[Rezension] Bevor der Regen kam von Stefanie Schankat

9783958180871_cover

Quelle: Ullstein Verlag

 

Autor: Stefanie Schankat
Titel: Bevor der Regen kam
Format: epub
200 Seiten
Verlag: Forever
Erschienen am: 15.04.2016
ISBN: 9783958180871
Preis [D]: 3,99 €

 

 

 

Der Klappentext:

Die junge Julia ist an die deutsche Botschaft nach Malawi gekommen. Schon nach kurzer Zeit hat sie sich in ihr neues Leben eingelebt, saugt alle Eindrücke wissbegierig in sich auf. Als sie auf Richard trifft, ist es um sie geschehen. Der gut aussehende und charmante Amerikaner ist zu Besuch bei der Leiterin der Botschaft. Sofort spüren beide das Knistern, die intensive Anziehung zueinander, die sie verbindet. Bei einem Ausflug an den See verbringen sie eine leidenschaftliche Nacht miteinander, auf die noch weitere folgen. Doch beide wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist. Richard muss nach Europa, wo er in der Normandie lebt. Und Julia kann ihn nicht vergessen. Monate später: Julia verbringt ein paar Tage in Paris. Plötzlich sieht sie Richard an einer Straßenkreuzung stehen. Das muss Schicksal sein. Wird ihre Liebe eine Chance haben? Stefanie Schankat erzählt in einfühlsamer, klarer Prosa die Geschichte einer wahren Liebe.

Ich sage dazu:

Stellt euch vor, ihr führt ein beschauliches Hausfrauen-Dasein und jemand weitgereistes erzählt euch die Geschichte seiner großen Liebe…

Die Geschichte beginnt damit, dass Julia sich erinnert. Wie das mit Erinnerungen so ist, folgen sie wohl einer chronologischen Reihenfolge, bleiben jedoch auch manchmal an Nebenschauplätzen hängen. So befassen sich Julias Gedanken in diesem Augenblick mit Richard, um im nächsten Moment an einer Szene hängen zu bleiben, die sie  beispielsweise mit ihrer Kollegin Hilda oder dem Nachtwächter erlebt hat. Genau das ist es aber, was diese Geschichte so authentisch macht.

In eher leisen Tönen lässt die Autorin eine melancholische Stimmung entstehen. Dabei gelingt es ihr hervorragend, Julias Gefühle einzufangen. Man spürt das Glück, das sie mit Richard am See empfindet ebenso wie die Trauer, als er sie verlassen muss. Aber auch die tiefe Leere, die Julia ohne ihn fühlt.

Die Geschichte, die Stefanie Schankat erzählt, ist dabei kein 08/15 Liebesroman, bei dem man von vornherein weiß, dass es ein Happy End gibt. Bis zum Schluss bleibt die Frage offen, ob Julia und Richard wieder zueinander finden.

Mehr als einmal habe ich mich gefragt, ob die Geschichte autobiographisch oder doch reine Fiktion ist. Zurück lässt mich das Buch jedenfalls nachdenklich und in eigenen Erinnerungen schwelgend.

Bleibt zu sagen: Danke, dass ich Mäuschen spielen durfte. 🙂

 

 

 

 

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