[Lesung] Arne Dahl vom 17. Oktober in Olpe

Kaum war die Frankfurter Buchmesse vorbei, konnten Anja und ich zusammen mit unserer Blog-Fotogräfin Claudia noch einmal für kurze Zeit in unsere Büchermenschenblase eintauchen. Arne Dahl stellte in Olpe sein neues Buch „Sechs mal zwei„, erschienen im Piper-Verlag, vor.

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Wie meistens war ich natürlich viel zu früh dran, was mir aber die Gelegenheit bot, schon mal den Tisch im Cineplex Olpe für die Mädels zu decken. Außerdem konnte ich mich so noch ein bisschen mit einer ehemaligen Nachbarin unterhalten, die mir dort unvermutet über den Weg lief.

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Noch während ich auf Anja und Claudia wartete, betraten Arne Dahl, Günter Keil und Stefan Keim zusammen mit Veranstalter Georg Spielmann von der dreimann-Buchhandlung das Foyer des Kinos. Mir bot sich so kurz die Gelegenheit, ein paar Sätze mit Günter Keil zu wechseln.

Als dann die Mädels endlich ankamen, dauerte es gar nicht lange, bis wir unsere (Stamm-)Plätze im Kinosaal einnehmen konnten. Wenig später betrat Georg Spielmann die Bühne, um dem Publikum einen Crash-Kurs in Schwedisch zu erteilen. Auch wurde die Platznummer des/der GewinnerIn des Gewinnspiels bekannt gegeben. Gewinnen konnte man Bücherpaket, bestehend aus drei signierten Büchern von Arne Dahl. Leider wurde meine Nummer nicht gezogen, aber immerhin die meiner ehemaligen Nachbarin, wie ich von meiner Mutter erfuhr. Glückwunsch, Reinhild! 🙂

Mit einem brav einstudierten „Varmt Välkommen, Arne Dahl“ wurde der Autor anschließend begrüßt.

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Moderiert von Günter Keil stellte der sympathische Schwede, der im übrigen sehr gut deutsch spricht, sein Buch um das Ermittlertrio Sam Berger, Molly Blom und Desiree „Deer“ Rosenqvist vor und las sogar eine Seite auf Schwedisch vor. Ah, ja. 😀

Die anschließenden Auszüge aus dem Buch wurden dann allerdings von Kabarettist, Journalist, Autor und Moderator Stefan Keim wirklich toll gelesen.

Wohlweislich hatte ich mir nicht genug Geld mitgenommen um nach der Lesung Bücher kaufen zu können. Anja konnte allerdings nicht widerstehen. Während sie also in der langen Schlange vorm Signiertisch stand, haben sich Claudia und ich nach draußen gestellt, um auf sie zu warten. Kurz darauf gesellte sich auch Günter Keil zu uns, da er mitbekommen hatte, dass Claudia während der Lesung viele Fotos gemacht hatte. Dass meine Freundin zwischendurch mal wieder den Schalk im Nacken hatte, konnte er ja nicht ahnen. Er nahm den „Starschnitt“ mit Humor und hat ihn gleich, samt aller anderen Fotos, bei ihr bestellt. 😀

 

Wenig später hielt Anja auch ihr signiertes Exemplar von „Sechs mal zwei“ in Händen und wir konnten den Heimweg antreten.

Fotos by Schunke Pictures mit freundlicher Genehmigung der Fotogräfin

#anjasinsel #arnedahl #bookstagram #cineplex #dreimann #georgspielmann #günterkeil #olpe #piper #schunkepictures #stefankeim

[Lesung] Kathrin Heinrichs vom 6. Oktober

Hochzeiten. Beerdigungen. Taufen. Das waren bislang die einzigen Gründe für mich, eine Kirche zu betreten. Nun, jetzt gibt es einen weiteren Grund: Die Lesung von Regio-Autorin und Kabarettistin Kathrin Heinrichs.

Wie immer hatte ich mich mit Anja von anjas-insel und unserer Blog-Fotogräfin Claudia verabredet. Mein Navi brachte mich problemlos zum Ort des Geschehens. Da standen wir nun vor der Heilig-Geist-Kirche in Olpe – eine ganz neue Erfahrung – und warteten darauf, dass es losging. So ganz ohne Cola und Popcorn. 😥

Schließlich war es dann aber so weit und Kathrin Heinrichs legte los. Sie stellte ihr neues Buch „Nichts wie es war“ vor und plauderte aus dem Nähkästchen.

Nach der Pause, in der ich nicht umhin kam, das vorgestellte Buch zu kaufen und signieren zu lassen, ging es weiter mit ihren Kurzkrimis und ihrer Figur Nelly, die ein bisschen autobiografisch das Leben beschreibt.

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Bisher kannte ich von der Autorin bloß ihre Sauerland-Krimi-Reihe, in der Rheinländer und Aushilfslehrer Vincent Jacobs plötzlich mit Sauerländern und deren Traditionen konfrontiert wird. Live erlebt hatte ich sie bis dato nicht. Ich muss allerdings zugeben, dass ich da etwas verpasst hatte.

Kurzweilig und witzig gelingt es Kathrin Heinrichs ihr Publikum zu begeistern und mit dem Finger auf das typisch sauerländische zu zeigen. Vielleicht ist es nicht unbedingt der Spiegel, den sie einem vors Gesicht hält, aber die Eigenarten dieses Bergvölkchens beschreibt sie hervorragend.

In mir hat die Autorin auf jeden Fall einen neuen Fan gewonnen und Anja und Claudia geht es da wohl nicht anders.

Fotos by Schunke Pictures mit freundlicher Genehmigung der Fotogräfin

#alltagssatire #anjasinsel #bookstagram #kathrinheinrichs #krimi #kurzkrimi #lesung #olpe #regional #sauerland #sauerlandkrimis #schunkepictures

 

 

[Lesung] Marc Elsberg – Helix

Letzten Mittwoch stand sie endlich auf dem Programm: Die erste Lesung in diesem Jahr, veranstaltet wieder von der fantastischen  dreimann Buchhandlung in Olpe. Was hab ich mich darauf gefreut. 🙂

Wie üblich bin ich zeitig aufgebrochen, denn ich war ja mit Anja von anjas-insel verabredet und schließlich braucht man ja auch noch Zeit zum Quatschen. Leider konnte die dritte im Bund, unsere Blogfotografin Claudia diesmal aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, was wir natürlich sehr, sehr schade fanden. Allen voran selbstverständlich Claudia. Fühl dich nochmal gedrückt, gehusselt und gewurzt, Süße.

Veranstaltungsort war – wie schon öfter in der Vergangenheit – das Cineplex in Olpe. Was lag da näher, als es sich mit einem Eimer Popcorn und einem halben Liter Cola erstmal gemütlich zu machen?

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Foto: by Anja

Ein Weilchen später ging es dann auch schon in den Saal. Obwohl wir eigentlich gar nicht damit gerechnet hatten, konnten wir Plätze in der ersten Reihe erobern. Perfekt!

Kurz nochmal den Saal verlassen (ihr wisst schon… halber Liter Cola 😳 ) ging es auch schon los.

Marc Elsberg und Moderator Günter Keil nahmen ihre Plätze ein.

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Was folgte war eine unglaublich interessante Lesung. Wahnsinn, was und wieviel Marc Elsberg über das Thema Gentechnik alles weiß!

Habt ihr z.B. gewusst, dass wir im alltäglichen Leben schon längst von Gentechnik umgeben sind? Oder dass vieles, was noch nach Sience Fiction anmutet schon längst möglich ist? Bleiben noch die moralischen Fragen: Was ist eigentlich Gentechnik und ab wann? Wenn es sich um Gentechnik handelt, wie weit darf man gehen?

Was mich allerdings gewundert hat, war, dass es offenbar für den Begriff Helix bzw. Doppelhelix tatsächlich Erklärungsbedarf gibt.

Wer also wissen will, was eine Helix/Doppelhelix mit Gentechnik zu tun hat…

https://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure

https://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnik

Für meine Begriffe war die Lesung jedenfalls viel zu schnell vorbei. Ich hätte noch stundenlang weiter zuhören können. Von mir aus das ganze Buch lang und noch mehr.

Mit je einem signierten Exemplar von Helix und Black Out mussten sich Anja und ich uns dann jedoch verabschieden.

Die Lesung hat mich auf alle Fälle ziemlich nachdenklich zurück gelassen und wird mich sicher auch noch längere Zeit beschäftigen.

Wenn Engel reisen…

…können Anja von anjas-insel und ich jedenfalls nicht gemeint gewesen sein.

Aber erstmal zurück auf Start.

Im April diesen Jahres luden Alexandra vom buecherkaffee und Anka von ankas-geblubber zur Wohnzimmerlesung mit Ursula Poznanski und Arno Strobel.

Als auch ich endlich Wind davon bekam, legten sich mir ein ganzer Berg an Steinen in den Weg. Bis ich die alle aus dem Weg geräumt hatte, war ich leider zu spät, denn es galt das „first come, first serve“-Prinzip. Da saß ich nun todtraurig und Anja musste sich alleine auf den Weg nach Blubberhausen bzw. Bad Rappenau machen. Nach ihrem begeisterten Bericht hätte ich gleich noch eine Runde heulen können. Gute Freundin, die Anja aber nun mal ist, hatte sie mehr als eine Tüte Mitleid für mich übrig. Nämlich den Vorschlag, eine Lesung von „Stroblanzki“ nochmal gemeinsam zu besuchen. Dass ich da nicht lange gefackelt habe, könnt ihr euch denken. Rietberg am 24. Juni schien machbar zu sein. Also Tickets bestellt, Hotel gebucht und vor Vorfreude fast vergangen.

Am Freitag war er dann da, der langersehnte Tag. Dieser begann jedoch nach dem schwül-heißen Sommer 2016 am Donnerstag erstmal völlig übermüdet und mit einer Runde Kopfschmerzen. Ein paar whats-app Nachrichten später  war klar, dass Anja nicht viel besser dran war. Im Gegenteil. Die Arme musste zuerst auch noch arbeiten. Deshalb hatten wir verabredet, dass mein Mann mich nach Feierabend zu ihrem Arbeitsplatz bringen sollte und wir von dort aus direkt starten. Hat auch prima geklappt.

Kaum dass wir losgefahren waren, meinte irgendwer oder irgendwas, unsere Reise mit einer standesgemäßen Light-Show untermalen zu müssen. An sich ja eine schöne Idee, hätte der Pyrotechniker da oben nicht aus Versehen die Wasserleitung gesprengt. Nun sind wir Sauerländer ja Regen gewohnt, aber das, was da runter kam, erinnerte mehr an einen Dammbruch. Hinzu kam, dass Yoda (Anjas Navi)

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Foto by Anja (Der Plüsch-Yoda war ein kleines Geschenk von mir. ;))

eine zwar landschaftlich sicher reizvolle (wenn man die Landschaft unter Wasser denn gesehen hätte) aber kurvenreiche Strecke vorschlug. Stellenweise mussten nicht nur Anja sondern auch ich rätseln, wo die Straße denn nun weiter ging. Ihr könnt euch denken, dass wir nicht besonders zügig voran kamen. Kurz vorm Ziel standen wir zu allem Überfluss auch noch in einem Baustellenstau, weil leider noch immer nicht jeder kapiert hat, wie das mit dem Reißverschluss-Verfahren funktioniert.

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Foto by Anja

Wie auch immer… aus den 1,5 Stunden, welche die Fahrt im Normalfall gedauert hätte, waren 2,5 Stunden geworden. Unsere Laune war entsprechend. Zumal die letzte Mahlzeit auch schon einige Stunden zurück lag und wir schlicht und ergreifend Hunger hatten. Deshalb hatten wir die vage Hoffnung, dass wir vielleicht im Hotel eine Kleinigkeit… Aber nein. Es sollte nicht sein. Es gab kein Restaurant o.ä. im Hotel oder in unmittelbarer Nähe. Wobei das Hotel wirklich pittoresk und ruhig gelegen war. Sehr hübsch und das Zimmer, das Anja und ich uns geteilt haben war wirklich riesig. Da gab es einfach nichts zu Meckern.

Nun steckte Anja aber immer noch in ihren Arbeitsklamotten und ich wollte auch die durchgeschwitzten Klamotten wechseln. Während Anja erstmal unter der Dusche verschwand, bin ich in den mitgebrachten Rock nebst weißem T-Shirt (zu dem Rock passt einfach nichts anderes) und Sandalen gestiegen. Für abends, falls es eventuell doch etwas kühl werden sollte, hatte ich mir noch eins meiner Häkeltücher in die Handtasche gestopft.

Endlich abfahrbereit und doch noch unerwartet gut in der Zeit, ging es weiter zum Veranstaltungsort. Yoda führte uns zu einem Parkplatz, der nur 160 m vom Ziel entfernt liegen sollte. Ideal! Bloß hatte der Himmel inzwischen schon wieder so eine ungesunde graue Farbe angenommen, die auf nichts Gutes schließen ließ. Kaum dass wir aus dem Auto gestiegen waren, fielen auch schon die ersten Tropfen. Zum Glück fand Anja wenigstens einen Schirm im Kofferraum, den wir uns schwesterlich teilen konnten. Dass der himmlische Wasserrohrbruch in der Zwischenzeit offenbar doch noch nicht behoben war, war trotz des Schirms eher kontraproduktiv. Da ich wie oben bereits angemerkt in einem weißen T-Shirt unterwegs war und nicht völlig ungeplant Siegerin im Wet-T-Shirt-Contest werden wollte, kam jetzt mein Häkeltuch – im weiteren Verlauf des Abends „das nasse Schaf“ genannt – ins Spiel. Den Wassermassen trotzend sind wir also losgestapft. Was war ich froh, dass meine Schuhe offen waren! So konnte das Wasser wenigstens wieder ablaufen. Nach einem Zwischenstopp unter einem Vordach, kurzer Beratung und der Konsultation diverser Apps war klar, dass wir trotz des Wolkenbruchs weiter mussten. Zwar hatten wir das Ziel bereits vor Augen, waren aber immer noch verdammt hungrig und wenn wir noch etwas Essen wollten, mussten wir einfach weiter. Zum Glück fand sich nach ein paar Metern eine Pizzeria, die sich auch noch als  wirklich gut herausstellte. Nicht nur, dass das Essen echt lecker war, auch der Service war erste Klasse. So wurden wir tropfnass, wie wir waren zuerst einmal mit Küchenkrepp zum Abtrocknen versorgt. 😀

Endlich satt und zufrieden, wenn auch immer noch patschnass und mit halbwegs ruinierter Frisur, konnten wir weiter zum Ort des Geschehens. Pünktlich zum Einlass waren wir da. Nach einem kurzen Schwätzchen mit ein paar anderen Besuchern, die ebenso wie wir eine Eintrittskarte zu viel hatten (ursprünglich wollte unsere Freundin Claudia mit) und einem Zwischenstopp am Büchertisch (man lernt ja aus Erfahrung) ging es die Treppe rauf in den vorbereiteten Saal.

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In der ersten Reihe, lagen auf diversen Sitzen Reserviert-Schilder, nicht jedoch auf allen. Ein Blick und ein Grinsen später hatten wir so natürlich unsere Plätze gefunden. 😉 Kaum Anja und ich uns und das nasse Schaf sortiert, kamen auch schon Arno Strobel und Ursula Poznanski auf uns zu und sprachen Anja an. Schließlich kannte man sich ja von der Wohnzimmerlesung. Zum Glück war Anja genauso baff wie ich, sodass wir uns beim Sprechen beide genauso dämlich angestellt haben. (Wer hat nochmal behauptet, dass man im Deutschen auch in ganzen Sätzen sprechen kann? :D)

Ein Weilchen später ging es dann los. Den Anfang machte der Mann am Klavier, der den Abend musikalisch untermalte.

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Foto by Anja (Die Füße rechts im Bild gehören übrigens zu Arno Strobel :D)

Es folgte eine Autorin, die einen Regio-Krimi veröffentlicht hatte. Sehr viele markierte Textstellen, eine sehr nervöse Vorleserin, ein Klavierstück und eine Pause mit Bier und Schnittchen später war es dann endlich, endlich so weit.

Da waren sie!

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Foto by Anja

 

Witzig und kurzweilig erzählten die beiden zunächst, wie es dazu gekommen war, dass sie gemeinsam „fremd“ geschrieben haben. Die dabei hin und her fliegenden Frotzeleien machten deutlich, dass sich die beiden einfach mögen (mehr oder weniger :D). Auf die gleiche Art und Weise beantworteten sie im Anschluß Fragen aus dem Publikum.

Es folgten die ersten zwei Kapitel aus „fremd„, welche beide gemeinsam vorlasen. Es ist nicht nur so, dass ich dadurch extrem neugierig auf das Buch geworden bin. Für mich hätte es ruhig noch weiter gehen können. Warum war das eigentlich ein Witz, dass Sie zu Anfang angekündigt haben, das komplette Buch vorzulesen, Herr Strobel? 😠 Mir doch egal, wenn ich fünf, sechs Stunden in nassen Klamotten nebst nassem Schaf vor Ihnen sitze. Hauptsache Sie und Frau Poznanski lesen mir vor! 😇

Absolut genial war auch der E-Mail Verkehr zwischen den beiden, den das Autoren-Duo auszugsweise vortrug. Ich möchte doch sehr darum bitten, diesen in naher Zukunft in gedruckter Form und zum Selberlesen in Händen halten zu dürfen. 😀

Viel zu schnell war die Lesung auch schon wieder vorbei. Ein, zwei Halbsätze später hielt ich am Signiertisch wenigstens einen neuen Schatz in meinen Händen.

 

 

Völlig aufgekratzt, immer noch nass und trotzdem todmüde ging es für Anja und mich im Anschluß zurück ins Hotel. Nachdem wir uns dort endlich trocken legen konnten, haben wir noch ein kleines Weilchen geschwatzt, sind aber relativ schnell in unsere Betten gekrochen und haben beide wunderbar geschlafen. Ein leckeres Hotel-Frühstück und eine verregnete Rückfahrt später war ich dann wieder zu Hause. Kaum dort angekommen, ging es für mich auch schon wieder weiter zu einem Familientreffen. Natürlich konnte ich mich dort nicht zurück halten und musste begeistert von der Lesung berichten. Wie es den Anschein macht, habe ich dadurch ein paar „fremd“-Leser gewinnen können. 😉 😀

Jetzt freue ich mich erstmal darauf, meine Schätze zu verschlingen und im September geht es auch schon weiter. Denn da erscheint der nächste „Stroblanzki“. Diesmal mit einem Ermittler-Duo. Dass ich dann wieder Ausschau nach einer Lesung zum neuen Buch halten werde ist keine Frage.

Zum Schluß bleibt noch anzumerken, dass das nasse Schaf inzwischen wieder trocken und somit nur ein einfaches Häkeltuch ist. 😀

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Mosaik Tuch „Das nasse Schaf“

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Endlich, endlich habe ich es mal wieder zur Frankfurter Buchmesse geschafft. Zwar „nur“ am Wochenende, dafür aber gleich für zwei Tage.

Zusammen mit Anja von anjas-insel ging es am Samstag Morgen los gen Frankfurt. Halbwegs plan- und ziellos aber glücklich haben wir uns durch Halle 3.0 gewühlt. Dabei natürlich den ein oder anderen Schatz entdeckt und uns ansonsten treiben lassen.

Ich hatte lediglich eine Lesung (die von Derek Landy) auf dem Zettel und Anja wollte unbedingt Jo Berger endlich persönlich kennen lernen. Blöderweise hatten wir genau diese „Termine“ zeitgleich. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als das Dream-Team zu trennen.

Während Anja also ein Schwätzchen mit Jo Berger hielt, habe ich mich auf den Weg zur Lesung gemacht.

Derek Landy stellte zusammen mit Rainer Strecker (dem Hörbuch-Sprecher) den finalen Band der Skulduggery Pleasant-Reihe vor.

Da ich die Reihe zusammen mit meinem Sohn lese, dachte ich, eine signierte Ausgabe wäre ein tolles Weihnachtsgeschenk. Aber Pustekuchen – die Schlange vorm Signierzelt war endlos…

Aber zurück zur Lesung. Derek Landy war absolut sympathisch. Er hat eine Aufmerksamkeitsspanne von jetzt bis schon vergessen und ähnelt seiner Hauptfigur damit auf eklatante Weise. Auf dem Foto kann man hoffentlich erkennen, dass ihm dabei der Schalk im Nacken sitzt.

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Derek Landy und Rainer Strecker (die Dame in der Mitte ist wohl vom Verlag)

Jedenfalls war es sehr lustig und damit eins meiner Highlights.

Wieder vereint mit Anja ging es dann weiter zu Halle 3.1, wo wir prompt am Droemer Knaur-Stand Veit Etzold, seiner Frau Saskia und Arno Strobel in die Arme liefen. Einen kurzen Schwatz später hielten wir auch schon zwei signierte Ausgaben von „Todesdeal“ in Händen.

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Kurz nachdem wir uns noch mit Anka von Ankas Geblubber getroffen hatten haben wir uns dann auf den Weg zur einer lieben Freundin gemacht. Dort haben wir übernachtet und uns nach Strich und Faden verwöhnen lassen.

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es dann am Sonntag zurück auf die Messe. Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Geld ausgebens. Alles ging natürlich wieder mal nicht, aber das ein oder andere Schätzchen, dass ich am Vortag entdeckt hatte, musste natürlich mit.

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Die Beute

Highlight dieses Tages war ein weiteres Treffen mit Jo Berger, bei dem ich diesmal mit von der Partie war. Wir haben uns kurz und sehr nett unterhalten und waren eigentlich schon auf dem Weg nach draußen, als Anja mich bat, kurz zu warten. Sie wolle mal eben was gucken.

Als sie nach ein paar Minuten nicht wieder da war, habe ich vorsichtig um die Ecke gelinst und siehe da. Da stand sie wieder bei Jo Berger. Nichts böses ahnend bin ich also zu ihnen gegangen. Da drückt mir Anja Jo’s Buch „Ein Engel für Jule“ mit den Worten „Von uns beiden“ in die Hand. Die sind sooooo doof, die beiden! *schnüff* Hecken heimlich irgendwelche Buchschenk-Pläne aus!

Nee, echt jetzt! Ich hab mich soooo gefreut.

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Ihr seht, ich hatte eine tolle Messe-Zeit und wo wir schon beim Aushecken sind… Anja und ich planen schon wieder Pläne für nächstes Jahr…

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek. Wer ist Sebastian Fitzek? Ein Thriller-Autor. Hab ich noch nie was von gelesen. Ist aber kein Grund, ihn nicht kennen zu lernen. So dachte ich und machte mich deshalb am 29. September 2011 auf den Weg gen Olpe, wo Herr Fitzek seine Leserunde durch die Republik starten wollte.

Vom Veranstalter, mit dem ich mich im Sommer bei einer Lesung von Kerstin Gier unterhalten hatte, wusste ich, dass das ein echt dickes Ding werden sollte. Und so war’s dann auch.

Stattgefunden hat das Ganze nämlich in einem riesigen Festzelt mit einer riesigen Biertheke (Hey, wir sind im Sauerland. Da ist das normal!) Anwesend waren sage und schreibe 1000…nein, ich hab mich nicht vertippt…also noch mal in Worten: TAUSEND Besucher.

Als ich in besagtem riesigen Festzelt mit besagter riesiger Theke ankam, war es schon reichlich voll. Also erstmal den Verkaufstisch stürmen und dann weiter sehen…

Vorne gab es keine Plätze mehr, in der Mitte gab es keine Plätze mehr… Also was macht Hinkenpinken in so einem Fall? Klar, sie setzt sich nach hinten in die aller letzte Reihe. Wer weiß, wozu es gut ist! Zwar hat mir der Veranstalter einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er noch drei Reihen mit Stühlen hinter mir aufstellen ließ, aber nun… Dass mein „letzter“ Platz eine gute Entscheidung war, sollte sich dann auch noch herausstellen. Während nämlich das eigentliche Geschehen vorne auf der Bühne stattfand, stand der Signiertisch ganz hinten.

Ja, und dann, nach einer Weile, ging’s los. Erstmal Licht aus und Spot an auf die Bühne. Es folgte eine Ansage durch eine Fernseh-Moderatorin (hab vergessen, wie die heißt), der Veranstalter hielt eine kurze Dankesrede, ein paar Mitglieder eines lokalen Sportvereins führten ein Tänzchen auf und dann… jede Menge Nebel… und ZUPP…da stand er, der Sebastian Fitzek.

Viel lesen wolle er aber nicht, so sagte er. Lieber wolle er ein bisschen was erzählen. So legte er denn los. Er berichtete von der Geburt seiner kleinen Tochter, wie es kam, dass er mit einem Mann in einem Hotelzimmer saß, dessen Kopf mit Paketklebeband umwickelt war, warum jemand zum Kaffee trinken im eigenen Wohnzimmer einen Motorradhelm trägt und, und, und. Zur Veranschaulichung gab’s dann noch viele, viele Bilder, die auf einer großen Leinwand gezeigt wurden. Ich frage mich echt, warum der Mann Psycho-Thriller schreibt. An dem ist ein Comedian verloren gegangen. J Aus „Der Augenjäger“ hat er letztendlich aber doch immer mal wieder vorgelesen.

Ja und zum Schluss hat er dann noch von den Dreharbeiten zu der Verfilmung von „Das Kind“ erzählt. Filmausschnitte gab’s natürlich auch und dann noch einen Aufruf. Wenn die Facebook-Seite zum Film bis Weihnachten 50.000 Fans hat, sollen alle, die „gefällt mir“ geklickt haben, im Abspann des Films aufgeführt werden. J Auf der Seite stehen dann auch noch nähere Infos wieso, weshalb, warum. Also, liebe Facebooker, dann klickt mal schön.

https://www.facebook.com/pages/Das-Kind-The-Child-Der-Film-Sebastian-Fitzek/214757185228636?ref=ts

Auf dem Foto hab ich versucht, festzuhalten, wie viele Leute da waren. Gemacht hab ich’s von meinem Platz in der letzten Reihe aus. Der kleine helle Fleck unter der Lampe ist übrigens die Bühne. Bessere Fotos gibt’s hier zu sehen:

 

Abschließend kann ich euch eigentlich dann nur noch den Tipp geben, hinzugehen, wenn ihr die Möglichkeit habt. Lohnt sich!