FBM18

Als Anja und ich letztes Jahr erwähnten, dass wir schon dienstags anreisen würden, hatte uns Jo Berger kurzerhand gefragt, ob wir ihnen nicht beim Aufbau des Autorensofa-Standes helfen wollten. Aus diversen Gründen waren dort ein paar Helferlein ausgefallen und das Aufbauteam konnte Verstärkung gebrauchen. Für uns ein Riesen-Privileg hatten wir natürlich zugesagt.

Im Laufe des Jahres haben Anja und ich uns gefragt, ob wir wohl wieder beim Aufbau dabei sein dürfen. Nach ein bisschen Rumgedruckse und schließlich der direkten Frage, stellte sich heraus, dass wir liebend gern wieder dazu kommen konnten.

Tag 1

Mit einer Stunde Verspätung Dank „Personen im Gleisbett“ kamen wir am Dienstag auf dem Messegelände an. Den Stand des Autorensofas zu finden, war kein Problem, da sich dieser an der gleichen Stelle wie im letzten Jahr befand. Nach einer kurzen Begrüßung und dem ersten Sekt ging es dann an die Arbeit. Hier ein bisschen räumen, dort ein bisschen rücken, immer wieder unterbrochen von netten Gesprächen mit den anwesenden Autoren, ging es flott voran. Der vielen helfenden Hände sei dank hat man nicht wirklich das Gefühl, viel zu tun und doch ist man irgendwann fertig und der Stand ist bereit für den Besucherstrom der folgenden Tage.

Im Anschluss haben wir den Tag mit einem gemeinsamen Essen und Gesprächen über Gott und die Welt im nahegelegenen Restaurant „La Tagliatella“ ausklingen lassen. Wieder zurück im Hotel hat es gar nicht lange gedauert, bis wir uns in unsere Betten verkrochen haben.

Tag 2

Allzu früh erklang dann auch schon „Hells Bells“ von AC/DC (Traditionen wollen schließlich gepflegt werden) und holte uns aus den Betten. Müde oder nicht, der erste Messetag stand an. Eine neu geschlossene Bekanntschaft beim Frühstück hielt uns trotzdem ein bisschen länger als geplant fest. Der Herr am Nebentisch war aber auch zu faszinierend. Er erzählte, dass er seit vielen Jahren in Japan lebe und dort Strickkurse gebe und Strick-Bücher verfasse. Zur Zeit sei er geschäftlich in Deutschland und wollte seinen Aufenthalt hier zu einem Besuch bei seiner Familie nutzen, die in der Nähe lebe. Irgendwann konnten wir uns dann doch losreißen und uns auf den Weg zur Messe machen.

Einer weiteren Tradition folgend haben wir uns dort als erstes im Cafe Lemon mit Alex (ehem. Thrillertante) auf einen Kaffee getroffen. Zu dritt haben wir im Anschluss dann Halle 3.0 erobert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im nahegelegenen Skyline Plaza sind wir noch kurz in Halle 3.1 eingefallen, um den ersten Messetag in Halle 3.0 ausklingen zu lassen.

Dann war es auch schon Zeit, in den Zug nach Hause zu steigen, denn den Donnerstag haben wir in diesem Jahr zum Ruhetag erkoren. Unterwegs haben wir noch zwei nette Messebesucherinnen kennengelernt und hatten jede Menge Spaß.

Tag 3

Den Donnerstag habe ich größtenteils mit Lesen und Messeschätze sichten verbracht. Sehr entspannend!  😀

Tag 4

Früh um 5 am Freitag Morgen klingelte dann auch schon wieder der Wecker. Dieses mal wollten wir mit dem Auto fahren, was sich im Nachhinein und überhaupt als sehr gute Entscheidung erwiesen hat. Mit leichtem Gepäck und ekelhaft guter Laune so früh am Morgen fuhren wir also der Sonne und einem fantastischen Messetag entgegen.

Termine hatten wir keine und wollten uns einfach treiben lassen. Dass wir uns als erstes mit Alex im Cafe Lemon getroffen haben, zählt nicht. Das ist schließlich Tradition. Auch der erste Besuch beim Autorensofa war nicht weiter ungewöhnlich. Was dann folgte, schon. Ein Blick aufs Handy trieb uns fast sofort in Halle 3.1. Denn Tommy Herzsprung und sein Partner Jimmy befanden such dort gerade am Skoutz-Stand. Die Gelegenheit also, die beiden endlich live und in Farbe kennen zu lernen. Und Sina Beerwald am Stand von Droemer-Knaur konnten wir bei der Gelegenheit auch wieder sehen. Kurz darauf kam die Nachricht, dass Claudia Toman mittags Zeit hätte und sich mit uns auf der Agora treffen wollte. In der Zwischenzeit hatten wir dann mitbekommen, dass sich Oliver Kern gerade auf einer Rettungsmission bei Random House befand. Also nichts wie hin. Dann war es auch schon Zeit für unser Treffen mit Claudia. Bei einem leckeren Saft, Musik und Kaiserwetter kam fast so etwas wie Urlaubsstimmung auf. War das schön! Ein bisschen high von der Sonne, trieb es uns schließlich zurück zum Autorensofa, nur um festzustellen, dass wir wieder in Halle 3.1 gehen sollten, denn dort war jetzt der Illumat in Betrieb und den Spaß wollten wir uns nicht entgehen lassen. Kaum zurück in Halle 3.0, sagte die Uhr, dass wir uns nun unsere Autogrammkarte von Tommy Herzsprung am Skoutz-Stand abholen gehen sollten. Also wieder rauf in Halle 3.1. Auf dem Weg zurück nach unten sind wir schließlich noch Bernhard Aichner begegnet, mit dem wir noch kurz schwatzen konnten.

Den Rest des Tages haben wir dann mit einem Besuch beim Drachenmond-Verlag und beim Sternensand-Verlag ausklingen lassen. Dass wir dort nicht ohne Bücher wegkommen würden, war von vornherein klar. Deshalb hatten wir uns den Besuch dort auch für zum Schluss aufgespart.

Nach unserem Abschied von den heißgeliebten Autoren des Autorensofas ging es zurück ins Hotel.

Jo Berger <3

Der Plan war, dort bei der Burger-AG etwas zu essen und dort noch den ein oder anderen Cocktail zu trinken. Tja, leider waren die Burger wohl offensichtlich mit Schlafpulver gewürzt. Völlig erschossen sind wir ohne Cocktail kurz darauf in unsere Betten geplumpst.

Tag 5

Nach dem Frühstück am Samstag und einem kleinen Spaziergang durch Nieder-Eschbach haben wir schließlich die Heimreise angetreten.

Mein Fazit

Den Donnerstag als Ruhetag einzulegen, war gut. Andererseits aber auch wieder nicht. Denn so hatten wir kaum Gelegenheit, mal längere Zeit beim Autorensofa herumzuhängen und mit den heißgeleibten Autoren dort zu schwatzen. Auch waren in diesem Jahr viele Herzensmenschen aus diversen Gründen nicht dabei. Trotzdem war es wieder eine fantastische Messe mit netten Begegnungen und ein paar neuen Menschen, die es sich ab jetzt in unseren Herzen bequem machen dürfen.

#fbm18 #frankfurt #buchmesse #dasautorensofa #einjahristvielzulang

[Lesung] Bauernhoflesung von Clara Gabriel in Lennestadt

Gestern hatte unsere Blogfotografin Claudia zum Sommer-Familienfest incl. Wohnzimmerlesung von Clara Gabriel geladen. Eine Einladung über und auf die ich mich sehr gefreut habe.

Claudia hatte die liebe Clara während der Lesung von Küpfel und Kobr in Olpe kennengelernt und kurzerhand adoptiert. 😀 Da meine Wenigkeit das Privileg genießt ebenfalls zur Wahlfamilie zu gehören, durfte ich auch kommen. :*

Mittags sollte es losgehen. Nach kurzem Hin und Her stand fest, dass mich Clara zu Hause einsammeln würde. Den Rest der Truppe, also Anja von anjas-insel und natürlich Claudia würden wir vor Ort treffen.

Selbstverständlich waren wir nicht die einzigen Gäste. Nach kurzer Vorstellung und viel zu vielen Namen, die es sich zu merken galt, hatte man aber das Gefühl sich schon ewig zu kennen und zu mögen.

Zur Stärkung gab es Leckeres vom Grill und jede Menge Salate und Desserts. Etwas später startete dann die Lesung in Claudias Wohnzimmer, das ihre Tochter Amelie mit einem standesgemäßen Thron für die Autorin von „Postkarten an Dora“ und „Rettungsring für zwei“ ausgestattet hatte.

Clara Gabriel stellte ihren Roman „Postkarten an Dora“ vor. Sie erzählte, wie sie überhaupt zum Schreiben gekommen war, würzte das Ganze mit lustigen Anekdoten vorangegangener Lesungen und las immer mal wieder Ausschnitte aus ihrem Buch vor. Zu bewundern gab es außerdem das Album mit den 192 Postkarten.

Im Anschluss durften wir noch einer süßen Geschichte aus Hundesicht von Anita Mues lauschen, die ebenfalls zu den Gästen gehörte.

Allzu schnell trieben uns die vorherrschenden Temperaturen leider wieder nach draußen. Einerseits fand ich das zwar sehr schade, andererseits war es draußen umgeben von Kühen, Schafen und Pferden einfach zu schön.

Weil die meisten ja dann doch wissen wollten, wie die Geschichte von Dora weiter geht, hatte Clara noch einiges zu tun. Bücher wechselten den Besitzer und es wurde fleissig signiert.

Im Anschluss stand auch noch eine Kutschfahrt auf dem Programm. Gut „behütet“ durften Clara, Anja und ich eine Runde mit Amelie, Claudias Tochter, und ihrem Pony Bibi in der Kutsche durch das idyllische sauerländer Dorf drehen.

Mit viel Gequassel und Gelächter haben wir diesen wunderbaren Tag danach ausklingen lassen.

Zu Hause konnte ich dann noch ein Goodie-Päckchen von Clara Gabriel in Ruhe auspacken, das die Autorin Anja, Claudia und mir als Mitglieder von Claras Crew überreicht hatte.

Alles in allem war es einfach ein wunderschöner gemeinsamer Tag, der unbedingt nach einer Wiederholung schreit.

Fotos von Anja Bayer, Claudia Schunke und Clara Gabriel mit freundlicher Genehmigung.

[Lesung] Volker Klüpfel und Michael Kobr am 4. Juni in Olpe

Lesungsabend bedeutet auch (fast) immer Mädelsabend mit Anja und Claudia. Diesmal hatten wir es als dickes Extra mit vereinten Kräften sogar geschafft, Clara Gabriel hinter ihrem Schreibtisch hervor zu zerren. Und das, obwohl die Geburt ihres Buch-Babys kurz bevor steht.

Da Clara und ich das gleiche sauerländer Kaff beset…wohnen, war sie so nett mich zu Hause einzusammeln. Gemeinsam gings dann nach Olpe.

 

Im Cineplex warteten Anja und Claudia schon auf uns. Also erstmal für das leibliche Wohl sorgen und dann losklönen.

Vor lauter Quatschen hätten wir dann fast den Einlass verpasst. Wie gut, dass unsere Platzbesetzerin Claudia schnell reagiert hat. So konnten wir in aller Ruhe unsere Stammplätze einnehmen.

Kurze Zeit später ging es los. Michael Kobr und Volker Klüpfel betraten den Kinosaal und nahmen ihre Plätze ein.

Herrlich grantig stellten sie ihr neues Buch „Kluftinger“ vor. Anschließend folgte ein Auszug aus ihren Anfängen, war man sich doch anfangs nicht sicher wohin die Reise gehen sollte. Sollte es ein Mystery-Thriller à la Dan Brown werden oder doch lieber etwas hochliterarisches? Aber egal wie die beiden Autoren es auch anfingen: am Ende war es immer Kluftinger.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Show von Klüpfel & Kobr anzusehen, wenn ihr die Gelegenheit habt. Lohnt sich!

Auf alle Fälle war der Abend total gelungen und absolut wiederholenswert.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Claudia Schunke, Schunke Pictures

 

 

 

[Lesung] Clara Gabriel vom 12. April 2018

Bereis am 16. Februar hatte Clara Gabriel ihre Postkarten und ihr Buch „Postkarten an Dora“ in der Bücherei unseres Städtchens vorgestellt. Natürlich hatte ich schon frühzeitig die Tickets besorgt….

Leider hatte uns die diesjährige Grippe- und Erkältungswelle einen Riesenstrich durch die Rechnung gemacht.

Blogfotogräfin Claudia (Schunke Pictures) lag mit Fieber flach. Viel besser sah es bei Anja (anjas-insel) auch nicht aus. Ich war bis dahin zwar angeschlagen aber noch fit. Bis zum Tag der Lesung. Da hatten meine Erkältungsviren beschlossen, eine Mega Party zu feiern. So fiel für mich die Lesung also auch flach.

Die Lesung im Nachbarstädtchen hätte ich wohl auch verpasst, hätten diese verflixten Viren nicht auch bei Clara zugeschlagen.

Nun wurde die so ausgefallene Lesung also gestern endlich nachgeholt. Leider ohne Anja und Claudia, die beide verhindert waren. Ich habe mich also alleine auf den Weg gemacht.

Kaum angekommen, trat auch schon Clara durch die Tür nach draußen. Da war die Freude natürlich groß. Zum Glück haben wir vor lauter Quasseln nicht den Beginn der Lesung verpasst.

Kurz vor Beginn haben wir dann auch unsere Plätze eingenommen. Clara auf der Bühne, ich davor.

Clara erzählte, wie sie auf der Suche nach passenden Motiven für Weihnachtskarten die olle Kiste mit den Postkarten im Keller ihrer Eltern durchwühlte, als ihr auffiel, dass die Karten alle an die selbe Person adressiert waren. Erste Recherche zu dieser Dora Neumann verliefen jedoch im Sande. Deshalb hat sie nach einer Weile beschlossen, sich ihre eigene Geschichte auszudenken, wobei sie sich streng an die Vorgaben der Karten richtete, was Zeit und Ort und Motiv anging.

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Nach einem Ausschnitt aus „Postkarten an Dora“ zeigte sie weitere Karten. Auf diese Weise führte die Autorin durch einen spannenden, lehrreichen und unterhaltsamen Abend, der von mir aus noch gerne länger hätte dauern können.

Während der Pause hatte ich dann auch die Möglichkeit, eines ihrer Bücher zu kaufen und signieren zu lassen. Außerdem hatte ich das große Vergnügen, Claras Mutter und deren Freundin kennenzulernen, die mich gleich nach meiner fachmännischen Meinung zu Buch und Lesung ausquetschten. 😀

Viel zu früh war der Abend dann auch schon wieder zu Ende.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich die Postkarten auf der wirklich sehr interessanten und spannenden Seite der Autorin hier anschauen:
www.doras-postkarten.de

[Lesung] Arne Dahl vom 17. Oktober in Olpe

Kaum war die Frankfurter Buchmesse vorbei, konnten Anja und ich zusammen mit unserer Blog-Fotogräfin Claudia noch einmal für kurze Zeit in unsere Büchermenschenblase eintauchen. Arne Dahl stellte in Olpe sein neues Buch „Sechs mal zwei“, erschienen im Piper-Verlag, vor.

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Wie meistens war ich natürlich viel zu früh dran, was mir aber die Gelegenheit bot, schon mal den Tisch im Cineplex Olpe für die Mädels zu decken. Außerdem konnte ich mich so noch ein bisschen mit einer ehemaligen Nachbarin unterhalten, die mir dort unvermutet über den Weg lief.

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Noch während ich auf Anja und Claudia wartete, betraten Arne Dahl, Günter Keil und Stefan Keim zusammen mit Veranstalter Georg Spielmann von der dreimann-Buchhandlung das Foyer des Kinos. Mir bot sich so kurz die Gelegenheit, ein paar Sätze mit Günter Keil zu wechseln.

Als dann die Mädels endlich ankamen, dauerte es gar nicht lange, bis wir unsere (Stamm-)Plätze im Kinosaal einnehmen konnten. Wenig später betrat Georg Spielmann die Bühne, um dem Publikum einen Crash-Kurs in Schwedisch zu erteilen. Auch wurde die Platznummer des/der GewinnerIn des Gewinnspiels bekannt gegeben. Gewinnen konnte man Bücherpaket, bestehend aus drei signierten Büchern von Arne Dahl. Leider wurde meine Nummer nicht gezogen, aber immerhin die meiner ehemaligen Nachbarin, wie ich von meiner Mutter erfuhr. Glückwunsch, Reinhild! 🙂

Mit einem brav einstudierten „Varmt Välkommen, Arne Dahl“ wurde der Autor anschließend begrüßt.

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Moderiert von Günter Keil stellte der sympathische Schwede, der im übrigen sehr gut deutsch spricht, sein Buch um das Ermittlertrio Sam Berger, Molly Blom und Desiree „Deer“ Rosenqvist vor und las sogar eine Seite auf Schwedisch vor. Ah, ja. 😀

Die anschließenden Auszüge aus dem Buch wurden dann allerdings von Kabarettist, Journalist, Autor und Moderator Stefan Keim wirklich toll gelesen.

Wohlweislich hatte ich mir nicht genug Geld mitgenommen um nach der Lesung Bücher kaufen zu können. Anja konnte allerdings nicht widerstehen. Während sie also in der langen Schlange vorm Signiertisch stand, haben sich Claudia und ich nach draußen gestellt, um auf sie zu warten. Kurz darauf gesellte sich auch Günter Keil zu uns, da er mitbekommen hatte, dass Claudia während der Lesung viele Fotos gemacht hatte. Dass meine Freundin zwischendurch mal wieder den Schalk im Nacken hatte, konnte er ja nicht ahnen. Er nahm den „Starschnitt“ mit Humor und hat ihn gleich, samt aller anderen Fotos, bei ihr bestellt. 😀

Wenig später hielt Anja auch ihr signiertes Exemplar von „Sechs mal zwei“ in Händen und wir konnten den Heimweg antreten.

Fotos by Schunke Pictures mit freundlicher Genehmigung der Fotogräfin</em

[Lesung] Kathrin Heinrichs vom 6. Oktober

Hochzeiten. Beerdigungen. Taufen. Das waren bislang die einzigen Gründe für mich, eine Kirche zu betreten. Nun, jetzt gibt es einen weiteren Grund: Die Lesung von Regio-Autorin und Kabarettistin Kathrin Heinrichs.

Wie immer hatte ich mich mit Anja von anjas-insel und unserer Blog-Fotogräfin Claudia verabredet. Mein Navi brachte mich problemlos zum Ort des Geschehens. Da standen wir nun vor der Heilig-Geist-Kirche in Olpe – eine ganz neue Erfahrung – und warteten darauf, dass es losging. So ganz ohne Cola und Popcorn. :'(

Schließlich war es dann aber so weit und Kathrin Heinrichs legte los. Sie stellte ihr neues Buch „Nichts wie es war“ vor und plauderte aus dem Nähkästchen.

Nach der Pause, in der ich nicht umhin kam, das vorgestellte Buch zu kaufen und signieren zu lassen, ging es weiter mit ihren Kurzkrimis und ihrer Figur Nelly, die ein bisschen autobiografisch das Leben beschreibt.

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Bisher kannte ich von der Autorin bloß ihre Sauerland-Krimi-Reihe, in der Rheinländer und Aushilfslehrer Vincent Jacobs plötzlich mit Sauerländern und deren Traditionen konfrontiert wird. Live erlebt hatte ich sie bis dato nicht. Ich muss allerdings zugeben, dass ich da etwas verpasst hatte.

Kurzweilig und witzig gelingt es Kathrin Heinrichs ihr Publikum zu begeistern und mit dem Finger auf das typisch sauerländische zu zeigen. Vielleicht ist es nicht unbedingt der Spiegel, den sie einem vors Gesicht hält, aber die Eigenarten dieses Bergvölkchens beschreibt sie hervorragend.

In mir hat die Autorin auf jeden Fall einen neuen Fan gewonnen und Anja und Claudia geht es da wohl nicht anders.

Fotos by Schunke Pictures mit freundlicher Genehmigung der Fotogräfin

#fbm17

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Tag 0 – Dienstag

Nachdem es sich im letzten Jahr bewährt hatte, bereits einen Tag früher – also dienstags – in aller Ruhe anzureisen, wollten wir das in diesem Jahr wieder so machen. Montags kam dann jedoch die Whatsapp von Anja. Jo fragte an, ob wir nicht beim Aufbau vom Stand des Autorensofas helfen wollten. Und wie wir wollten! Leider ließ unser Bahnticket uns nicht allzu viel Spielraum, so dass wir erst am frühen Nachmittag dort sein würden. Egal. Hauptsache dabei sein. Also sind wir eine Stunde früher als geplant in die Bahn gestiegen.

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Am Hotel „Gute Nacht“ in Nieder-Eschbach angekommen haben wir nur schnell unsere Koffer abgestellt und sind direkt weiter Richtung Messe. Natürlich konnten wir dort nicht den „normalen“ Weg durchs Gebäude nehmen, sondern mussten halt außen herum. Aber nur ein paar Minuten und eine kurze Meldung via Handy später holte Jo uns auch schon ab.

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Zusammen mit Elke Becker, Jo Berger, Christian Raabe, Laura Gambrinus, Carin Müller und Emma S. Rose haben wir den Stand aufgebaut. Später kam dann noch Greta Schneider dazu, die es einfach nicht früher geschafft hatte. Der größte Teil der Arbeit war natürlich schon erledigt, so dass wir lediglich Bücher auspacken und in die Regale stellen und die Goodie-Bags in die Schränke verstauen mussten. Das war nun wirklich keine Arbeit und hat ganz eindeutig einfach nur Spaß gemacht.

Das Fazit zum Standaufbau lautet in jedem Fall: Geil! Wir durften dabei sein!

 

Als alle Arbeiten erledigt waren und wir mit Sekt auf unseren Erfolg angestoßen hatten sind wir noch mit Elke, Jo, Laura und Greta zum Essen gegangen. Auch hier hatten wir wieder jede Menge Spaß. Nach und nach verabschiedete sich dann einer nach dem anderen, so dass wir am Schluß nur noch mit Greta am Tisch saßen. Wir haben über Gott und die Welt gequatscht, bis auch wir es allmählich an der Zeit fanden, endlich in unsere Betten zu fallen.

Noch völlig beseelt von dem genialen Tag sind Anja und ich also los gelaufen. Bloß die Richtung… tja… also auf die Richtung hatten wir beide nicht geachtet. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich meinte, dass mir diese Baustelle dort drüben aber gar nicht bekannt vorkäme. UPS! Nun hätten wir ja auch einfach umkehren oder ein Taxi rufen können, aber nein, wir doch nicht. Wir sind schließlich gut zu Fuß. Statt dessen sind wir lieber einen Riesenbogen bis zur Bahnstation gelaufen.

Wie auch immer. Es hat ja funktioniert und nachts um eins waren wir schließlich auch im Hotel, um dort todmüde in unsere Betten zu fallen.

Tag 1 – Mittwoch

Nach einem leckeren Frühstück und einer ordentlichen Dosis Kaffee ging es los Richtung Messe. Traditionsgemäß haben wir uns dort erst einmal zu einem Kaffee im Café Lemon mit Alex Thrillertante getroffen. Gemeinsam sind wir anschließend durch die Gänge von Halle 3 gestreift.

Ein absolutes Highlight war dann der Moment, als Anja den Stand mit den Pummeleinhörnern entdeckte. So ein Teil musste sie einfach haben. Das war so genial, dass sich Anja und das Pummeleinhorn wie ein roter Faden durch unseren Tag zogen und Alex und mich immer wieder in haltloses Gelächter ausbrechen ließen.

Eine kleine Weile später begegnete uns dann Shelly Löwenherz. Noch so ein Herzensmensch <3, die sich uns kurzerhand anschloss.

Gemeinsam zogen wir also weiter und durften Ken Follett aus der Ferne in einem Interview bewundern. (Man bedenke dabei, dass Alex und ich zu dem Zeitpunkt noch immer völlig fasziniert von Anja und dem Pummeleinhorn waren. Die Bilder in unseren Köpfen werde ich auf ewig mit Ken Follett verbinden. 😀 :-D)

Kaum weiter gewandert, liefen wir auch schon Johanna Ha in die Arme, so dass unser Trüppchen weiter wuchs.

Gemeinsam haben wir dann den Stand von Droemer Knaur in Halle 3.1 besucht. Danach trennten sich unsere Wege allerdings, da es zu fünft mit der Zeit doch etwas unübersichtlich wird.

Am Stand von dtv liefen Anja und ich dann Frank Goldammer in die Arme, dessen neues Buch „Tausend Teufel“ am Freitag erscheinen sollte.

Ein Besuch am Stand von Buchalarm stand auch noch auf dem Programm. Dort wurden wir sehr herzlich von Haroon Gordon, Olaf Buchheim und Clara Gabriel empfangen. Noch ein paar Herzesmenschen mehr ! 🙂 <3

Ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir natürlich immer wieder zwischendurch zu unserer Homebase dem Autorensofa zurück gekehrt sind, um dort mit all den wunderbaren Menschen zu schwatzen.

Mit platten Füßen waren wir diesmal deutlich früher zurück im Hotel, wo wir uns mit einer Portion Süßkartoffel-Pommes und hausgemachter Limo von der Burger AG belohnt haben.

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Tag 2 – Donnerstag

Wie üblich startete der Messetag im Café Lemon mit Alex, die diesmal ihren Mann Ecki mitgebracht hatte.

Da Gerüchte besagten, Wulf Dorn wäre heute schon da, hatten Anja und ich „Die Kinder“ eingepackt, um diese bei Gelegenheit signieren zu lassen. Darum ging es auch als erstes zum Stand von Random House in der Hoffnung, Wulf dort zu treffen. Leider war dort nichts von ihm zu sehen, weshalb wir zunächst einmal zum dtv-Stand gegangen sind. Anja wollte anfragen, ob sie dort eventuell eine Ausgabe von „Tausend Teufel“ von Frank Goldammer erstehen könnte. Leider war das nicht möglich. 🙁 Ein Anruf bei der Buchhandlung Osiander genügte jedoch, um das Buch für den nächsten Morgen zu bestellen.

Im Anschluß haben wir uns ein bisschen in Halle 3.1 umgesehen und sind dort Uwe und Ally am Stand vom fischer-Verlag begegnet. Schon wieder Herzensmenschen! <3 🙂

Nach einem Zwischenstopp am Autorensofa haben wir nochmal am Heyne-Stand vorbei gesehen, wo wir dann endlich Wulf Dorn getroffen haben. Leider hatte er keine Zeit und war, kaum dass wir uns begrüßt hatten, auch schon wieder verschwunden. *hmpf* 🙁

Bei herrlichem Wetter haben wir uns im Anschluss ein bisschen auf der Agora und dem Kunsthandwerksmarkt umgesehen.

Kurz darauf hat sich das Dreamteam für eine kleine Weile getrennt. Während Anja bei einem Bloggertreffen vom Autorensofa war, bin ich alleine durch Halle 3 gestreift. Die Zeit vertrieben habe ich mir mit einem Besuch am Buchalarm-Stand, einem Buchkauf beim Drachenmond-Verlag und immer wieder auf einen Blick am Heyne-Stand vorbei.

Es kam, wie es kommen musste: Wulf Dorn war endlich da. Sch…! Anja beim Bloggertreffen nicht abkömmlich und Wulf im Gespräch vertieft. Und nun???

Stalking! 😀

Vor lauter Verzweiflung bin ich also immer wieder um den Heyne-Stand gekreist, doch kaum hatte ich Wulf den Rücken zugekehrt, war er – WHOOOSH – auch schon wieder weg. Verdammt! :'(

Das Bloggertreffen sollte allerdings auch allmählich zu Ende sein, weshalb ich bei einer Zigarette draußen auf Anja warten wollte. Zeitlich lag ich genau richtig und während ich Anja noch von meiner Entdeckung und deren frustrierendem Ausgang berichtete, tippte sie mir auf die Schulter und zeigte hinter mich. Ein paar Meter entfernt stand Wulf Dorn, der auch prompt unsere Kinder signierte. Mission completed! 😀

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Aber das war ja noch nicht alles für diesen Tag. Kaum hatte sich Wulf von uns verabschiedet, um zum nächsten Termin zu eilen, kam Moderator und Journalist Günter Keil auf uns zu, um uns zu begrüßen und kurz mit uns zu schwatzen.

Ich mochte Günter Keil ja schon vorher, aber spätestens seit dieser Begegnung habe ich noch einen Herzensmenschen mehr. Herz auf, Günter rein! 🙂

Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch mit Elke, Jo und Gabi (noch ein neuer Herzensmensch! <3) zum Essen verabredet, So ein schöner Abend, den wir unbedingt wiederholen müssen!

Vollkommen glücklich und erschöpft konnten wir an diesem Abend in unsere Betten sinken.

Tag 3 – Freitag

Heute mussten wir früh los, denn es gab viel zu tun. Wie wir es allerdings geschafft haben, ohne große Hektik pünktlich um 9 Uhr auf dem Messegelände zu erscheinen, ist mir noch immer ein Rätsel. So früh waren wir noch nie dort. 😀 Zeitig genug jedenfalls für einen Kaffee am Autorensofa.

Um kurz vor 10 ging es dann zu Osiander, wo Anja ja ihren Goldammer bestellt hatte. Im Anschluss ging es direkt weiter zum Buchalarm-Stand, an dem ein Interview mit Ursula Poznanski und danach mit Wulf Dorn auf dem Programm standen. Natürlich waren auch schon ein paar bekannte Gesichter dort. Unter anderem die wunderbare Anka, von der wir dachten, dass wir sie dieses Jahr leider nicht treffen würden. Auch die liebe Katha haben wir endlich getroffen die wir in den letzten Tagen leider immer verpasst hatten.

Selbst Luis Sellano hatte es sich nicht nehmen lassen am Buchalarm-Stand vorbei zu schauen. Da war die Freude natürlich riesig.

Fotos wurden selbstverständlich auch jede Menge gemacht und Anja hat endlich ihr heißersehntes. 😉

Witzig war auch, dass mich mit Clara Gabriel, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe, eine Gemeinsamkeit verbindet, wie wir beide an diesem Morgen verblüfft feststellen mussten.

So toll dieser Vormittag auch war, so platt waren wir anschließend auch. Sowohl körperlich als auch geistig am Ende unserer Kräfte. Deshalb haben wir uns anschließend auch nur noch zum dtv-Stand geschleppt, um dort endlich Anjas „Tausend Teufel“ signieren zu lassen. Den Rest des Tages haben wir eigentlich nur noch herum gehangen. Zu müde um noch irgendetwas zu unternehmen, aber auch nicht in der Lage, die Messe vor Ende zu verlassen.

Dann ging es ans Abschied nehmen, bei dem auch das ein oder andere Tränchen geflossen ist. Erwähnenswert ist noch, dass wir bei unserer Abschiedsrunde Andreas Winkelmann vor die Füße gestolpert sind der prompt eine Vollbremsung hinlegte, um sich mit uns zu unterhalten.

Zurück im Hotel gab es dann noch Burger und einen Cocktail in der Burger-AG, um dann todmüde mit einem weinenden und einem lachenden Auge ins Bett zu fallen.

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Tag 4 – Samstag

Ganz gemütlich, mit viel Zeit und schweren Koffern haben wir gegen Mittag die Heimreise angetreten.

Nachmittags hatten uns unsere Familien dann zumindest körperlich wieder.

Fazit:

Auch wenn es jedes Jahr die schönste, anstrengendste und beste Messe aller Zeiten ist, war dieses Jahr ganz eindeutig die schönste, anstrengendste und beste Messe aller Zeiten!

So viele Herzensmenschen wiedergesehen und neu dazu gewonnen!

Ich hab euch alle lieb und freue mich auf ein Wiedersehen spätestens im nächsten Jahr.

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[Lesung] Marc Elsberg – Helix

Letzten Mittwoch stand sie endlich auf dem Programm: Die erste Lesung in diesem Jahr, veranstaltet wieder von der fantastischen dreimann Buchhandlung in Olpe. Was hab ich mich darauf gefreut. 🙂

Wie üblich bin ich zeitig aufgebrochen, denn ich war ja mit Anja von anjas-insel verabredet und schließlich braucht man ja auch noch Zeit zum Quatschen. Leider konnte die dritte im Bund, unsere Blogfotografin Claudia diesmal aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, was wir natürlich sehr, sehr schade fanden. Allen voran selbstverständlich Claudia. Fühl dich nochmal gedrückt, gehusselt und gewurzt, Süße.

Veranstaltungsort war – wie schon öfter in der Vergangenheit – das Cineplex in Olpe. Was lag da näher, als es sich mit einem Eimer Popcorn und einem halben Liter Cola erstmal gemütlich zu machen?

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Foto: by Anja

Ein Weilchen später ging es dann auch schon in den Saal. Obwohl wir eigentlich gar nicht damit gerechnet hatten, konnten wir Plätze in der ersten Reihe erobern. Perfekt!

Kurz nochmal den Saal verlassen (ihr wisst schon… halber Liter Cola 😳 ) ging es auch schon los.

Marc Elsberg und Moderator Günter Keil nahmen ihre Plätze ein.

 

Was folgte war eine unglaublich interessante Lesung. Wahnsinn, was und wieviel Marc Elsberg über das Thema Gentechnik alles weiß!

Habt ihr z.B. gewusst, dass wir im alltäglichen Leben schon längst von Gentechnik umgeben sind? Oder dass vieles, was noch nach Sience Fiction anmutet schon längst möglich ist? Bleiben noch die moralischen Fragen: Was ist eigentlich Gentechnik und ab wann? Wenn es sich um Gentechnik handelt, wie weit darf man gehen?

Was mich allerdings gewundert hat, war, dass es offenbar für den Begriff Helix bzw. Doppelhelix tatsächlich Erklärungsbedarf gibt.

Wer also wissen will, was eine Helix/Doppelhelix mit Gentechnik zu tun hat…

https://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure

https://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnik

Für meine Begriffe war die Lesung jedenfalls viel zu schnell vorbei. Ich hätte noch stundenlang weiter zuhören können. Von mir aus das ganze Buch lang und noch mehr.

Mit je einem signierten Exemplar von Helix und Black Out mussten sich Anja und ich uns dann jedoch verabschieden.

Die Lesung hat mich auf alle Fälle ziemlich nachdenklich zurück gelassen und wird mich sicher auch noch längere Zeit beschäftigen.

Frankfurter Buchmesse 2016

Nachdem Anja (anjas-insel) und ich im letzten Jahr leider nur am Wochenende zur Messe konnten, haben wir noch auf der Rückfahrt ins Sauerland beschlossen, dieses Jahr alles anders zu machen. Meine liebe Freundin hat im Laufe des Jahres natürlich wieder alles gebucht und eingetütet. Danke, Süße, du bist die beste Orga-Fee der Welt! 🙂

Eine wirklich grandiose Idee war es, schon einen Tag früher, also am Dienstag nach Frankfurt zu fahren. Der ursprüngliche Plan hatte noch eine kleine Shopping-Tour in der Stadt vorgesehen. Dank Bahn, Umsteigen, Schienenersatzverkehr, Umsteigen, S-Bahn in die falsche Richtung, S-Bahn in die richtige Richtung und einem kurzen Fußmarsch haben wir uns das aber schnell wieder aus dem Kopf geschlagen. Wir haben also unser Zimmer im Hotel Gute Nacht in Nieder-Eschbach bezogen und sind kurz im nächsten Supermarkt gewesen um uns mit Getränken und ein bisschen Obst für die Messe einzudecken. Anschließend wollte das Loch im Bauch gefüllt werden, was in der dem Hotel angeschlossenen Burger-AG hervorragend ging.

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Nach einem abendlichen Spaziergang mit integrierter Pokémon-Jagd haben wir uns noch einen kleinen Absacker gegönnt und sind in unsere Betten geplumst.

Messe-Tag 1

Von „Hells Bells“ aus den Betten gescheucht und einem leckeren Hotel-Frühstück ging’s los. Ein bisschen Bus, ein bisschen S-Bahn später konnten wir endlich die heiligen Hallen betreten.

Ziel war zunächst das Café Lemon, in dem wir uns mit unserer lieben Freundin Alex (Thrillertante) und ihrem Sohn verabredet hatten. Kaffee und Quatschen stand auf dem Programm. Ein Weilchen später haben wir uns dann von Alex und Silas verabschiedet und haben Halle 3.0 geentert. Ein Gefühl wie nach Hause kommen! 😀

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Pläne für unseren Messebesuch hatten wir eigentlich nicht geschmiedet und da wir bislang immer nur einen oder maximal anderthalb Tage Zeit für einen Messebesuch hatten, sind wir zunächst in den „Ich-muss-alles-sehen-Modus“ verfallen. Mit viel zu viel Input und platten Füßen wollten wir nun endlich zum Autorensofa, denn wir hatten uns beide auf ein Wiedersehen mit Jo Berger gefreut. Warum hatten wir den Stand auf unserer Runde durch Halle 3 eigentlich noch nicht entdeckt? Weil wir dran vorbei gelaufen sind! 😀 Zu viel Input. Ich sag’s ja. 😀

Einen kurzen Handy-Check später haben wir das Autorensofa dann aber doch noch gefunden. Nach einer freudestrahlenden Begrüßung von Jo haben wir uns ein Plätzchen am Stand auserkoren und sind erstmal geblieben. Mia Leoni und Greta Schneider waren dann auch noch so freundlich uns aus ihren Büchern vorzulesen.

Überhaupt waren dort alle superlieb und nett. Egal ob AutorIn oder BloggerIn. Jeder unterhielt sich mit jedem und Sekt gab es auch noch. 🙂 Kein Wunder also, dass wir uns dort sauwohl gefühlt haben. 😉

Zwischendurch sind wir immer mal wieder herum gelaufen und hatten die ein oder andere nette Begegnung mit befreundeten BloggerInnen. Manche davon persönlich bekannt, manche bislang nur übers Netz. Neue Bekanntschaften haben wir natürlich auch geschlossen und Autoren sind uns ebenfalls über den Weg gelaufen. Erwähnenswert ist da z.B. die Begegnung mit Ursula Poznanski und der kurze Schwatz auf dem Gang. 🙂

Meine Mitbringsel:

Messe-Tag 2

Wie schon am Vortag startete der Messebesuch erstmal mit einem Käffchen mit Alex im Café Lemon. Da wir ja am 1. Tag schon unsere Runde gedreht hatten, konnten wir es gemütlich angehen lassen.

Wir sind also ein bisschen herum gelaufen, haben dem Autorensofa einen Besuch abgestattet, haben hier und da ein Schwätzchen gehalten…

Mittags waren wir dann – eigentlich nur kurz – bei der Verleihung des Storyteller-Awards auf der Agora um u.a. einen Blick auf Arno Strobel zu erhaschen. Weil es dann aber plötzlich anfing zu schütten, sind wir ein bisschen länger geblieben und wurden dort prompt mit Sekt und Schnittchen versorgt. 🙂

Später in Halle 3.1 ist uns am Stand von Droemer-Knaur dann Daniel Holbe mit seiner Frau begegnet. Da die beiden aber gerade in ein Gespräch mit Günter Keil vertieft waren, wollten wir nicht stören und haben uns ein bisschen in der Nähe herum gedrückt. Das haben wir aber scheinbar etwas zu offensichtlich gemacht, denn irgendwann hat Daniel Holbe uns einfach dazu gerufen, sodass wir uns zu fünft unterhalten konnten. 😳 😀

Auf Einladung von Jo Berger haben wir im Anschluß am Blogger-Treffen des Autorensofas teilgenommen, was ausgesprochen schön war. Neben vielen netten Gesprächen gab es mal wieder Sekt und Knabbereien. Nicht, dass wir uns beschweren wollen, aber um einen dauerhaften leichten Alkoholpegel kam man so nicht herum. 😀

Für abends war Anja noch mit der wunderbaren Claudia Tomann verabredet. Ebenfalls am Stand von Droemer-Knaur. Da ich sie im letzten Jahr schon kennen lernen durfte, bin ich natürlich mitgegangen. Eine sehr schöne Unterhaltung später, war der Messetag auch schon wieder vorbei.

Nach unserem Abendessen in der Burger-AG haben wir uns bloß noch einen Cocktail gegönnt und waren froh, dass wir uns nur noch eine Treppe hochschleppen mussten.

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Meine Mitbringsel:

Messe-Tag 3

Traditionsgemäß sollte der Tag wieder im Café Lemon starten, wo es diesmal allerdings keinen freien Tisch mehr gab. Also haben wir unser Treffen mit Alex und diesmal auch meiner Internet-Freundin Walli auf den Bereich davor verlegt.

Eher zufällig sind wir Alex dann am Stand von Emons wieder begegnet, wo sie in ein Gespräch mit Sina Beerwald vertieft war. Da das letzte Treffen mit Sina auch schon ganz schön lange her war, sind wir natürlich geblieben und haben prompt ein signiertes Exemplar ihres Kräherwald geschenkt bekommen. So lieb! <3

Ein wirklich wunderbares Erlebnis war unser Treffen mit Faye Hell, mit der Anja sich via Facebook verabredet hatte. Sie hat sich so viel Zeit für uns genommen und wir haben über Gott und die Welt gequatscht. Herz auf, Faye rein. So muss das sein. 🙂

Es ging weiter mit herumlaufen, befreundete BloggerInnen treffen, Promis von weitem bewundern, Zwischenstopp beim Autorensofa…

Und dann gab es da natürlich noch dieses Gerücht. Das, über das keiner sprach und von dem auch keiner genaues wusste…

Jedenfalls hatten wir uns draußen auf der Agora zum Essen niedergelassen, als uns bzw. Anja (sie hatte das Handy eher zufällig gezückt) via Facebook dieses fiese Foto von Alex am Heyne-Stand erreichte. Anja sind fast die Pommes von der Gabel gefallen, während ich meine schon verputzt hatte. Da hatten wir beide Engelchen und Teufelchen auf den Schultern sitzen. Das 16-jährige Fan-Girl-Teufelchen in uns schrie: Nichts wie hin!, während sich das erwachsene Engelchen von der Meldung nicht aus der Ruhe bringen lassen wollte. Lange gerungen haben unsere Schulterbewohner allerdings nicht. Ratet wer gewonnen hat!

Es folgte ein kurzes Treffen mit Oliver Kern, der leider nicht viel Zeit hatte, da er sich den Fragen beim Blogger-Treffen von Random House stellen musste und einen Abschiedsbesuch beim Autorensofa ehe es für uns „Tschüß, Messe.“ hieß.

Völlig beseelt von all den netten Begegnungen und Eindrücken konnten wir am nächsten Tag in aller Ruhe die Heimreise angetreten. Natürlich nicht ohne Besuch der Bahnhofs-Buchhandlung. 😉

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Ein bisschen was zu Meckern gab es natürlich trotzdem. Die schwache bis nicht vorhandene Verbindung zum Netz im Hotel z.B. Klar, dass Anja bildlich festhalten musste, wie ich fluchend in der Zimmerecke hocke. 😀

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Und dann war da noch diese eine Rübennase, die ich sooo gerne mal persönlich getroffen hätte… aber… aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 😉

Fazit:

Das Hotel: Sieht uns auf jeden Fall wieder. Wir haben uns in der familiären Atmosphäre so pudelwohl gefühlt, dass wir die Buchung für nächstes Jahr noch vor Ort klar gemacht haben.

Die Burger-AG: Sieht uns ebenfalls nächstes Jahr wieder, weil das Essen und die Cocktails einfach lecker und das Team super nett war.

Das Autorensofa: Ist ab sofort erklärte Messe-Homebase.

Die Messe: War die anstrengendste, beste, gemütlichste, hammergeilste… mir gehen die Superlative aus :D… die ich bis jetzt erleben durfte.

Ich will noch maaaaal! 😀 😀 😀

Wenn Engel reisen…

…können Anja von anjas-insel und ich jedenfalls nicht gemeint gewesen sein.

Aber erstmal zurück auf Start.

Im April diesen Jahres luden Alexandra vom buecherkaffee und Anka von ankas-geblubber zur Wohnzimmerlesung mit Ursula Poznanski und Arno Strobel.

Als auch ich endlich Wind davon bekam, legten sich mir ein ganzer Berg an Steinen in den Weg. Bis ich die alle aus dem Weg geräumt hatte, war ich leider zu spät, denn es galt das „first come, first serve“-Prinzip. Da saß ich nun todtraurig und Anja musste sich alleine auf den Weg nach Blubberhausen bzw. Bad Rappenau machen. Nach ihrem begeisterten Bericht hätte ich gleich noch eine Runde heulen können. Gute Freundin, die Anja aber nun mal ist, hatte sie mehr als eine Tüte Mitleid für mich übrig. Nämlich den Vorschlag, eine Lesung von „Stroblanzki“ nochmal gemeinsam zu besuchen. Dass ich da nicht lange gefackelt habe, könnt ihr euch denken. Rietberg am 24. Juni schien machbar zu sein. Also Tickets bestellt, Hotel gebucht und vor Vorfreude fast vergangen.

Am Freitag war er dann da, der langersehnte Tag. Dieser begann jedoch nach dem schwül-heißen Sommer 2016 am Donnerstag erstmal völlig übermüdet und mit einer Runde Kopfschmerzen. Ein paar whats-app Nachrichten später war klar, dass Anja nicht viel besser dran war. Im Gegenteil. Die Arme musste zuerst auch noch arbeiten. Deshalb hatten wir verabredet, dass mein Mann mich nach Feierabend zu ihrem Arbeitsplatz bringen sollte und wir von dort aus direkt starten. Hat auch prima geklappt.

Kaum dass wir losgefahren waren, meinte irgendwer oder irgendwas, unsere Reise mit einer standesgemäßen Light-Show untermalen zu müssen. An sich ja eine schöne Idee, hätte der Pyrotechniker da oben nicht aus Versehen die Wasserleitung gesprengt. Nun sind wir Sauerländer ja Regen gewohnt, aber das, was da runter kam, erinnerte mehr an einen Dammbruch. Hinzu kam, dass Yoda (Anjas Navi)

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Foto by Anja (Der Plüsch-Yoda war ein kleines Geschenk von mir. ;))

eine zwar landschaftlich sicher reizvolle (wenn man die Landschaft unter Wasser denn gesehen hätte) aber kurvenreiche Strecke vorschlug. Stellenweise mussten nicht nur Anja sondern auch ich rätseln, wo die Straße denn nun weiter ging. Ihr könnt euch denken, dass wir nicht besonders zügig voran kamen. Kurz vorm Ziel standen wir zu allem Überfluss auch noch in einem Baustellenstau, weil leider noch immer nicht jeder kapiert hat, wie das mit dem Reißverschluss-Verfahren funktioniert.

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Foto by Anja

Wie auch immer… aus den 1,5 Stunden, welche die Fahrt im Normalfall gedauert hätte, waren 2,5 Stunden geworden. Unsere Laune war entsprechend. Zumal die letzte Mahlzeit auch schon einige Stunden zurück lag und wir schlicht und ergreifend Hunger hatten. Deshalb hatten wir die vage Hoffnung, dass wir vielleicht im Hotel eine Kleinigkeit… Aber nein. Es sollte nicht sein. Es gab kein Restaurant o.ä. im Hotel oder in unmittelbarer Nähe. Wobei das Hotel wirklich pittoresk und ruhig gelegen war. Sehr hübsch und das Zimmer, das Anja und ich uns geteilt haben war wirklich riesig. Da gab es einfach nichts zu Meckern.

Nun steckte Anja aber immer noch in ihren Arbeitsklamotten und ich wollte auch die durchgeschwitzten Klamotten wechseln. Während Anja erstmal unter der Dusche verschwand, bin ich in den mitgebrachten Rock nebst weißem T-Shirt (zu dem Rock passt einfach nichts anderes) und Sandalen gestiegen. Für abends, falls es eventuell doch etwas kühl werden sollte, hatte ich mir noch eins meiner Häkeltücher in die Handtasche gestopft.

Endlich abfahrbereit und doch noch unerwartet gut in der Zeit, ging es weiter zum Veranstaltungsort. Yoda führte uns zu einem Parkplatz, der nur 160 m vom Ziel entfernt liegen sollte. Ideal! Bloß hatte der Himmel inzwischen schon wieder so eine ungesunde graue Farbe angenommen, die auf nichts Gutes schließen ließ. Kaum dass wir aus dem Auto gestiegen waren, fielen auch schon die ersten Tropfen. Zum Glück fand Anja wenigstens einen Schirm im Kofferraum, den wir uns schwesterlich teilen konnten. Dass der himmlische Wasserrohrbruch in der Zwischenzeit offenbar doch noch nicht behoben war, war trotz des Schirms eher kontraproduktiv. Da ich wie oben bereits angemerkt in einem weißen T-Shirt unterwegs war und nicht völlig ungeplant Siegerin im Wet-T-Shirt-Contest werden wollte, kam jetzt mein Häkeltuch – im weiteren Verlauf des Abends „das nasse Schaf“ genannt – ins Spiel. Den Wassermassen trotzend sind wir also losgestapft. Was war ich froh, dass meine Schuhe offen waren! So konnte das Wasser wenigstens wieder ablaufen. Nach einem Zwischenstopp unter einem Vordach, kurzer Beratung und der Konsultation diverser Apps war klar, dass wir trotz des Wolkenbruchs weiter mussten. Zwar hatten wir das Ziel bereits vor Augen, waren aber immer noch verdammt hungrig und wenn wir noch etwas Essen wollten, mussten wir einfach weiter. Zum Glück fand sich nach ein paar Metern eine Pizzeria, die sich auch noch als wirklich gut herausstellte. Nicht nur, dass das Essen echt lecker war, auch der Service war erste Klasse. So wurden wir tropfnass, wie wir waren zuerst einmal mit Küchenkrepp zum Abtrocknen versorgt. 😀

Endlich satt und zufrieden, wenn auch immer noch patschnass und mit halbwegs ruinierter Frisur, konnten wir weiter zum Ort des Geschehens. Pünktlich zum Einlass waren wir da. Nach einem kurzen Schwätzchen mit ein paar anderen Besuchern, die ebenso wie wir eine Eintrittskarte zu viel hatten (ursprünglich wollte unsere Freundin Claudia mit) und einem Zwischenstopp am Büchertisch (man lernt ja aus Erfahrung) ging es die Treppe rauf in den vorbereiteten Saal.

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In der ersten Reihe, lagen auf diversen Sitzen Reserviert-Schilder, nicht jedoch auf allen. Ein Blick und ein Grinsen später hatten wir so natürlich unsere Plätze gefunden. 😉 Kaum Anja und ich uns und das nasse Schaf sortiert, kamen auch schon Arno Strobel und Ursula Poznanski auf uns zu und sprachen Anja an. Schließlich kannte man sich ja von der Wohnzimmerlesung. Zum Glück war Anja genauso baff wie ich, sodass wir uns beim Sprechen beide genauso dämlich angestellt haben. (Wer hat nochmal behauptet, dass man im Deutschen auch in ganzen Sätzen sprechen kann? :D)

Ein Weilchen später ging es dann los. Den Anfang machte der Mann am Klavier, der den Abend musikalisch untermalte.

Es folgte eine Autorin, die einen Regio-Krimi veröffentlicht hatte. Sehr viele markierte Textstellen, eine sehr nervöse Vorleserin, ein Klavierstück und eine Pause mit Bier und Schnittchen später war es dann endlich, endlich so weit.

Da waren sie!

Witzig und kurzweilig erzählten die beiden zunächst, wie es dazu gekommen war, dass sie gemeinsam „fremd“ geschrieben haben. Die dabei hin und her fliegenden Frotzeleien machten deutlich, dass sich die beiden einfach mögen (mehr oder weniger :D). Auf die gleiche Art und Weise beantworteten sie im Anschluß Fragen aus dem Publikum.

Es folgten die ersten zwei Kapitel aus „fremd“, welche beide gemeinsam vorlasen. Es ist nicht nur so, dass ich dadurch extrem neugierig auf das Buch geworden bin. Für mich hätte es ruhig noch weiter gehen können. Warum war das eigentlich ein Witz, dass Sie zu Anfang angekündigt haben, das komplette Buch vorzulesen, Herr Strobel?  Mir doch egal, wenn ich fünf, sechs Stunden in nassen Klamotten nebst nassem Schaf vor Ihnen sitze. Hauptsache Sie und Frau Poznanski lesen mir vor!

Absolut genial war auch der E-Mail Verkehr zwischen den beiden, den das Autoren-Duo auszugsweise vortrug. Ich möchte doch sehr darum bitten, diesen in naher Zukunft in gedruckter Form und zum Selberlesen in Händen halten zu dürfen. 😀

Viel zu schnell war die Lesung auch schon wieder vorbei. Ein, zwei Halbsätze später hielt ich am Signiertisch wenigstens einen neuen Schatz in meinen Händen.

Völlig aufgekratzt, immer noch nass und trotzdem todmüde ging es für Anja und mich im Anschluß zurück ins Hotel. Nachdem wir uns dort endlich trocken legen konnten, haben wir noch ein kleines Weilchen geschwatzt, sind aber relativ schnell in unsere Betten gekrochen und haben beide wunderbar geschlafen. Ein leckeres Hotel-Frühstück und eine verregnete Rückfahrt später war ich dann wieder zu Hause. Kaum dort angekommen, ging es für mich auch schon wieder weiter zu einem Familientreffen. Natürlich konnte ich mich dort nicht zurück halten und musste begeistert von der Lesung berichten. Wie es den Anschein macht, habe ich dadurch ein paar „fremd“-Leser gewinnen können. 😉 😀

Jetzt freue ich mich erstmal darauf, meine Schätze zu verschlingen und im September geht es auch schon weiter. Denn da erscheint der nächste „Stroblanzki“. Diesmal mit einem Ermittler-Duo. Dass ich dann wieder Ausschau nach einer Lesung zum neuen Buch halten werde ist keine Frage.

Zum Schluß bleibt noch anzumerken, dass das nasse Schaf inzwischen wieder trocken und somit nur ein einfaches Häkeltuch ist. 😀

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Mosaik Tuch „Das nasse Schaf“