[Rezension] Für dich soll’s tausend Tode regnen – Anna Pfeffer

 

Fuer dich solls tausend Tode regnen von Anna Pfeffer
Quelle: cbj

Anna Pfeffer
Für dich soll’s tausend Tode regnen
erschienen bei cbj
erschienen am 12.09.2016

Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-17155-4
Preis [D]: 14,99 €

eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-15697-8
Preis [D]: 11,99 €

 

Der Klappentext:

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Ich sage dazu:

Das Cover finde ich ausgesprochen gelungen. Der verzierte Totenkopf erinnert ein wenig an den mexikanischen Dia de los Muertos, der ja eine eher makaber-fröhliche Anglegenheit ist. Die diversen anderen Symbole (Blümchen, Herzchen, Kreuze etc.) bilden noch ein Sahnehäubchen.

Der Titel lässt bei mir unweigerlich dieses Lied mit ähnlichem Titel im Kopf erklingen. Wahlweise von Hildegard Knef oder Nina Hagen. (Klicken macht Mucke 😉 )

Die Aufmachung setzt mit dem schwarzen Trauerrand um jede Seite dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Der Inhalt ist ein einziges Vergnügen…

Emi ist schlagfertig und äußerst fantasievoll, was die Todesursachen angeht, die sie sich für ihre Mitmenschen ausdenkt. Wer ihre Achtung gewinnt, stirbt dann auch weniger spektakulär.

Hinzu kommt der locker-flockige Schreibstil.

So konnte ich mir ein Dauergrinsen bei der Lektüre einfach nicht verkneifen

Fazit:

Lesen! Lohnt sich. 😉

 

 

 

 

 

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