[Rezension] Ein Engel für Jule von Jo Berger

Erinnert ihr euch? Meine Freundin Anja und die Autorin hatten mich auf der Frankfurter Buchmesse hinterrücks mit diesem Buch überrascht. War ja klar, dass ich das als nächstes lesen und rezensieren würde. image

Aber erstmal die Eckdaten:

Autor: Jo Berger
Titel: Ein Engel für Jule
Verlag: BoD – Books on Demand
Format: Taschenbuch, 262 Seiten
ISBN-13: 978-3-734-79492-6

Preis [D]: 8,99 €

Darum geht es:

Jule ist schwer verliebt in Simon. Seit zwei Jahren sind die beiden nun ein Paar und Jule rechnet jeden Tag mit dem langersehnten Heiratsantrag. Für Simon dagegen ist Jule nur das brave Vorzeige-Frauchen für zu Hause. Seine kleine, graue, unscheinbare Maus. Sein Vergnügen sucht er sich bei anderen Frauen. Allen Unkenrufen der Freundinnen zum Trotz hält Jule hartnäckig am Traum vom langersehnten Familienglück fest. Gott beschließt einzugreifen und sendet den Engel Elisa zur Erde um Jule daran zu hindern in ihr FamilienUNglück zu rennen. Allerdings ist die himmlische Elisa noch neu in der Branche. Dass das nicht ohne Komplikationen geht, versteht sich von selbst.

Ich sage dazu:

Anja hatte vollkommen Recht, dieses Buch zu einem Lieblingsbuch zu erklären. Die Figuren waren mir allesamt absolut sympathisch (bis auf Simon natürlich). Ich hatte das Gefühl mich beinahe im eigenen Freundeskreis zu bewegen.

Auf der einen Seite war da natürlich Juliane, die grau gekleidete Büromaus, die zu allem Ja und Amen sagt, sich für alles und jedes entschuldigt und sich von Simon gängeln lässt. Mir hat es gut gefallen, wie sie sich im Laufe der Geschichte von der unscheinbaren Juliane zur bunt schillernden Jule entwickelt.

Dann sind da noch ihre Freundinnen Maike mit der großen Klappe und Ulli, die sich gar nichts gefallen lässt. Auch diese beiden machen eine Entwicklung durch, die ich nachvollziehen konnte.

Simon dagegen ist ein A*** wie er im Buche steht. Er lügt und betrügt und liebt eigentlich nur sich selber. Jule behandelt er dabei wie den letzten Dreck.

Wie ich schon sagte, hatte ich das Gefühl, die Figuren im Buch zu kennen. Denn jeder hat oder hatte sicher schon mal jemanden im eigenen Freundes- oder Bekanntenkreis, der in einer üblen Beziehung steckt. Jeder kriegt es mit, doch der- oder diejenige trägt die rosarote Brille und will die Wahrheit einfach nicht sehen.

Das alles macht ein Buch aber noch lange nicht zum Lieblingsbuch. Das Tüpfelchen auf dem i sind ganz einfach Gott und der Engel Elisa. Elisa hat nämlich nicht wirklich viel Ahnung von der Welt der Menschen. Zwar ist sie mit dem himmlischen Talent ausgestattet, gleich Autofahren und einen Computer bedienen zu können, dabei greift sie zum schicken Business-Outfit aber auch gerne mal zu Badelatschen. Auch weiß sie nicht so recht, wie sie Jule jetzt eigentlich helfen soll und entdeckt erst nach und nach, wozu ein Engel fähig ist. Warum Gott sie nicht besser instruiert hat? Tja, der hat nun wirklich einen schrägen Sinn für Humor…

Fazit:

Zuckersüße Geschichte mit sympathischen Charakteren. Absolut lesenswert!

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