das jetzt nicht weiter gestört, jedoch bestand mein geschätzter Gatte auf ein in Ruhe genossenes Fußballspiel auf der heimischen Flachbildglotze. Rudelgucken ist nicht so seins. Drum wurden selbst das Kind und ich zu Hause aus dem Wohnzimmer verbannt. War mir aber nur Recht. So konnte ich wenigstens in Ruhe lesen. Einzig meine Studien konnte ich so natürlich nicht fortführen. Ich bin mir allerdings relativ sicher, dass den Partygästen auch der halbwegs ebene Boden in der Wohnung des Geburtstagskinds im Laufe des Abends zunehmend uneben vorkam. 😉
Ein nicht ganz so nettes Ereignis war der Tod des letzten Fischs im Aquarium meines Sohnes. Mir persönlich war das Tierchen nicht ganz so sehr ans Herz gewachsen. Meinem Sohn schon. Aber wie Kinder so sind, plant er nach standesgemäßer Bestattung schon den nächsten tierischen Mitbewohner. Frösche sollen es sein. Genauer Litoria caerulea. Nichts gegen Frösche, aber die Viecher sind nachtaktiv und da ist das letzte Wort mal noch nicht drüber gesprochen. Zwar bin auch ich hin und wieder nachtaktiv, vor allem wenn ich ein gutes Buch vor der Nase habe, aber Bücher machen wenigstens keinen Lärm.
Apropos… kommen wir zu meinen Leseaktivitäten. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Anschein macht, war mein Lesemonat doch recht erfolgreich. Mit 15 Büchern kann ich wohl behaupten, dass meine Leseflaute überwunden ist. Das Rezi-schreiben steht auf einem anderen Blatt.

Mein Lesemonat in Zahlen:

gelesene Bücher im Monat: 15
gelesene Seiten im Monat: 6.458
gelesene Seiten pro Tag: 208
gelesene Bücher im Jahr: 54
gelesene Seiten im Jahr: 24.156

Die Bücher:

Weltengänger von Sergej Lukianenko

Quelle: Heyne Verlag
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Für eine Rezi fehlten mir leider die Worte. Kurz zusammen gefasst handelt es sich um einen Fantasy-Roman, den ich zunächst überraschend gut fand. Ab einem gewissen Zeitpunkt hatte ich allerdings Schwierigkeiten, zu kapieren, worum es eigentlich ging und am Ende, ja, da war es halt zu Ende. *schulterzuck* Mehr kann ich zu diesem Buch einfach nicht sagen. Die Fortsetzung Weltenträumer werde ich mir jedoch ersparen.

Wie man einen Prinzen heiratet von Sophie Page

Quelle: Goldmann Verlag
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Romantisch. Sicher. Aber auch traurig. Irgendwie. Jedenfalls bin ich froh, dass mir nicht dauernd jemand mit einer Kamera hinterher rennt, um festzuhalten, wie ich mich beim Essen mal wieder gnadenlos kleckere oder ähnliches. Zur Rezi geht’s hier.

Starters von Lissa Price

Ein echter Schatz, den ich trotzdem nicht rezensiert habe. Hat mir auf alle Fälle richtig gut gefallen, die Dystopie. Blöd war nur, dass ich der Meinung war, dass die Fortsetzung Enders schon erschienen sei. Dem war dann nicht so und ich musste sage und schreibe 9 Tage warten, bevor es weiter gehen konnte.

Die schottische Braut von Kinley MacGregor

Quelle: Blanvalet Verlag
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Eins aus der Kategorie „Scheußliche Cover“. Da freue ich mich doch immer wieder, dass der ebook-Reader erfunden wurde, so dass man sich trauen kann, selbst in der Öffentlichkeit solche Bücher zu lesen. Aber manchmal brauche ich das einfach. Die Rezi dazu findet ihr hier.

Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch

Quelle: dtv
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Auf dieses Buch war ich schon seit längerem gespannt und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte vom frischgebackenen Bobby Peter Grant, der mit Magie konfrontiert wird und nebenbei einen Mordfall aufklären muss, hat mich zumindest so weit überzeugt, dass ich im Anschluss daran gleich den nächsten Teil gelesen habe.

Schwarzer Mond über Soho von Ben Aaronovitch

Quelle: dtv
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Der 2. Teil der Story um Zauberlehrling Peter Grant hat mir sogar noch einen Tacken besser gefallen als Teil 1. Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Teil, Ein Wispern unter Baker Street, der gerade erschienen ist.

Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit von Veronica Roth

Quelle: cbt Verlag
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Der 2. Teil der Dystopie von den Fraktionen hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Eine Rezi habe ich jedoch nicht geschrieben.

Tante Dimity und der Fremde im Schnee von Nancy Atherton

Die Bücher über Lori Shepard und den hilfreichen Geist von Tante Dimity haben so etwas wie Kultcharakter. Schade nur, dass ein Großteil der Bände nur noch zu horrenden Preisen erhältlich ist. Mir jedenfalls haben bisher alle Teile der Reihe ausgesprochen gut gefallen. Die Geschichten sind auf eine leise Art spannend und haben einen enorm hohen Wohlfühlfaktor. Hier geht’s zur Rezi.

Enders von Lissa Price

Endlich. Die Warterei hatte ein Ende. Was kam, hat mich ein bisschen enttäuscht, wie ich gestehen muss. Zwar war die Geschichte durchaus spannend, aber es waren auch deutliche Parallelen zum 1. Teil der Story vorhanden. Das hat mich etwas ernüchtert.

Der Sünde Sold von Inge Löhnig

Quelle: Ullstein Verlage
(HIER klicken macht schlau)

Da ich nicht die einzige war, der die Ostfriesenkrimis von Klaus Peter Wolf nicht gefallen haben, haben meine Krimi-Mädels bei buchgesichter.de und ich, diese kurzerhand auf Eis gelegt (von mir aus können die im Dauerfrost versauern) und uns den Krimis um Kommissar Dühnfort zugewandt. Dieser erste Teil der Reihe hat mir – und nicht nur mir – wirklich gut gefallen. Die Autorin hat sogar den Versuch gestartet, uns bei der Leserunde zu begleiten, was allerdings angesichts des üblichen Chaos dort nicht wirklich erfolgreich war. Zur Rezi geht’s hier.

Saeculum von Ursula Poznanski

Quelle: Loewe Verlag
(HIER klicken macht schlau)

Ich war ja schon von Erebos begeistert. Saeculum steht dem in nichts nach. Hiermit oute ich mich hochoffiziell als Fan von Ursula Poznanski. Die Rezi gibt’s hier.

Skulduggery Pleasant – Die Diablerie bittet zum Sterben von Derek Landy

Quelle: Loewe Verlag
(HIER klicken macht schlau)

Das Leseprojekt von meinem Sohn und mir. Auch den 3. Teil der Reihe fand ich wieder sehr unterhaltsam. Hier findet ihr die Rezi. Teil 4 – Sabotage im Sanktuarium – ist schon in Arbeit.

Die Furcht des Weisen 2 von Patrick Rothfuss

Quelle: Klett-Cotta Verlag
(HIER klicken macht schlau)

Der 2. Teil der Königsmörder-Chroniken wurde vom Verlag geteilt. Teil 1 hatte ich schon vor einer ganzen Weile gelesen, wollte mir diesen 2. Teil jedoch noch etwas aufsparen. Warum eigentlich? War nämlich definitiv die falsche Entscheidung. Leider hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden und war entsprechend enttäuscht.

Blanche – Die Entscheidung

Quelle: Sieben Verlag
(HIER klicken macht schlau)

Den letzten Teil der Trilogie um die Profikillerin Blanche, die sich mit dem Teufel anlegt, habe ich bei lovelybooks.de gewonnen und dort auch an der Leserunde teilgenommen.

Hier gibt es die Rezi.

Der Beobachter von Charlotte Link

Quelle: Blanvalet Verlag
(HIER klicken macht schlau)

Mein erster Link, aber ganz bestimmt nicht mein letzter. Hat mir wirklich gut gefallen. Die Rezi findet ihr hier.

Das waren sie auch schon, die Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe. Geht doch, oder? Bleibt abzuwarten, welche und wieviele es im Juni werden.

Buch des Monats

Da fällt die Auswahl diesmal zwar nicht leicht, aber auch nicht allzu schwer. 😉

Quelle: Loewe Verlag
01.05.2013

Von nächtlichem Geblubber, Katzenfutter und anderem Zeugs

Der April ist vorbei, der Schnee ist endlich weg und auch, wenn die Temperaturen noch nicht so sind, wie ich sie gerne hätte, gerät dieser elend lange Winter doch allmählich in Vergessenheit. Zeit also, so langsam mal wieder etwas aktiver zu werden. Auch, wenn es sich noch in Grenzen hält.
Zunächst stand ein nettes Treffen mit meiner lieben Schulfreundin (lang ist’s her) Anja an. Als Treffpunkt hatten wir unsere Lieblingsbuchhandlung Dreimann in Olpe ausgemacht. Nach ausgiebigem Stöbern und Klönen habe ich mich für dieses Buch entschieden:
Ja, ich war brav und habe nur ein Buch gekauft. Natürlich, wie ich zu Hause dann feststellen musste, den 2. Teil. Aber positiv wie ich nun mal eingestellt bin, nehme ich das doch gerne zum Anlass, beim nächsten Dreimann-Besuch Band 1 zu erstehen.
Da man aber auf einem Bein so schlecht stehen kann, habe ich aber auch noch ein Buch bestellt, welches prompt ein paar Tage später ins Haus geflattert kam.
Weil ich außerdem einmal da war, habe ich gleich die Gelegenheit genutzt mir meine Karte für das Thriller-Event am 6. September zu reservieren.
Bepackt und glücklich ging es anschließend in die nächste Eisdiele. Bei Spaghettieis und Kaffee hieß es dann Klönen und Klugscheißen bis es letztendlich dann doch Zeit wurde nach Hause zu fahren.
Einige Zeit später, habe ich mich dann entschlossen, kurzfristig bei Ankas 6. langer Lesenacht mitzumachen. Immerhin bis 2.40 Uhr habe ich durchgehalten und wie das insgesamt so war, könnt ihr gerne hier (klick) nachlesen.
Aber man kann ja nicht immer nur lesen. Darum war ich dann auch letzten Samstag beim ZUMBA-Event von meinem Sportverein. Dort hieß es dann von 17 bis 21.30 Uhr ZUMBA bis der Arzt kommt. Zwischendurch gab es sogar noch was nettes zu essen und auch, wenn ich gesundheitlich zur Zeit ein bisschen angeschlagen bin und nicht wirklich gut zu Fuß bin, konnte ich mir das unmöglich entgehen lassen. Also Schongang rein und ran an den Speck! 😉 In den zwei Tagen danach hätte mir zwar jede Schildkröte Konkurrenz machen können, aber was soll’s. Dabei sein ist alles! Sitzen und Lesen ging aber prima. 😀
Apropos Lesen… Kennt ihr das, wenn ihr quengelig seid? Nichts ist richtig? Furchtbar, oder? So ging es mir nämlich in der letzten Zeit. Was mich natürlich trotzdem nicht daran hindert, zum Buch zu greifen. 😉
Quelle: Verlag
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Den Anfang machte Das geheime Spiel von Kate Morton, das mir die liebe Lu von MeyLu’s Buchgeflüster freundlicherweise geliehen hat. Fand ich zwar nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Für eine Rezi fehlten mir dann aber irgendwie die Worte.
Darum musste danach auch etwas her, von dem ich wusste, dass es schnell und flüssig zu lesen ist. Entschieden habe ich mich fürKüsse auf Eis von Rachel Gibson. Auch hier gibt es wieder keine Rezi.
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Es folgteHotshots-Firefighters – Gefährliche Begegnung von Bella Andre. Hier konnte ich mich dann doch zu einer Rezi aufraffen.
Weil ich aber immer noch quengelig war, musste im Anschluss auch wieder so ein „Garantiebuch“ her. Meine heißgeliebten Black Dagger zwinkerten mir schon seit geraumer Zeit immer mal wieder vom SuB aus zu. Also habe ich mich ihrer erbarmt. Band 19 und 20 also Liebesmond und Schattentraum von J.R. Ward wurden flugs inhaliert, weil als nächstes eine Leserunde mit meinen Krimi-Mädels auf buchgesichter.de anstand.
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Wie schon die vorangegangenen Bände haben wir gemeinsam den 4. der Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolf –Ostfriesensünde – gelesen. Eine Reihe, von der ich alles andere als begeistert bin und dieser Band war echt die Krönung, wie ihr in meiner Rezi nachlesen könnt.
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Es wurde also mal wieder Zeit für eine Erholung.Erebos von Ursula Poznanskimusste als Trostpflaster herhalte und hat seine Sache mehr als gut gemacht. Dieses Buch hat mich echt begeistert.
Weil ich gedanklich noch so tief in Erebos drin steckte, musste also wieder was leichtes, schnelles her. Die Tochter von Avalon von Meg Cabot durfte in diesem Fall den Lückenbüßer spielen.
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Auf Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness hatte ich mich wirklich gefreut, weil meine liebe Freundin Lu (MeyLu’s Buchgeflüster) so begeistert davon war und sie auch hier wieder so freundlich war, es mir leihweise zur Verfügung zu stellen. Vielleicht war meine Vorfreude der Grund, aber letztendlich war ich total enttäuscht. Die Geschichte zog sich ganz einfach wie Kaugummi und ich war froh, dass ich es endlich zuklappen konnte. Schade.
Also – ihr ahnt es schon – musste ein weiteres Garantiebuch her. Der 3. Teil der Eve Dallas-Reihe von J.D. Robb – Eine mörderische Hochzeit.
Das letzte April-Buch, City of Lost Souls von Cassandra Clare, war dann zum Glück genau so, wie ich es erwartet hatte. Einfach ein spannendes Fantasy-Jugendbuch, das zwar nicht an die ersten drei Bände der Reihe heran kommt, welches aber nichtsdestotrotz einfach Spaß macht.
Ein Buch des Monats zu wählen fällt mir diesmal ausgesprochen leicht. Ohne wenn und aber:
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Ja, und was ist jetzt mit dem Katzenfutter aus der Überschrift? Welche Fragen wirft das auf?
Wir Katzenbesitzer sind wohl alle mehr oder weniger gut von unseren Stubentigern erzogen worden. Die kleinen Biester wissen nämlich ganz genau, wann es Zeit ist für ein Leckerchen und wie sie uns die Naschereien aus dem Kreuz leiern.
Was aber tun, wenn eben diese Leckerchen alle sind und der Dosenöffner vergessen hat, neue zu kaufen? Nun, man nehme die Leckerchen-Dose, fülle sie beherzt mit stinknormalem Trockenfutter und serviere dies dem bettelnden Tier einzeln. Funzt!
Stellt sich die Frage, ob ich demnach diejenige bin, die das arme Tier vera***t oder lasse ich mich von der Futtermittelindustrie an der Nase herumführen, die uns Katzenbesitzern vorgaukelt, dieses sauteure Zeugs kaufen zu müssen?
In diesem Sinne… auf in den Mai!
20.04.2013

Ankas 6. lange Lesenacht

Ganz spontan habe ich mich vor gerade mal 5 Minuten entschlossen, bei Ankas langer Lesenacht mitzumachen.

Einzelheiten dazu findet ihr hier

Wie das so wird? Ich habe keine Ahnung und lasse mich überraschen.

Lesen werde ich meine aktuelle Lektüre „Die Seelen der Nacht“ von Deborah Harkness. Da bin ich jetzt auf Seite 308 von 797. Mal sehen, wie weit ich komme…

Damit habe ich grundsätzlich schon die 1. Aufgabe beantwortet. Die lautet nämlich so:

1. Aufgabe ~ 21:00 Uhr
Zuerst möchten wir natürlich alle wissen, welche Bücher heute Nacht gelesen werden. Also, erzähl mal, welches Buch begleitet dich durch die Nacht? Auf welcher Seite bist du? Wie bist du auf dieses Buch gekommen?
 
Auf dieses Buch gekommen bin ich durch eine Rezi von der lieben Lu von MeyLu’s Buchgeflüster, die dann auch gleich so freundlich war mir das Buch zu leihen.

Schon ist die erste Stunde um und Aufgabe Nr. 2 steht an:

2. Aufgabe ~ 22:00 Uhr
Du hattest jetzt die Möglichkeit, die Charaktere deines Buches ein bisschen kennenzulernen. Da die Hauptprotagonisten immer im Mittelpunkt stehen, würde ich gern mehr über einen Nebencharakter erfahren. Wer fällt dir spontan ein? Welche Rolle hat er in deinem Buch? Warum gefällt er dir (nicht)?
 
Hm, mal überlegen. Die Tante der Hauptprotagonistin Diana mag ich und deren Lebensgefährtin auch. Zwei besorgte Hexen-Tanten, die mit Argusaugen über ihr „Küken“ wachen. Leider nur telefonisch. 🙂
Dann wären da noch Marcus und Miriam, zwei Vampire. Marcus ist der Sohn des 2. Hauptprotagonisten Matthew. Der hatte zwar so was wie eine wilde (Vampir-)Jugend, scheint inzwischen aber ein recht netter Kerl zu sein. In welcher Beziehung Miriam zu Matthew steht, habe ich noch nicht heraus gefunden. Zuerst mochte ich sie auch nicht, aber scheinbar haben wir zwei uns aneinander gewöhnt und kommen inzwischen ganz gut miteinander klar.
Außerdem gibt es noch jede menge andere Hexen, Vampire und Dämonen, die allesamt nicht zu den netten Zeitgenossen zu gehören scheinen. Eine Ausnahme bildet dabei wohl der kaffeesüchtige Dämon Timothy und Matthews Freund Hamish. Ebenfalls ein Dämon.
Wenn ich mich aber entscheiden muss, wähle ich Ysabeau, Matthews Mutter. Die Dame kann Hexen absolut nicht ausstehen und scheint Haare auf den Zähnen zu haben. Bin schon gespannt, wie sich die Beziehung zwischen ihr und Diana entwickelt.

Wieso ist denn schon wieder eine Stunde vergangen? Oder auch…

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Wie auch immer… Zeit für die 3. Aufgabe:
3. Aufgabe ~ 23:00 Uhr
Eigentlich kommt es auf die inneren Werte an, oder? In dieser Stunde ausnahmsweise mal nicht. Beschreib dein Buchcover mit maximal 3 Worten.
 
schwarz, blumig, blättrig 😀

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei meinem Sohn und Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh ist es an der Zeit, mich der 4. Aufgabe zu widmen:

4. Aufgabe ~ 00:00 Uhr
Wenn du genau JETZT in die aktuelle Szene deines Buches eintauchen könntest, wo wärst und was tätest du?
 
Ich bin jetzt mit Matthew und Diana in Matthews Arbeiszimmer in seinem Chateau in Frankreich. Während Matthew am Computer arbeitet, schaue ich Diana über die Schulter. Diese erkundet nämlich gerade sein Bücherregal und hat schon eine Gutenberg-Bibel entdeckt. Jetzt sieht sie sich gerade die zerlesenen Exemplare an, um mehr über Matthew heraus zu finden. Gerade hat sie Vom Ursprung der Arten von Charles Darwin aus dem Regal gezogen. Darin liegt ein Brief an Matthew…
So spät schon?
Wenn ich danach gehe, dass die 5. Aufgabe auf mich wartet, wohl schon. 😉
5. Aufgabe ~ 01:00 Uhr
In dieser Stunde möchte ICH mal einen Blick in dein Buch werfen. Verrate mir den letzten Satz auf deiner aktuellen Seite.
 
 „…Wenn du etwas wissen willst, kannst du mich auch einfach fragen“, schlug er vor.
Allmählich siegt die Müdigkeit, aber eine letzte Frage gilt es für mich noch zu beantworten:
6. Aufgabe ~ 02:00 Uhr
An dieser Stelle können wir ruhig schon mal ein Fazit ziehen. Wie gefällt dir dein Buch? Wie viele Seiten hast du insgesamt während unserer Lesenacht gelesen? Kannst du das Buch weiterempfehlen?
 
Insgesamt gefällt mir mein Buch schon. Ich finde nur manche Passagen etwas langatmig. Die Idee von einer verbotenen Liebe zwischen einem Vampir und einer Hexe gefällt mir. Auch die Frage nach den Wurzeln von Hexen, Vampiren und Dämonen. Die Frage nach einer Empfehlung spare ich mir noch auf, da ich erst ungefähr die Hälfte gelesen habe.
Es ist jetzt 02:40 Uhr. Allmählich lichten sich die Reihen der Teilnehmer und auch ich werde mich jetzt in die Waagerechte begeben. Geschafft habe ich genau 100 Seiten. Das ist zwar weniger, als ich normalerweise in diesem Zeitraum lese, aber dafür hat es wirklich viel Spaß gemacht, an Ankas Lesenacht teilzunehmen. Eine Wiederholung halte ich durchaus für möglich.
Aber jetzt heißt es erstmal
GUTE NACHT
02.04.2013

Rückblick auf den März

Sonne pur, 25 °C, eine Hängematte, ein kühler Drink und ein gutes Buch…
Man wird ja wohl mal träumen dürfen…
Leider sah die Realität eher so aus:
Das Warten auf den Frühling habe ich mir natürlich mit ein paar mehr oder weniger guten Büchern versüßt.
Quelle: Verlag
Den Anfang machte „Die Janus-Affäre“ von Pip Ballentine und Tee Morris. Dabei handelt es sich um den 2. Teil der Steampunk-Reihe um das Agentenpaar Books & Braun. Eine Reihe, die mir bisher ausgesprochen gut gefällt.
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Noch während ich mit damit beschäftigt war, erreichte mich eine Email der Autorin Christine Spindler, in der sie mich bat, ihr Buch „Mond aus Glas“ zu lesen und zu rezensieren. Eine Bitte, der ich natürlich gerne nachgekommen bin, zumal es sich hierbei um mein allererstes Reziexemplar handelte.
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Wie schon in den vorherigen Monaten habe ich mich anschließend der Ostfriesen-Leserunde aufbuchgesichter.de angeschlossen. Diesmal war der 3. Teil – „Ostfriesengrab“ – der Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolf an der Reihe. Auch wenn ich von dieser Reihe bisher wenig begeistert bin, haben wir bei unseren virtuellen Treffen doch immer so viel Spaß, dass es mir nichts ausmacht, auch mal ein Buch zu lesen, das ich im Normalfall längst abgebrochen hätte. Mitleser(innen) sind natürlich jederzeit willkommen.

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Der 5. und letzte Teil der Lady Alexia-Reihe von Gail CarrigerSengendes Zwielicht“ folgte. Dieses Buch wartete schon eine gefühlte Ewigkeit auf meinem SuB und nun war es endlich an der Zeit dafür. Die Mischung aus Steampunk und Fantasy habe ich vom 1. Band an geliebt. Leider habe ich mit diesem Band wohl ein bisschen zu lange gezögert. Irgendwie war die Luft raus und das Lesegefühl eher schal. Passend war allerdings, dass diese Reihe im Blanvalet-Verlag erschienen ist und das Buch somit hervorragend in die Blanvalet-Challange passte.
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Ein weiteres Buch, das ich für die Blanvalet-Challange gelesen habe, war der 2. Teil der Eve Dallas-Reihe von J.D. Robb – „TödlicheKüsse“. Von dieser Reihe bin ich wiederum angenehm überrascht. Hätte ich anfangs gar nicht gedacht, aber ich bin infiziert und freue mich schon auf den nächsten Band.
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Es folgte der 6. Teil der Night Huntress-Reihe von Jeaniene Frost –Verlockung der Nacht“. Diese Reihe und ich haben ein etwas seltsames Verhältnis zueinander. Bisher war es bei jedem einzelnen Band so, dass ich gedacht habe, dass das doch gar nicht so toll sein könne. Darum zögere ich auch jedes Mal damit, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Wenn ich mich dann endlich überwinde, kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Anschließend kann ich es dann kaum abwarten, den nächsten Band in die Finger zu kriegen, nur um das Spiel wieder von vorne zu beginnen. Sehr seltsam! 😀
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EighteenMoons – Eine grenzenlose Liebe“ von Kami Garcia und Margaret Stohl. Was soll ich sagen? Einerseits war ich neugierig, wie die Geschichte weiter geht, andererseits schwante mir aber auch böses, da ich von den ersten beiden Bänden der Story nicht unbedingt begeistert war. Bislang war ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um eine Trilogie handelt und die Geschichte mit diesem 3. Teil abgeschlossen wäre. Dem ist offenbar jedoch nicht so. Trotzdem endet für mich die Geschichte mit diesem Teil, denn gefallen hat sie mir nicht und daher werde ich mir ganz sicher nicht noch einen Teil davon antun.
Um mich nach Eighteen Moons ein bisschen selber zu belohnen, musste als nächstes etwas her, von dem ich wusste, dass es mir Spaß machen würde. Was fürs Herz sollte es sein. Etwas, das sich leicht und flüssig lesen lässt und mir nicht das Gefühl gibt, mich durch das Buch quälen zu müssen. Entschieden habe ich mich für „Sie kam, sah und liebte“ von Rachel Gibson. Eine Entscheidung, die zu diesem Zeitpunkt goldrichtig war. Hinsetzen, lesen, wohlfühlen, zuklappen. 😉
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Das letzte Buch, das ich im März beendet habe, war der 2. Teil der Skulduggery Pleasant Reihe von Derek Landy – „DasGroteskerium kehrt zurück“. Diese Reihe habe ich, nachdem ich den 1. Band gelesen hatte, meinem Sohn empfohlen und seither lesen wir sie gemeinsam. Zwar geht es nur langsam voran, aber das macht ja nichts. Für diesen Band haben wir dann auch noch extra lange gebraucht, da ich die letzten Seiten ein bisschen dehnen musste. Kurz vor dem Ende der Geschichte, meinte mein Sohn nämlich, es wäre wohl an der Zeit, den 3. Teil zu besorgen, damit wir damit im Anschluss gleich weiter machen könnten. Dieser 3. Teil lag jedoch schon in meinem Kleiderschrank und wartete auf seinen Einsatz als Geburtstagsgeschenk. Das wiederum sollte mein Sohn natürlich nicht wissen. Also jagte eine Ausrede die nächste, warum ich den 3. Teil noch nicht besorgt hatte bzw. warum wir heute nur zwei oder drei Seiten lesen konnten und morgen auch nicht mehr. Wie auch immer, die Überraschung ist jedenfalls geglückt und mein Kind hat überhaupt nicht damit gerechnet, den heiß ersehnten 3. Teil unter seinen Geburtstagsgeschenken zu finden. 🙂
Zusammengefasst war der März also geprägt von Schulferien, dem Geburtstag meines Sohnes und einem Auf und Ab zwischen guten und weniger guten Büchern.
Vielleicht ist euch ja noch aufgefallen, dass ich in diesem Monat fast ausschließlich Fortsetzungen gelesen habe. Das war auch meine volle Absicht. Denn ich will endlich mal diese ganzen angelesenen Reihen beenden (sofern es möglich ist), bevor ich wieder ein paar neue Reihen beginne.
Ein Buch des Monats zu küren, fällt diesmal einigermaßen schwer. Aus den genannten Gründen schwanke ich zwischen „Eve Dallas 2. Tödliche Küsse“, „Night Huntress 6. Verlockung der Nacht“ und „Skulduggery Pleasant 2. Das Groteskerium kehrt zurück“.
Entschieden habe ich mich für Skulduggery Pleasant, weil es dazu halt diese kleine Geschichte gibt.
01.03.2013

Februar: Rückblick

Wagen wir wieder mal einen Blick zurück. Wie sah er denn aus, der Lesemonat Februar? Nun… ganz erfolgreich, würde ich sagen. 10 Bücher können sich sehen lassen, oder?

Der 3. Teil der Sonea-Saga „Die Königin“ vonTrudi Canavan war das erste meiner Februar-Bücher. Eine Rezension dazu habe ich nicht geschrieben. Ganz einfach deshalb, weil ich auch die ersten beiden Bände nicht rezensiert habe.

Seventeen Moons von Kami Garcia undMargaret Stohl folgte. So richtig glücklich bin ich über diesen mittleren Teil der Trilogie nicht. Der Anfang war ganz einfach langweilig. Nur um dann doch noch spannend zu werden und mit einem Cliffhanger zu enden. Der Abschluss der Trilogie wartet noch darauf, gelesen zu werden. Mal sehen, wann ich dazu komme.

Was Englisches kam als nächstes. Touched byan Alien von Gini Koch. Dieses Buch lag schon so lange auf meinem SuB, dass es in der Zwischenzeit bereits schon seit längerem auf Deutsch zu bekommen ist. (Aliens in Armani). Gerade weil es auf Englisch ist, habe ich mich so lange vorm Lesen gedrückt. Jetzt bin ich natürlich froh, mich endlich überwunden zu haben. Denn im Nachhinein war es überhaupt kein Problem für mich, dieses Buch zu lesen und zu verstehen. Gefallen hat es mir außerdem auch noch.

Eine Leserunde mit den Krimi-Mädels (und Mathias) bei buchgesichter.de stand außerdem auf dem Plan. Wir lesen zurzeit jeden Monat einen Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf. Diesmal war Teil 2 der Reihe „Ostfriesenblut“ dran. Bisher begeistert mich die Reihe leider ganz und gar nicht. Wenn ich alleine lesen würde, hätte ich vermutlich schon längst aufgegeben. Mit den Mädels (und Mathias) zusammen ist es jedoch immer so lustig, dass ich mich echt überwinde und die Bücher trotzdem lesen.

Als nette kleine Lektüre zwischendurch kam dann Dackelblick von Frauke Scheunemann an die Reihe. Mehr gibt es über dieses Buch auch eigentlich gar nicht zu sagen. Nichts Besonderes. Für einen Nachmittag auf der Couch aber ganz niedlich.

Ein „Scheußliches-Cover-Buch“ fogte. Schönund ungezähmt von Emma Wildes. Hat irgendwie gut getan, mal wieder so einen Schmachtfetzen zu lesen. Dass dieses Buch außerdem auch noch prima in die Blanvalet-Challange passte, spricht für sich.

Im Anschluss habe ich mir überlegt, ab jetzt nach und nach die angelesenen Reihen zu beenden, bevor ich eine neue Reihe beginne. Den Anfang dabei machten Lara Adrians Vampire. Teil 10 – „Erwählte derEwigkeit“ bildet gemäß dem Vorwort den Abschluss der Reihe und dem ist auch so meiner Meinung nach. Rezensiert habe ich es nicht, weil ich auch die vorigen Bände nicht rezensiert habe.

Neben „Schön und ungezähmt“ und „Erwählte der Ewigkeit“ habe ich dann noch Ein plötzlicher Todesfall von Joanne K.Rowling gelesen. Für mich war dies einfach kein Buch, das ich so weg lese. Die kleinen Pausen mit etwas Locker-leichtem waren ganz einfach nötig. Auch wenn „Ein plötzlicher Todesfall“ nicht so ganz dem entspricht, was ich normalerweise lese, hat es mir doch gefallen.

Um, wie gesagt, meine angelesenen Reihen zum Abschluss zu bringen, folgte Vertraute der Sehnsucht von Lara Adrian. Außerdem war ich neugierig, da es sich bei „Erwählte der Ewigkeit“ ja um den Abschluss der Reihe handeln sollte. Auch hier habe ich wieder keine Rezi geschrieben. Was ich euch trotzdem erzählen kann, ist, dass es sich hier um eine Fortsetzung handelt, die 20 Jahre nach den Ereignissen der Midnight Breed Reihe spielt. Man könnte das Ganze auch als „Midnight Breed: The next Generation“ bezeichnen. Ob ich die Reihe jetzt noch weiter verfolgen werde, weiß ich noch nicht.

Das letzte Buch, das ich im Februar beenden konnte, war Lodernde Begierde von Celeste Bradley. Noch so ein „Scheußliches-Cover-Buch“! Zum einen bildet es jedoch den Abschluss einer Trilogie und fiel somit in die Reihen beenden Geschichte. Zum anderen passte es auch wieder ganz prima in die Blanvalet-Challange.

Kommen wir zum Buch des Monats. Schwankend zwischen „Touched by an Alien“ und „Schön und ungezähmt“ habe ich mich für

Ein plötzlicher Todesfall

Quelle: Carlsen Verlag

entschieden. Ganz einfach deshalb, weil es mal etwas anderes war. Gut, das Buch hat mich nicht von der Couch gehauen, hat mich aber doch irgendwie beeindruckt.

Was war sonst noch so los im Februar? Mal überlegen…

Die Grippewelle zog durchs Land. Zum Glück bin ich verschont geblieben. Eine banale, dafür aber umso hartnäckigere Erkältung durfte es trotzdem sein. Aber wer hatte das Vergnügen nicht in diesen grauen, kalten, schneereichen Tagen?

02.1

Und sonst? Ach ja, Geburtstag hatte ich ja auch noch. Die Jahreszahl finde ich diesmal allerdings so was von doof, langweilig und nichtssagend, dass ich beschlossen habe, dieses Jahr nochmal 42 zu sein. Mit der 44 nächstes Jahr bin ich dann wieder einverstanden.

Und die Geschenke? Ja, ja, die gab’s auch. Allerdings keine Bücher. Nö, meine Männer haben sich diesmal so richtig ins Zeug gelegt. Ich habe keinen Klapp-Stuhl oder Klapp-Tisch gekriegt. Nicht mal ein Klapp-Fahrrad. Nein, meine Männer sind die besten! Ich habe nämlich einen waschechten Klapp-Computer gekriegt!

Tadaaaaaa!

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Damit wird

Methusalem Frankenstein

der sich seinen Namen redlich verdient hat, hochoffiziell in Rente geschickt.

Mach’s gut, mein Alter! War schön mit dir.

Welchen Namen mein neues tolles Lieblingsspielzeug irgendwann tragen wird, wird die Zeit zeigen. Ich halte euch auf dem Laufenden…

Mein erstes Reziexemplar

Während ich an meinem Geburtstag mit meinem neuen, tollen Lieblingsspielzeug beschäftigt war, trudelte eine Email von Christine Spindler bei mir ein.

Darin bat sie mich, ihr Buch Mond aus Glas zu rezensieren.

Natürlich habe ich gleich zugesagt. War ja schließlich eine tolle Überraschung, ausgerechnet an meinem Geburtstag so ein Angebot zu bekommen.

Heute ist es bei mir angekommen, mein allererstes Reziexemplar. Sogar signiert und mit einem beiliegenden Lesezeichen.

15.02.2013

Man kann ja nicht immer nur lesen

Drum habe ich gebacken.

Natürlich nicht irgendwas. Nein, nein. Das Thema Bücher verlässt mich so schnell nicht. Da die Skulduggery Pleasant-Reihe von Derek Landy gerade die aktuelle Lektüre von meinem Sohn und mir ist, sind es Skulduggery-Cupcakes geworden. Der Loewe-Verlag hat vor ein paar Tagen auf seiner Facebook-Seite das entsprechende Rezept geliefert. Dran gehalten habe ich mich nur zum Teil. Draus geworden ist das:

02.02.2013

Januar

Das war er also, der Januar. Was den SuB-Abbau angeht, war ich leider nicht so erfolgreich. Daran ist aber einzig und allein die Onleihe Schuld, die seit Dezember endlich auch über die Bücherei hier möglich ist. Gekauft habe ich nur zwei Bücher.

Gelesen habe ich natürlich trotzdem. 9 Bücher habe ich geschaff und die meisten sogar rezensiert.

Hypnose von Sina Beerwald war das erste. Hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Als nächstes habe ich Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf in einer Leserunde genossen. Obwohl… genossen ist das falsche Wort. Das Buch war eher schlecht. Das hält mich aber zum Glück nicht davon ab, jetzt im Februar gleich den 2. Band der Reihe zu lesen. Zum einen, weil man mir versichert hat, dass die Bücher besser werden. Zum anderen, weil die Leserunden mit meinen Krimi- und Thriller-Mädels einfach Riesenspaß machen.

Faunblut von Nina Blazon habe ich nicht rezensiert, obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Von der ersten Seite an war ich von der Geschichte gefangen. Worte für eine Rezi sind mir am Ende trotzdem nicht eingefallen.

Da ich mich bei der Blanvalet-Challange angemeldet habe, kamen als nächstes zwei Bücher dazu an die Reihe.Rendezvous mit einem Mörder von J.D. Robb und Küss mich, Engel von Susan Elizabeth Phillips.

Da mir Faunblut so gut gefallen hatte, folgte ein weiteres Buch von Nina Blazon. Zweilicht konnte mich allerdings nicht so sehr begeistern.

Ein Buch, das ich schon lange lesen wollte war Die Bestimmung von Veronica Roth. Darüber gibt es nicht viel zu sagen, außer dass es mein Buch des Monats ist. 😉

Der Anschlag von Stephen King hat mich danach allerdings enttäuscht.

Weil ich mich dann spontan einer Leserunde angeschlossen habe, habe ich im Anschluss Sixteen Moons von Kami Garcia & Margaret Stohl gelesen. Noch ein Buch, das ich nicht rezensiert habe. Hier ist es mir einfach unheimlich schwer gefallen, das Buch irgendwie zu bewerten. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzufinden. Gepackt hat sich mich dann zwar doch noch irgendwann, konnte mich aber trotzdem nicht so wirklich überzeugen. Schwer in Worte zu fassen. Darum gibt es ja auch keine Rezi. Am Ende bin ich jedenfalls zu dem Schluss gekommen, dass der Folgeband eigentlich nur eine Neuauflage des 1. Teils sein kann. Natürlich siegt mal wieder die Neugier, ob ich Recht habe. Außerdem läuft die Leihfrist dafür in Kürze ab. Heißt also, dass dieser 2. Teil der Trilogie als nächstes auf dem Plan steht.

Ansonsten gibt es aus dem Januar noch zu berichten, dass jemand mein Auto kaputt gemacht hat.
Da denkt man, das steht sicher auf dem Parkplatz vorm Haus. Jedenfalls so lange, bis eine Nachbarin klingelt und mir erzählt, dass da ein LKW mein armes kleines Auto kaputt gemacht hat. Zum Glück hatte sie es gesehen und der Fahrer von dem LKW war ehrlich genug, nicht einfach weiter zu fahren.
Da ja niemandem was passiert ist und die Versicherung zahlt, sehe ich es allerdings sportlich. Unfälle passieren und nun ist es ja auch wieder heil.

2012

Hiermit erkläre ich mein Lesejahr 2012 offiziell für beendet! 🙂

Alles in allem war’s ein ganz gutes Jahr und lesetechnisch sogar einigermaßen erfolgreich.

Ich habe 162 Bücher gelesen oder auch 64467 Seiten.

Anders gesagt habe ich pro Monat 13,5 Bücher gelesen. Das entspricht 5372,25 Seiten monatlich. Man könnte aber auch sagen, dass ich 3,1153846153846 Bücher pro Woche geschafft habe. 1239,75 Seiten. Macht einen Durchschnitt von 0,4426229508197 Büchern oder 176,1393442623 Seiten pro Tag.

Ich finde, das kann sich sehen lassen. 😉

Bleibt noch, euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Viel Spaß, bei was immer ihr vor habt und… tut nichts, was ich nicht auch tun würde. 😉

27.12.2012

ebooks aus der Bücherei?

Seit Kurzem besteht in der StadtbüchereiPlettenberg die Möglichkeit, ebooks auszuleihen. Das musste ich natürlich ausprobieren.
Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man über ein aktives Konto bei der Bücherei seiner Wahl verfügt. Aktiv bedeutet in diesem Fall, dass man nicht vergessen sollte, seine Gebühren zu bezahlen. So wie ich. Denn dann wundert man sich, dass es nicht funktioniert und muss Versäumtes nachholen. 😀
Nachdem dann also alle Steine aus dem Weg geräumt waren, konnte der Testlauf beginnen.
Unter http://www.onleihe.de kann man nachsehen, ob die Bücherei der Wahl angeschlossen ist. (Noch so eine Voraussetzung.) Einfach auf das entsprechende Bundesland klicken und die Lieblingsbücherei suchen. Hat man diese gefunden, genügt ein Klick und schon kann’s los gehen.
Wenn man ein Buch, das man leihen will, gefunden hat, geht es mit den Details weiter. (Der grüne E-Reader-Icon führt übrigens zu einer Kompatibilitätsliste für ebook-Reader 😉 ) Neben den Buchdaten, Klappentext und Informationen zum Autor finden sich hier nämlich auch die Daten zur Verfügbarkeit. Sofern das Buch also verfügbar ist, kann man es mit einem Klick in seinen Medienkorb legen. Sollte das Buch nicht gleich verfügbar sein, besteht eine Vormerker-Möglichkeit. Dort hinterlässt man einfach seine Email-Adresse und wird benachrichtigt, wenn das Buch wieder ausgeliehen werden kann.
Aber gehen wir einfach mal davon aus, das das gewählte Buch sofort verfügbar ist und sich nun im Medienkorb befindet. Dann klickt man nämlich einfach „Jetzt ausleihen“ an und wird zu seinem Benutzerkonto weiter geleitet. Einfach mit der Benutzernummer der Bücherei und Passwort anmelden und schon kann man das Buch downloaden.
Man erhält eine acsm-Datei, die man anschließend mit seinem Reader-Programm – also entweder Adobe Digital Editions 2.0 oder (wie bei mir) Reader for PC – öffnen kann. Dann braucht man nur noch seinen Reader mit dem PC zu verbinden und… SCHWUPPS… kann man los lesen. 😉
Die Leihfrist für ebook beträgt in der Regel 14 Tage. Danach verschwindet das geliehene Buch scheinbar einfach wieder. Wie und ob das funktioniert, kann ich euch dann aber erst in 14 Tagen berichten. 😉
Was mir bei dieser Leih-Geschichte gut gefällt, ist, dass man in der Bücherei nicht nur ebooks sondern auch gleich einen Reader ausleihen kann. Ist zwar bei mir nicht nötig, da ich meinen heißgeliebten Sony habe, aber für Leute, die sich unschlüssig sind, was die Anschaffung eines ebook-Readers betrifft, in meinen Augen ideal zum Ausprobieren.
24.12.2012

Weihnachten 2012

Beschäääärung! 🙂
Alles meins… und alles so schön rechteckig. 🙂 🙂
Die Beute! 🙂 🙂 🙂
Das kann sich doch sehen lassen, oder? Ich hoffe, ihr habt ähnlich gut abgestaubt. Weiterhin noch ein paar schöne, entspannte, stressfreie Tage und… überfresst euch nicht! 😉
23.12.2012

Auch wenn’s nicht mehr ganz taufrisch ist, will ich euch doch mit einem Weihnachtsgedicht beglücken, das mein Mann und ich uns – unter viel Gelächter – vor 2 Jahren ausgedacht haben.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei dann drei dann vier…
Die Kerzen brennen langsam runter,
der Kranz fängt Feuer – auch ganz munter.
Der Tisch, der brennt jetzt lichterloh.
Das alles macht uns auch nicht froh.
Das Feuer wird schon immer krasser.
Man rennt nach einem Eimer Wasser
Die ganze Wohnung brennt im Nu.
Die Feuerwehr kommt bald hinzu.
Vor dem Haus die Nachbarn steh’n
und woll’n gar nicht nach Hause gehen.
Die Kinder wollen Stockbrot backen,
statt Geschenke auszupacken.
Zwölf Liter Glühwein rangeschafft,
ne Party für die Nachbarschaft.
Der Weihnachtsmann ist auch besoffen.
Das macht die Leute doch betroffen.
Betrunken man nach Hause kriecht,
wo alles schon nach Weihnacht riecht.
In diesem Sinne: Einen schönen 4. Advent. 😉
08.12.2012

DHL – Immer für eine Überraschung gut

Als am Dienstag drei Mitteilungen bei mir ankamen, dass ich Sendungen aus der Packstation abholen könne, dachte ich noch: Au fein, da sollte dann das Nikolausgeschenk für meinen Sohn dabei sein. Als ich dann am Mittwoch morgen meine Karte in die Packstation steckte und die angezeigte Meldung las, dachte ich eher: HÄ?
Da waren doch drei SMS mit zugehöriger mTAN-Nummer. Warum wurden nur 2 Sendungen angezeigt, die abzuholen wären? Nun gut, schauen wir mal…
Die erste Klappe, die sich öffnete, enthielt eine Briefsendung von einem privaten Verkäufer. Okay, alles klar. Im zweiten Kläppchen steckte ein Medimops-Paket, mit dem ich noch gar nicht gerechnet hätte. Schön. Aber wo ist jetzt das Geschenk für meinen Sohn?
Da es schon mal vorgekommen ist, dass Sendungen, die für die Packstation bestimmt waren, bei der Poststelle gelandet sind, führte mich mein erster Weg natürlich dort hin. Das allerdings gestaltete sich auch nicht unbedingt einfach. Zum einen hat die Poststelle nun mal total dämliche Öffnungszeiten, zum anderen liegt sie gerade mitten in einer Baustelle, so dass ein Parkplatz in der Nähe eine lächerliche Vorstellung ist. Also hab ich den Wagen ungefähr kurz vorm Ende der Welt geparkt und habe mich auf den beschwerlichen Weg durch die Baustelle gemacht. Das einzige, was es mir eingebracht hat, waren schlammige Schuhe. Es sei keine Sendung auf meinen Namen vorhanden und überhaupt wisse man von nichts.
Ja, und nu? Ein Nikolausgeschenk hatte ich dadurch immer noch nicht. Also auf zum örtlichen Bücherladen. Hatte ich doch die zugegebenermaßen naive Vorstellung, dass eventuell eins der Bücher, die auf dem Weihnachtswunschzettel stehen, möglicherweise zu bekommen sei. Haha!Natürlich nicht. Gut, bestellen hätte ich alles können, aber angekommen wäre natürlich nichts vorm nächsten und somit Nikolaustag. Also musste was anderes her. Nur war alles, was meinen Herrn Sohn annähernd interessieren könnte nicht da, sauteuer oder der mindestens 2. Band einer Reihe. Entschieden habe ich mich letztendlich für „Dino Mania Total!“ aus dem Arena-Verlag (Da hab ich noch nicht nachgefragt, drum gibt es kein Bild). Ein Band mit Kurzgeschichten rund ums Thema Dinosaurier.
Zu Hause habe ich mir dann meine Bestellungen und die entsprechende Sendungsverfolgung vorgeknöpft. Raus kam dabei folgendes:
  1. Sendung (von dem Privatverkäufer), keine Sendungsnummer vorhanden, aber war ja auch alles okay mit.
  2. Sendung, das Medimops-Paket: DHL-Status: Die Sendung befindet sich auf dem Weg zur Packstation
    Stimmt zwar nicht, aber ist ja da.
  3. Sendung von Amazon: DHL-Status: MI, 04.12.2012, 07:45 Uhr – ausgeliefert
    Wäää… neee… eben nicht!
Hab ich mich also hingesetzt und eine Email an DHL geschrieben. Deren Reaktion? NICHTS, NOTHING, NADA!
Okay, ist sicher im Moment viel los, warten wir’s mal ab…
Es folgte der Nikolaustag. Freudestrahlend öffnete mein Sohn am Morgen sein Päckchen… und verzog gleich darauf angewidert sein Gesicht! Auf eben dieses Buch sei er schon einmal in der Bücherei gestoßen und fände es saudoof!Danke DHL! Wisst ihr eigentlich, wie furchtbar ich mich gefühlt habe?
Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass wir das „furchtbare“ Buch trotzdem behalten und einfach als Geschenk für irgend jemand anderes verwenden. Da ich für nachmittags sowieso geplant hatte, mit ihm Klamotten kaufen zu gehen und das in der Regel nur mit Protest seinerseits und Bestechung meinerseits funktioniert, sind wir anschließend noch beiDreimann gewesen, wo er sich ein Buch aussuchen durfte. Entschieden hat er sich hier für:
Quelle: Bastei Lübbe
Na, super! Gaaaanz toll! Letztes Jahr noch habe ich versucht, die Bücher meinem Herrn Sohn schmackhaft zu machen, worauf ich zu hören bekam, dass die ihn üüüüberhaupt nicht interessieren und er die auf keinen Fall lesen würde. Außerdem wären alle Bände im Buchladen bei uns vorhanden gewesen. Aber nun gut. Dann ist das halt so.
Nachdem ich dann abends erneut einen Blick in mein Email-Postfach geworfen hatte, konnte ich feststellen, dass die DHL noch nicht auf meine Email reagiert hatte. Okay, warte ich mal bis morgen.
Nächster Tag, nächster Emai-Postfach-Check: Keine Nachricht von der DHL. Gut, versuchen wir es mit Nerven. Also flugs an die Tastatur und noch eine Email an die DHL geschickt. Die Reaktion? NICHTS, NOTHING, NADA!
Heute Mittag klingelte dann das Telefon. Eine mir bis Dato völlig ungekannte Dame rief an, um mir mitzuteilen, dass sie ein Päckchen, das an mich adressiert war, zusätzlich zu ihrer Sendung aus dem Fach der Packstation gefischt habe.Fein, sind die bestellten Sachen wenigstens nicht komplett verschwunden. Auch wenn ich dafür einmal quer durch die Stadt musste.
Aus reiner Bosheit werde ich die DHL aber trotzdem mit weiteren Mails nerven. Mal sehen, wann und wie die reagieren. 😉
02.11.2012

Ich war…

…shoppen, wie ihr seht.

Leider gab’s die Bollerbuxe, die mir so vorschwebt nur in der Familiengroßpackung. Aber ich will ja nicht in Serie gehen. Drum muss ich da mal noch ein bisschen weiter suchen. Macht aber nix. Ist ja noch Zeit.

…und so sieht dann das bisherige Ergebnis meines Kreativ-Wahns aus:
01.11.2012

Mord am Hellweg

Gestern war ich mit meiner lieben Freundin Anja auf der Europe Bloody Thriller Night in Schwerte.

Zwar stellte sich der Start unseres Ausflugs etwas schwierig dar, weil Anja sich in den Weiten der sauerländischen Berge ein wenig verfahren hatte und den Weg zu mir nicht fand. Mein Handy hatte sich sinnigerweise auch noch in den Aussageverweigerungsmodus geschaltet und klingelte ob ihrer Hilferufe sicherheitshalber mal nicht. Zum Glück hat Anja dann aber doch noch ein paar auskunftfreudigere Zeitgenossen gefunden und kam, wenn auch etwas später als geplant, doch noch bei mir an.

Geliehenem Navi sei Dank war der Weg zum Tatort…äh… nach Schwerte zur Alten Rohrmeisterei dann aber  ein Klacks, und wir waren doch noch zeitig da.

Nachdem wir uns im Saal recht gute Plätze gesichert hatten, hieß es warten und ein Schwätzchen mit den Tischnachbarn halten. Wie sich dabei herausstellte haben wir gemeinsame Bekannte im World Wide Web. Die Welt ist halt doch ein Dorf!

Quelle: Random House

Zwischenzeitlich hatte ich dann auch Gelegenheit, den Bücherverkaufstisch aufzusuchen. „Mein böses Herz“ von Wulf Dorn sollte es sein.

Ja, und dann ging es endlich los. Den Auftakt machten „Hands up & The Shootingstars“, eine Band, die ausschließlich aus Krimiautoren besteht.

Quelle: Droemer-Knaur

Es folgte die Moderation durch Jürgen Alberts, der als erstes Steve Mosby ankündigte. Der arme Kerl wurde von der Frage des Moderators, wie er sich denn seine eigenen Beerdigung vorstelle, fast völlig aus dem Konzept gebracht. Ein Wunder, dass er seine Lesung aus „Black Fowers“ doch noch auf die Reihe gekriegt hat. Den deutschsprachigen Part übernahm dann Hans Jürgen Stockerl vom WDR.

Quelle: Rowohlt

Es folgte das schwedische Autorenduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt, die sich ob der Frage, wie man einen Thriller schreibe und was diesen ausmache, prompt beschwerten, dass Steve Mosby die einfachen Fragen gekriegt hätte. Die anschließende Lesung übernahm auch hier wieder Hans Jürgen Stockerl. Wobei sich Michale Hjorth und Hans Rosenfeldt nicht nehmen ließen, jeweils einen kurzen Part auf schwedisch vorzutragen. Gut, hätte auch das Telefonbuch von Stockholm sein können, aber bitte…

In der anschließenden Pause hatten wir dann die Gelegenheit, ein nettes Schwätzchen mit Wulf Dorn zu halten. Dabei war er dann auch so nett, mir mein eben erstandenes Buch zu signieren.

Quelle: Me, myself & I
Quelle: Random House

Nachdem dann alle wieder ihre Plätze eingenommen hatten,
war Wuf dran. Stalking war sein Thema. Er berichtete, dass er
selber sogar einmal Opfer einer Stalkerin gewesen sei und
daraufhin „Dunkler Wahn“ geschrieben habe, aus dem er dann
auch vorlas. Warum muss ich bei Wulf eigentlich immer an
dunkle Schokolade und Rotkehlchen denken? *grübel*

Den Abschluß bildete dann Peter James, der mit seinem „Deutschleser“ Eckhard Leue ein eingspieltes Team bildete. Die beiden stellten gleich zwei Bücher vor. „Und morgen bist du tot“ und „Du sollst nicht sterben“. Dabei liessen sie einen sauteure High Heels im Anschluss mit ganz anderen Augen sehen.

Quelle: Fischer Verlage
Quelle: Fischer Verlage
Alles in allem also ein rundum gelungener Abend!

Die Geschichte mit dem Rotkehlchen

Es waren einmal zwei kleine Mädchen, die eine schöne Freundschaft verband. Doch durch die Wirren des Lebens verloren die beiden sich nach einiger Zeit aus den Augen.

Facebook und ihrer gemeinsamen Bücherleidenschaft sei Dank fanden sie sich dann vor kurzem wieder. Sie mussten feststellen, dass nicht nur die Bücher sie verbanden, sondern auch die Langeweile auf sauerländischen Dörfern. Diese wiederum inspirierte die beiden zu einer verrückten Idee. Die eine tat sie kund, während die andere gerade dabei ist, zu versuchen, diese umzusetzen.

Fortsetzung folgt…

Was soll das eigentlich mit dem Rotkehlchen?

Jetzt habe ich heute so viele Andeutungen von Rotkehlchen vom Stapel gelassen, dass ich die Geschichte doch wohl mal von Anfang an erzählen muss.

Im September gab es in Olpe eine Thriller Night, bei der Wulf Dorn, Sebastian Fitzek und Arno Strobel u.a. gegenseitig aus ihren Büchern vorlasen.

Bei dem Auszug aus Wulf Dorn’s „Dunkler Wahn“ fand ein Rotkehlchen ein unrühmliches Ende. Dieses Rotkehlchen hat nach seinem Ableben bei den Damen, mit denen ich dort war sozusagen ein Eigenleben entwickelt.

Als ich mit ein paar der Ladies dann auf der Frankfurter Buchmesse war und wir verzückt der Lesung von Paul Cleave und Wulf Dorn lauschten, fantasierte meine Freundin kurz darauf von String-Tangas mit Rotkehlchen-Druck, die man bei der nächsten Dorn-Lesung auf die Bühne fliegen lassen könnte.

Gestern trafen wir dann Wulf in Schwerte und Frau B aus L hatte nichts besseres zu tun, als ihm von den Rotkehlchen-Tangas zu erzählen. Mir schwebte dabei eher ein Omma-Schlüppa vor, der ja nun mal den Vorteil hat, dass da erstens mehr Rotkehlchen drauf passt und zweitens das Ding im Anschluss noch als Flagge verwendet werden könnte.

Damit war ein Plan geboren, der sich gerade in der Umsetzung befindet…

20.10.2012

Herbst

So sieht es aus, wenn meine Familie und ich einen kleinen, aber feinen Herbstspaziergang machen:

Staugemäuer von oben
Der Gartenteich
Staugemäuer von unten
Hier gibt’s Wasserschnecken, sagt mein Sohn
Pilze gab’s auch
04.10.2012

Achtung Abmahnungen!!!

Auf Thrillertante’s Bücherblog (http://thrillertante.blogspot.de/) habe ich gelesen, dass es gerade wieder eine Abmahnwelle für Blogger gibt.

Hier der Link dazu:

http://www.amypink.com/2012/10/die-neue-abmahnwelle-deutsche-blogger-muessen-zahlen/

Muss man nicht verstehen, ist aber so.

Darum hab ich vorsorglich erstmal alle Büchercover von meinem Blog verschwinden lassen. Fotos folgen, sofern ich die Bücher noch hier habe. Waren leider auch einige geliehene darunter, die schon zurück an ihre Besitzer gingen. Das braucht allerdings ein bisschen Zeit. Darum bitte nicht wundern.

Weiterhin habe ich jetzt auch noch gelesen, dass selbst eigene Fotos von Büchern nicht erlaubt sind. Ist zwar dein Buch, aber du hast nicht das Urheberrecht dafür. 😦

Und nu?

Nochmal zum Thema Büchercover

Wieder hat mir die Thrillertante (http://thrillertante.blogspot.de/) weiter geholfen. 🙂

http://www.antiquariatsrecht.de/?p=448

Diesem Artikel zufolge ist es nämlich sehr wohl erlaubt, Fotos der Bücher einzustellen. 🙂

Was zwar höchst erfreulich ist, für mich jetzt aber auch jede Menge Arbeit bedeutet. 😉

16.09.2012

Hinkenpinken international oder in 6 Stunden um die Welt

Das geht nicht, sagt ihr? Doch, doch. Passt auf…

Mein Mann hat heute Geburtstag. Statt einer Feier hat er sich aber lieber einen Ausflug mit seiner Family gewünscht. Nach kurzer Beratung stand fest, wir fahren zu den Pyramiden.

Mal eben nach Ägypten??? Nein, nein. Warum denn in die Ferne schweifen… Diese Pyramiden meine ich:
2012.09 Sauerland-Pyramiden 001

Die stehen nämlich gar nicht so weit von uns entfernt. Genau genommen stehen die sogar in dem Örtchen, in dem ich aufgewachsen bin.

Dort gab es aber nicht nur Pyramiden zu bewundern, sondern auch ein paar südamerikanische Nasenbären.

Im Inneren der Pramiden ging unsere Reise dann weiter. Von Bayerischen Wolpertingern und anderen Fabelwesen zur Grube Messel in die Urzeit

2012.09 Sauerland-Pyramiden 016

und von dort weiter in die Welt der Enten.

Unterwegs hat mein Sohn noch nach ein paar Fossilien in einer Schieferplatte gegraben und gleich einen Volltreffer gelandet. Er darf sich darum fortan „Mini-Paläontologe“ nennen.

Nach einer kurzen Kaffeepause mit deutschem Erdbeer-Rhabarber-Streusel-Kuchen ging es dann weiter zu einem Spaziergang durch Felder, Wiesen und Wälder. Der letzte Stopp unserer Reise lag in China. Es galt, sich durch das Buffet beim Chinamann zu futtern. Anschließend mussten wir nur noch vollgefressen Richtung Auto rollen und die Heimreise antreten.

Jetzt, zurück auf der Couch kann ich sagen, dass mir die Wolpertinger-Ausstellung eigentlich gar nicht gefallen hat. Tote Tiere nicht nur auszustopfen sondern auch noch wie ein Puzzel aus verschiedenen Körperteilen unterschiedlicher Tiere zusammenzusetzen finde ich absolut unnötig. Deshalb gibt es auch keine Fotos. Die Ausstellungsstücke aus der Grube Messel fand ich schon interessant aber mein absolutes Highlight auf unserer „Weltreise“ war die Duckomenta. Eine überaus geniale Ausstellung mit entastischen Gemälden und Artefakten. Kann ich nur empfehlen.

Einen tollen Bildband zu der Ausstellung gab es auch, der mir aber mit rund 50 € eindeutig zu teuer war.

Ein paar Postkarten waren aber doch noch drin.

Für mehr Infos zu unserer Reise guckt ihr hier:

http://www.galileo-park.de/

http://www.duckomenta.de/

11.03.2012

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek. Wer ist Sebastian Fitzek? Ein Thriller-Autor. Hab ich noch nie was von gelesen. Ist aber kein Grund, ihn nicht kennen zu lernen. So dachte ich und machte mich deshalb am 29. September 2011 auf den Weg gen Olpe, wo Herr Fitzek seine Leserunde durch die Republik starten wollte.

Vom Veranstalter, mit dem ich mich im Sommer bei einer Lesung von Kerstin Gier unterhalten hatte, wusste ich, dass das ein echt dickes Ding werden sollte. Und so war’s dann auch.

Stattgefunden hat das Ganze nämlich in einem riesigen Festzelt mit einer riesigen Biertheke (Hey, wir sind im Sauerland. Da ist das normal!) Anwesend waren sage und schreibe 1000…nein, ich hab mich nicht vertippt…also noch mal in Worten: TAUSEND Besucher.

Als ich in besagtem riesigen Festzelt mit besagter riesiger Theke ankam, war es schon reichlich voll. Also erstmal den Verkaufstisch stürmen und dann weiter sehen…

Vorne gab es keine Plätze mehr, in der Mitte gab es keine Plätze mehr… Also was macht Hinkenpinken in so einem Fall? Klar, sie setzt sich nach hinten in die aller letzte Reihe. Wer weiß, wozu es gut ist! Zwar hat mir der Veranstalter einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er noch drei Reihen mit Stühlen hinter mir aufstellen ließ, aber nun… Dass mein „letzter“ Platz eine gute Entscheidung war, sollte sich dann auch noch herausstellen. Während nämlich das eigentliche Geschehen vorne auf der Bühne stattfand, stand der Signiertisch ganz hinten. 😛

Ja, und dann, nach einer Weile, ging’s los. Erstmal Licht aus und Spot an auf die Bühne. Es folgte eine Ansage durch eine Fernseh-Moderatorin (hab vergessen, wie die heißt), der Veranstalter hielt eine kurze Dankesrede, ein paar Mitglieder eines lokalen Sportvereins führten ein Tänzchen auf und dann… jede Menge Nebel… und ZUPP…da stand er, der Sebastian Fitzek.

Viel lesen wolle er aber nicht, so sagte er. Lieber wolle er ein bisschen was erzählen. So legte er denn los. Er berichtete von der Geburt seiner kleinen Tochter, wie es kam, dass er mit einem Mann in einem Hotelzimmer saß, dessen Kopf mit Paketklebeband umwickelt war, warum jemand zum Kaffee trinken im eigenen Wohnzimmer einen Motorradhelm trägt und, und, und. Zur Veranschaulichung gab’s dann noch viele, viele Bilder, die auf einer großen Leinwand gezeigt wurden. Ich frage mich echt, warum der Mann Psycho-Thriller schreibt. An dem ist ein Comedian verloren gegangen. J Aus „Der Augenjäger“ hat er letztendlich aber doch immer mal wieder vorgelesen.

Ja und zum Schluss hat er dann noch von den Dreharbeiten zu der Verfilmung von „Das Kind“ erzählt. Filmausschnitte gab’s natürlich auch und dann noch einen Aufruf. Wenn die Facebook-Seite zum Film bis Weihnachten 50.000 Fans hat, sollen alle, die „gefällt mir“ geklickt haben, im Abspann des Films aufgeführt werden. J Auf der Seite stehen dann auch noch nähere Infos wieso, weshalb, warum. Also, liebe Facebooker, dann klickt mal schön.

https://www.facebook.com/pages/Das-Kind-The-Child-Der-Film-Sebastian-Fitzek/214757185228636?ref=ts

2011.09_Lesung_von_Sebastian_Fitzek_am_29.09.11_in_Olpe_004_large

Auf dem Foto hab ich versucht, festzuhalten, wie viele Leute da waren. Gemacht hab ich’s von meinem Platz in der letzten Reihe aus. Der kleine helle Fleck unter der Lampe ist übrigens die Bühne. Bessere Fotos gibt’s hier zu sehen:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.249133128444867.69044.213992765292237&type=1

Abschließend kann ich euch eigentlich dann nur noch den Tipp geben, hinzugehen, wenn ihr die Möglichkeit habt. Lohnt sich!

20.02.2012

Das erste Mal…

…seit meiner Schulzeit habe ich mit „Shiver“ von Maggie Stiefvater ein Buch auf Englisch gelesen, und meine Schulzeit liegt schon lange, lange, laaaaange zurück. Jetzt bin ich ganz stolz auf mich und würde euch meine Erfahrungen gerne mitteilen.

Vor einiger Zeit, hab ich mich mit Mella darüber unterhalten, dass ich es gerne ausprobieren würde ein Buch auf Englisch zu lesen, mich aber nicht so recht traue. Kurzerhand hat sie deshalb dieses Buch eingepackt und mir geliehen. Danke Süße!

Vor ein paar Tagen hab ich dann begonnen zu lesen. Auf den ersten paar Seiten hätte ich so ungefähr jedes 2. Wort nachschlagen können. Hab ich aber nicht, weil ich dachte, wenn ich damit anfange, hab ich spätestens nach drei Seiten keine Lust mehr. Also hab ich erstmal so weiter gelesen.

Dann, nach den ersten vier Kapiteln, die recht kurz waren, kam mir die Idee, kapitel weise vorzugehen. Ich hab mich also noch mal durch das 1. Kapitel gekämpft und die Wörter, die ich nicht kannte nachgeschlagen. Auch doof! Ich wollte nicht alles mehrmals lesen. Bin ja schließlich nicht mehr in der Schule und das hier ist keine Hausarbeit.

Der nächste Plan sah dann vor, erstmal zu lesen, die unbekannten Wörter raus zu schreiben und später nachzuschlagen. Den Plan fand ich gut. Damit konnte ich „arbeiten“. Also hab ich gelesen, Zettel und Stift griffbereit. Hab hin und wieder ein Wort, einen Satz, eine Redewendung aufgeschrieben und dann weiter gelesen. Irgendwann hab ich dann aufgehört, Sachen aufzuschreiben…

Ja und jetzt – jetzt hab ich das Buch durchgelesen. Vor mir liegt die Liste, aus der ich nicht ein Wort nachgeschlagen habe, und soll ich euch was sagen? Es ist auch nicht mehr wichtig!

Es kommt nicht darauf an, jedes Wort zu verstehen. Es kommt darauf an, die Geschichte an sich zu verstehen. Und das habe ich!

Also an alle, die sich auch überlegen, ob sie nicht mal ein Buch auf Englisch lesen sollen:

Probiert es einfach! Wenn ich das geschafft hab, schafft ihr das auch.

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