[Rezension] Drúdir – Swantje Niemann

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Quelle: neobooks

Autor: Swantje Niemann
Titel: Drúdir
erschienen bei neobooks
am 12.08.2016
Seiten: 586
ISBN: 978-3-7380-8028-5
Preis [D]: 4,99 €

 

 

 

 

 

Vor einer Weile fragte mich die Debütautorin Swantje Niemann, ob ich ihren Roman Drúdir lesen und bewerten würde. Klar, würde ich. 🙂 Sie beschreibt ihren Roman als eine Mischung zwischen Fantasy, Steampunk und Krimi, womit sie zweifellos Recht hat.

Darum geht es:

Die Geschichte spielt in der fremden Welt Kiarva, die bevölkert ist von Zwergen, Elfen, Menschen und allerlei andren fantastischen und mythologischen Geschöpfen. Dabei kommt auch der Steampunk-Anteil nicht zu kurz, gibt es doch diverse bekannte und unbekannte Gerätschaften, die mit Zahnradgeklapper und Dampf die Story bereichern. Höhepunkt des Erfindungsreichtums sind jedoch die mechanischen Menschen, die neben einem eleganten Auftreten auch über ein ganzes eingebautes Waffenarsenal verfügen.

Mittendrin findet sich der magiebegabte Zwerg Drúdir, der zusammen mit der eigentlich vom Fall abgezogenen und beurlaubten Ermittlerin Findra versucht, den Mord an seinem Lehrmeister Fragar aufzuklären. Die Spur führt nach Schwarzspiegel, einer Zwergenstadt, die ihresgleichen sucht. Die beiden stoßen inmitten politischer Querelen auf eine völkerübergreifende Verschwörung, die es zu verhindern gilt. Die elfischen Elitekämpfer Phandrael und Kyrai sind den Verschwörern ebenfalls auf der Spur. Aber sind sie Verbündete oder verfolgen sie womöglich ganz andere Ziele?

Ich sage dazu:

Zu allererst war mir der Schreibstil der Autorin aufgefallen, der sehr wortgewandt und flüssig zu lesen ist.

Trotzdem habe ich eine Weile gebraucht, um in die Story rein zu finden. Zunächst werden im Fluß der Geschichte die einzelnen Figuren vorgestellt. Ebenso die verschiedenen politischen Parteien, wobei ich es ein wenig schwierig fand, mir die einzelnen Partei-Kürzel und wofür sie stehen, zu merken. Auch von der Vielzahl der Nebencharaktere habe ich mich ein bisschen überfordert gefühlt.

Zwar gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit allen wichtigen Eckdaten, das ich aber ehrlich gesagt erst entdeckt habe, als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte.

Was mir sehr gut gefallen hat, war der Steampunk-Teil der Geschichte. Allen voran natürlich Moryn. Eine weitere Lieblingsfigur war Phandrael, der Elf. Aber auch Drúdir, Findra und Svalris waren mir sympathisch. Aus Kyrai bin ich lange Zeit nicht schlau geworden, aber das war wohl so gewollt.

Ebenfalls toll fand ich, dass die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Mal kommen die Zwerge zu Wort, mal die Elfen und hin und wieder sogar die Verschwörer.

Alles in allem kann ich sagen, dass mir Drúdir zwar nicht uneingeschränkt gut gefallen hat, Swanje Niemann hier aber eine komplexe, gut durchdachte Story abgeliefert hat, die ich durchaus empfehlen kann.

 

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