[Rezension] Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen von Lars Simon

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Lars Simon
Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

erschienen im dtv Verlag
am 14. Oktober 2016

Taschenbuch
978-3-423-21651-7
9,95 € [D]

ebook
978-3-423-43107-1
7,99 € [D]

Darum geht es:

Lennart Malmkvist führt ein ganz und gar normales Leben als Unternehmensberater in Göteborg. Das ändert sich schlagartig, als er den Zauber- und Scherzartikelladen seines skurrilen, alten Nachbarn Buri Bolmen erbt. An das Erbe gebunden ist auch dessen Mops. Als dieser plötzlich während eines Gewitters anfängt zu sprechen, trifft Lennart fast der Schlag. Es geht um Magie und Mord und darum, dass das Böse versucht in die Welt zurück zu kommen. Lennart sieht sich mit einer völlig neuen Welt konfrontiert und muss mit der Zeit einsehen, dass es Magie tatsächlich gibt…

Ich sage dazu:

Es handelt sich hier um den Auftakt zu einer neuen Reihe, was mir allerdings erstmal nicht bewusst war. Wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn ich denn total begeistert von der Geschichte gewesen wäre. Ihr seht schon, völlig hin und weg bin ich nicht.

Die Story ist zwar skandinavisch-skurril, was ich eigentlich mag, jedoch konnten mich die Figuren nicht so ganz für sich einnehmen.

Antiheld Lennard Malmkvist entwickelt sich zwar durchaus im Laufe der Geschichte und konnte zum Ende hin auch den ein oder anderen Sympathiepunkt einheimsen, aber so ganz in mein Herz oder Hirn hat er es nicht geschafft.

Auch mit Nachbarin Maria, der kochenden Italienerin, bin ich nicht warm geworden. Es klang zwar alles sehr lecker, war am Ende aber dann doch ein bisschen viel mediterrane Küche für meinen Geschmack.

Blaß bleibt auch die Figur der Emma Mårtensson, obwohl es sogar das ein oder andere Kapitel aus deren Perspektive gibt.

Anders sieht es da schon mit Mops Bölthorn aus. Den mochte ich. Dass dieser außerdem nicht einfach nur ein Hund ist, wird ziemlich schnell klar. Wer oder was sich hinter der Mopsgestalt verbirgt, bleibt jedoch unklar.

Wen ich uneingeschränkt in mein Herz geschlossen habe, ist Lennarts bester Freund Frederick. Ein Nerd wie er im Buche steht und Nerds mag ich nun mal. 😉 Leider nimmt er nur eine Nebenrolle in der Geschichte ein. Möge die Macht trotzdem mit ihm sein.

Alles in allem finde ich die Idee hinter der Geschichte schon interessant. Sie hat allerdings auch ihre Längen und für meinen Geschmack ein paar Geheimnisse zu viel, die ungeklärt bleiben.

Ob und wann ein Folgeband erscheint, konnte ich bisher leider nicht heraus finden.

 

 

 

 

 

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