FBM18

Als Anja und ich letztes Jahr erwähnten, dass wir schon dienstags anreisen würden, hatte uns Jo Berger kurzerhand gefragt, ob wir ihnen nicht beim Aufbau des Autorensofa-Standes helfen wollten. Aus diversen Gründen waren dort ein paar Helferlein ausgefallen und das Aufbauteam konnte Verstärkung gebrauchen. Für uns ein Riesen-Privileg hatten wir natürlich zugesagt.

Im Laufe des Jahres haben Anja und ich uns gefragt, ob wir wohl wieder beim Aufbau dabei sein dürfen. Nach ein bisschen Rumgedruckse und schließlich der direkten Frage, stellte sich heraus, dass wir liebend gern wieder dazu kommen konnten.

Tag 1

Mit einer Stunde Verspätung Dank „Personen im Gleisbett“ kamen wir am Dienstag auf dem Messegelände an. Den Stand des Autorensofas zu finden, war kein Problem, da sich dieser an der gleichen Stelle wie im letzten Jahr befand. Nach einer kurzen Begrüßung und dem ersten Sekt ging es dann an die Arbeit. Hier ein bisschen räumen, dort ein bisschen rücken, immer wieder unterbrochen von netten Gesprächen mit den anwesenden Autoren, ging es flott voran. Der vielen helfenden Hände sei dank hat man nicht wirklich das Gefühl, viel zu tun und doch ist man irgendwann fertig und der Stand ist bereit für den Besucherstrom der folgenden Tage.

Im Anschluss haben wir den Tag mit einem gemeinsamen Essen und Gesprächen über Gott und die Welt im nahegelegenen Restaurant „La Tagliatella“ ausklingen lassen. Wieder zurück im Hotel hat es gar nicht lange gedauert, bis wir uns in unsere Betten verkrochen haben.

Tag 2

Allzu früh erklang dann auch schon „Hells Bells“ von AC/DC (Traditionen wollen schließlich gepflegt werden) und holte uns aus den Betten. Müde oder nicht, der erste Messetag stand an. Eine neu geschlossene Bekanntschaft beim Frühstück hielt uns trotzdem ein bisschen länger als geplant fest. Der Herr am Nebentisch war aber auch zu faszinierend. Er erzählte, dass er seit vielen Jahren in Japan lebe und dort Strickkurse gebe und Strick-Bücher verfasse. Zur Zeit sei er geschäftlich in Deutschland und wollte seinen Aufenthalt hier zu einem Besuch bei seiner Familie nutzen, die in der Nähe lebe. Irgendwann konnten wir uns dann doch losreißen und uns auf den Weg zur Messe machen.

Einer weiteren Tradition folgend haben wir uns dort als erstes im Cafe Lemon mit Alex (ehem. Thrillertante) auf einen Kaffee getroffen. Zu dritt haben wir im Anschluss dann Halle 3.0 erobert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im nahegelegenen Skyline Plaza sind wir noch kurz in Halle 3.1 eingefallen, um den ersten Messetag in Halle 3.0 ausklingen zu lassen.

Dann war es auch schon Zeit, in den Zug nach Hause zu steigen, denn den Donnerstag haben wir in diesem Jahr zum Ruhetag erkoren. Unterwegs haben wir noch zwei nette Messebesucherinnen kennengelernt und hatten jede Menge Spaß.

Tag 3

Den Donnerstag habe ich größtenteils mit Lesen und Messeschätze sichten verbracht. Sehr entspannend!  😀

Tag 4

Früh um 5 am Freitag Morgen klingelte dann auch schon wieder der Wecker. Dieses mal wollten wir mit dem Auto fahren, was sich im Nachhinein und überhaupt als sehr gute Entscheidung erwiesen hat. Mit leichtem Gepäck und ekelhaft guter Laune so früh am Morgen fuhren wir also der Sonne und einem fantastischen Messetag entgegen.

Termine hatten wir keine und wollten uns einfach treiben lassen. Dass wir uns als erstes mit Alex im Cafe Lemon getroffen haben, zählt nicht. Das ist schließlich Tradition. Auch der erste Besuch beim Autorensofa war nicht weiter ungewöhnlich. Was dann folgte, schon. Ein Blick aufs Handy trieb uns fast sofort in Halle 3.1. Denn Tommy Herzsprung und sein Partner Jimmy befanden such dort gerade am Skoutz-Stand. Die Gelegenheit also, die beiden endlich live und in Farbe kennen zu lernen. Und Sina Beerwald am Stand von Droemer-Knaur konnten wir bei der Gelegenheit auch wieder sehen. Kurz darauf kam die Nachricht, dass Claudia Toman mittags Zeit hätte und sich mit uns auf der Agora treffen wollte. In der Zwischenzeit hatten wir dann mitbekommen, dass sich Oliver Kern gerade auf einer Rettungsmission bei Random House befand. Also nichts wie hin. Dann war es auch schon Zeit für unser Treffen mit Claudia. Bei einem leckeren Saft, Musik und Kaiserwetter kam fast so etwas wie Urlaubsstimmung auf. War das schön! Ein bisschen high von der Sonne, trieb es uns schließlich zurück zum Autorensofa, nur um festzustellen, dass wir wieder in Halle 3.1 gehen sollten, denn dort war jetzt der Illumat in Betrieb und den Spaß wollten wir uns nicht entgehen lassen. Kaum zurück in Halle 3.0, sagte die Uhr, dass wir uns nun unsere Autogrammkarte von Tommy Herzsprung am Skoutz-Stand abholen gehen sollten. Also wieder rauf in Halle 3.1. Auf dem Weg zurück nach unten sind wir schließlich noch Bernhard Aichner begegnet, mit dem wir noch kurz schwatzen konnten.

Den Rest des Tages haben wir dann mit einem Besuch beim Drachenmond-Verlag und beim Sternensand-Verlag ausklingen lassen. Dass wir dort nicht ohne Bücher wegkommen würden, war von vornherein klar. Deshalb hatten wir uns den Besuch dort auch für zum Schluss aufgespart.

Nach unserem Abschied von den heißgeliebten Autoren des Autorensofas ging es zurück ins Hotel.

Jo Berger <3

Der Plan war, dort bei der Burger-AG etwas zu essen und dort noch den ein oder anderen Cocktail zu trinken. Tja, leider waren die Burger wohl offensichtlich mit Schlafpulver gewürzt. Völlig erschossen sind wir ohne Cocktail kurz darauf in unsere Betten geplumpst.

Tag 5

Nach dem Frühstück am Samstag und einem kleinen Spaziergang durch Nieder-Eschbach haben wir schließlich die Heimreise angetreten.

Mein Fazit

Den Donnerstag als Ruhetag einzulegen, war gut. Andererseits aber auch wieder nicht. Denn so hatten wir kaum Gelegenheit, mal längere Zeit beim Autorensofa herumzuhängen und mit den heißgeleibten Autoren dort zu schwatzen. Auch waren in diesem Jahr viele Herzensmenschen aus diversen Gründen nicht dabei. Trotzdem war es wieder eine fantastische Messe mit netten Begegnungen und ein paar neuen Menschen, die es sich ab jetzt in unseren Herzen bequem machen dürfen.

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Tag 0 – Dienstag

Nachdem es sich im letzten Jahr bewährt hatte, bereits einen Tag früher – also dienstags – in aller Ruhe anzureisen, wollten wir das in diesem Jahr wieder so machen. Montags kam dann jedoch die Whatsapp von Anja. Jo fragte an, ob wir nicht beim Aufbau vom Stand des Autorensofas helfen wollten. Und wie wir wollten! Leider ließ unser Bahnticket uns nicht allzu viel Spielraum, so dass wir erst am frühen Nachmittag dort sein würden. Egal. Hauptsache dabei sein. Also sind wir eine Stunde früher als geplant in die Bahn gestiegen.

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Am Hotel „Gute Nacht“ in Nieder-Eschbach angekommen haben wir nur schnell unsere Koffer abgestellt und sind direkt weiter Richtung Messe. Natürlich konnten wir dort nicht den „normalen“ Weg durchs Gebäude nehmen, sondern mussten halt außen herum. Aber nur ein paar Minuten und eine kurze Meldung via Handy später holte Jo uns auch schon ab.

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Zusammen mit Elke Becker, Jo Berger, Christian Raabe, Laura Gambrinus, Carin Müller und Emma S. Rose haben wir den Stand aufgebaut. Später kam dann noch Greta Schneider dazu, die es einfach nicht früher geschafft hatte. Der größte Teil der Arbeit war natürlich schon erledigt, so dass wir lediglich Bücher auspacken und in die Regale stellen und die Goodie-Bags in die Schränke verstauen mussten. Das war nun wirklich keine Arbeit und hat ganz eindeutig einfach nur Spaß gemacht.

Das Fazit zum Standaufbau lautet in jedem Fall: Geil! Wir durften dabei sein!

 

Als alle Arbeiten erledigt waren und wir mit Sekt auf unseren Erfolg angestoßen hatten sind wir noch mit Elke, Jo, Laura und Greta zum Essen gegangen. Auch hier hatten wir wieder jede Menge Spaß. Nach und nach verabschiedete sich dann einer nach dem anderen, so dass wir am Schluß nur noch mit Greta am Tisch saßen. Wir haben über Gott und die Welt gequatscht, bis auch wir es allmählich an der Zeit fanden, endlich in unsere Betten zu fallen.

Noch völlig beseelt von dem genialen Tag sind Anja und ich also los gelaufen. Bloß die Richtung… tja… also auf die Richtung hatten wir beide nicht geachtet. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich meinte, dass mir diese Baustelle dort drüben aber gar nicht bekannt vorkäme. UPS! Nun hätten wir ja auch einfach umkehren oder ein Taxi rufen können, aber nein, wir doch nicht. Wir sind schließlich gut zu Fuß. Statt dessen sind wir lieber einen Riesenbogen bis zur Bahnstation gelaufen.

Wie auch immer. Es hat ja funktioniert und nachts um eins waren wir schließlich auch im Hotel, um dort todmüde in unsere Betten zu fallen.

Tag 1 – Mittwoch

Nach einem leckeren Frühstück und einer ordentlichen Dosis Kaffee ging es los Richtung Messe. Traditionsgemäß haben wir uns dort erst einmal zu einem Kaffee im Café Lemon mit Alex Thrillertante getroffen. Gemeinsam sind wir anschließend durch die Gänge von Halle 3 gestreift.

Ein absolutes Highlight war dann der Moment, als Anja den Stand mit den Pummeleinhörnern entdeckte. So ein Teil musste sie einfach haben. Das war so genial, dass sich Anja und das Pummeleinhorn wie ein roter Faden durch unseren Tag zogen und Alex und mich immer wieder in haltloses Gelächter ausbrechen ließen.

Eine kleine Weile später begegnete uns dann Shelly Löwenherz. Noch so ein Herzensmensch <3, die sich uns kurzerhand anschloss.

Gemeinsam zogen wir also weiter und durften Ken Follett aus der Ferne in einem Interview bewundern. (Man bedenke dabei, dass Alex und ich zu dem Zeitpunkt noch immer völlig fasziniert von Anja und dem Pummeleinhorn waren. Die Bilder in unseren Köpfen werde ich auf ewig mit Ken Follett verbinden. 😀 :-D)

Kaum weiter gewandert, liefen wir auch schon Johanna Ha in die Arme, so dass unser Trüppchen weiter wuchs.

Gemeinsam haben wir dann den Stand von Droemer Knaur in Halle 3.1 besucht. Danach trennten sich unsere Wege allerdings, da es zu fünft mit der Zeit doch etwas unübersichtlich wird.

Am Stand von dtv liefen Anja und ich dann Frank Goldammer in die Arme, dessen neues Buch „Tausend Teufel“ am Freitag erscheinen sollte.

Ein Besuch am Stand von Buchalarm stand auch noch auf dem Programm. Dort wurden wir sehr herzlich von Haroon Gordon, Olaf Buchheim und Clara Gabriel empfangen. Noch ein paar Herzesmenschen mehr ! 🙂 <3

Ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir natürlich immer wieder zwischendurch zu unserer Homebase dem Autorensofa zurück gekehrt sind, um dort mit all den wunderbaren Menschen zu schwatzen.

Mit platten Füßen waren wir diesmal deutlich früher zurück im Hotel, wo wir uns mit einer Portion Süßkartoffel-Pommes und hausgemachter Limo von der Burger AG belohnt haben.

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Tag 2 – Donnerstag

Wie üblich startete der Messetag im Café Lemon mit Alex, die diesmal ihren Mann Ecki mitgebracht hatte.

Da Gerüchte besagten, Wulf Dorn wäre heute schon da, hatten Anja und ich „Die Kinder“ eingepackt, um diese bei Gelegenheit signieren zu lassen. Darum ging es auch als erstes zum Stand von Random House in der Hoffnung, Wulf dort zu treffen. Leider war dort nichts von ihm zu sehen, weshalb wir zunächst einmal zum dtv-Stand gegangen sind. Anja wollte anfragen, ob sie dort eventuell eine Ausgabe von „Tausend Teufel“ von Frank Goldammer erstehen könnte. Leider war das nicht möglich. 🙁 Ein Anruf bei der Buchhandlung Osiander genügte jedoch, um das Buch für den nächsten Morgen zu bestellen.

Im Anschluß haben wir uns ein bisschen in Halle 3.1 umgesehen und sind dort Uwe und Ally am Stand vom fischer-Verlag begegnet. Schon wieder Herzensmenschen! <3 🙂

Nach einem Zwischenstopp am Autorensofa haben wir nochmal am Heyne-Stand vorbei gesehen, wo wir dann endlich Wulf Dorn getroffen haben. Leider hatte er keine Zeit und war, kaum dass wir uns begrüßt hatten, auch schon wieder verschwunden. *hmpf* 🙁

Bei herrlichem Wetter haben wir uns im Anschluss ein bisschen auf der Agora und dem Kunsthandwerksmarkt umgesehen.

Kurz darauf hat sich das Dreamteam für eine kleine Weile getrennt. Während Anja bei einem Bloggertreffen vom Autorensofa war, bin ich alleine durch Halle 3 gestreift. Die Zeit vertrieben habe ich mir mit einem Besuch am Buchalarm-Stand, einem Buchkauf beim Drachenmond-Verlag und immer wieder auf einen Blick am Heyne-Stand vorbei.

Es kam, wie es kommen musste: Wulf Dorn war endlich da. Sch…! Anja beim Bloggertreffen nicht abkömmlich und Wulf im Gespräch vertieft. Und nun???

Stalking! 😀

Vor lauter Verzweiflung bin ich also immer wieder um den Heyne-Stand gekreist, doch kaum hatte ich Wulf den Rücken zugekehrt, war er – WHOOOSH – auch schon wieder weg. Verdammt! :'(

Das Bloggertreffen sollte allerdings auch allmählich zu Ende sein, weshalb ich bei einer Zigarette draußen auf Anja warten wollte. Zeitlich lag ich genau richtig und während ich Anja noch von meiner Entdeckung und deren frustrierendem Ausgang berichtete, tippte sie mir auf die Schulter und zeigte hinter mich. Ein paar Meter entfernt stand Wulf Dorn, der auch prompt unsere Kinder signierte. Mission completed! 😀

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Aber das war ja noch nicht alles für diesen Tag. Kaum hatte sich Wulf von uns verabschiedet, um zum nächsten Termin zu eilen, kam Moderator und Journalist Günter Keil auf uns zu, um uns zu begrüßen und kurz mit uns zu schwatzen.

Ich mochte Günter Keil ja schon vorher, aber spätestens seit dieser Begegnung habe ich noch einen Herzensmenschen mehr. Herz auf, Günter rein! 🙂

Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch mit Elke, Jo und Gabi (noch ein neuer Herzensmensch! <3) zum Essen verabredet, So ein schöner Abend, den wir unbedingt wiederholen müssen!

Vollkommen glücklich und erschöpft konnten wir an diesem Abend in unsere Betten sinken.

Tag 3 – Freitag

Heute mussten wir früh los, denn es gab viel zu tun. Wie wir es allerdings geschafft haben, ohne große Hektik pünktlich um 9 Uhr auf dem Messegelände zu erscheinen, ist mir noch immer ein Rätsel. So früh waren wir noch nie dort. 😀 Zeitig genug jedenfalls für einen Kaffee am Autorensofa.

Um kurz vor 10 ging es dann zu Osiander, wo Anja ja ihren Goldammer bestellt hatte. Im Anschluss ging es direkt weiter zum Buchalarm-Stand, an dem ein Interview mit Ursula Poznanski und danach mit Wulf Dorn auf dem Programm standen. Natürlich waren auch schon ein paar bekannte Gesichter dort. Unter anderem die wunderbare Anka, von der wir dachten, dass wir sie dieses Jahr leider nicht treffen würden. Auch die liebe Katha haben wir endlich getroffen die wir in den letzten Tagen leider immer verpasst hatten.

Selbst Luis Sellano hatte es sich nicht nehmen lassen am Buchalarm-Stand vorbei zu schauen. Da war die Freude natürlich riesig.

Fotos wurden selbstverständlich auch jede Menge gemacht und Anja hat endlich ihr heißersehntes. 😉

Witzig war auch, dass mich mit Clara Gabriel, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe, eine Gemeinsamkeit verbindet, wie wir beide an diesem Morgen verblüfft feststellen mussten.

So toll dieser Vormittag auch war, so platt waren wir anschließend auch. Sowohl körperlich als auch geistig am Ende unserer Kräfte. Deshalb haben wir uns anschließend auch nur noch zum dtv-Stand geschleppt, um dort endlich Anjas „Tausend Teufel“ signieren zu lassen. Den Rest des Tages haben wir eigentlich nur noch herum gehangen. Zu müde um noch irgendetwas zu unternehmen, aber auch nicht in der Lage, die Messe vor Ende zu verlassen.

Dann ging es ans Abschied nehmen, bei dem auch das ein oder andere Tränchen geflossen ist. Erwähnenswert ist noch, dass wir bei unserer Abschiedsrunde Andreas Winkelmann vor die Füße gestolpert sind der prompt eine Vollbremsung hinlegte, um sich mit uns zu unterhalten.

Zurück im Hotel gab es dann noch Burger und einen Cocktail in der Burger-AG, um dann todmüde mit einem weinenden und einem lachenden Auge ins Bett zu fallen.

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Tag 4 – Samstag

Ganz gemütlich, mit viel Zeit und schweren Koffern haben wir gegen Mittag die Heimreise angetreten.

Nachmittags hatten uns unsere Familien dann zumindest körperlich wieder.

Fazit:

Auch wenn es jedes Jahr die schönste, anstrengendste und beste Messe aller Zeiten ist, war dieses Jahr ganz eindeutig die schönste, anstrengendste und beste Messe aller Zeiten!

So viele Herzensmenschen wiedergesehen und neu dazu gewonnen!

Ich hab euch alle lieb und freue mich auf ein Wiedersehen spätestens im nächsten Jahr.

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Frankfurter Buchmesse 2016

Nachdem Anja (anjas-insel) und ich im letzten Jahr leider nur am Wochenende zur Messe konnten, haben wir noch auf der Rückfahrt ins Sauerland beschlossen, dieses Jahr alles anders zu machen. Meine liebe Freundin hat im Laufe des Jahres natürlich wieder alles gebucht und eingetütet. Danke, Süße, du bist die beste Orga-Fee der Welt! 🙂

Eine wirklich grandiose Idee war es, schon einen Tag früher, also am Dienstag nach Frankfurt zu fahren. Der ursprüngliche Plan hatte noch eine kleine Shopping-Tour in der Stadt vorgesehen. Dank Bahn, Umsteigen, Schienenersatzverkehr, Umsteigen, S-Bahn in die falsche Richtung, S-Bahn in die richtige Richtung und einem kurzen Fußmarsch haben wir uns das aber schnell wieder aus dem Kopf geschlagen. Wir haben also unser Zimmer im Hotel Gute Nacht in Nieder-Eschbach bezogen und sind kurz im nächsten Supermarkt gewesen um uns mit Getränken und ein bisschen Obst für die Messe einzudecken. Anschließend wollte das Loch im Bauch gefüllt werden, was in der dem Hotel angeschlossenen Burger-AG hervorragend ging.

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Nach einem abendlichen Spaziergang mit integrierter Pokémon-Jagd haben wir uns noch einen kleinen Absacker gegönnt und sind in unsere Betten geplumst.

Messe-Tag 1

Von „Hells Bells“ aus den Betten gescheucht und einem leckeren Hotel-Frühstück ging’s los. Ein bisschen Bus, ein bisschen S-Bahn später konnten wir endlich die heiligen Hallen betreten.

Ziel war zunächst das Café Lemon, in dem wir uns mit unserer lieben Freundin Alex (Thrillertante) und ihrem Sohn verabredet hatten. Kaffee und Quatschen stand auf dem Programm. Ein Weilchen später haben wir uns dann von Alex und Silas verabschiedet und haben Halle 3.0 geentert. Ein Gefühl wie nach Hause kommen! 😀

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Pläne für unseren Messebesuch hatten wir eigentlich nicht geschmiedet und da wir bislang immer nur einen oder maximal anderthalb Tage Zeit für einen Messebesuch hatten, sind wir zunächst in den „Ich-muss-alles-sehen-Modus“ verfallen. Mit viel zu viel Input und platten Füßen wollten wir nun endlich zum Autorensofa, denn wir hatten uns beide auf ein Wiedersehen mit Jo Berger gefreut. Warum hatten wir den Stand auf unserer Runde durch Halle 3 eigentlich noch nicht entdeckt? Weil wir dran vorbei gelaufen sind! 😀 Zu viel Input. Ich sag’s ja. 😀

Einen kurzen Handy-Check später haben wir das Autorensofa dann aber doch noch gefunden. Nach einer freudestrahlenden Begrüßung von Jo haben wir uns ein Plätzchen am Stand auserkoren und sind erstmal geblieben. Mia Leoni und Greta Schneider waren dann auch noch so freundlich uns aus ihren Büchern vorzulesen.

Überhaupt waren dort alle superlieb und nett. Egal ob AutorIn oder BloggerIn. Jeder unterhielt sich mit jedem und Sekt gab es auch noch. 🙂 Kein Wunder also, dass wir uns dort sauwohl gefühlt haben. 😉

Zwischendurch sind wir immer mal wieder herum gelaufen und hatten die ein oder andere nette Begegnung mit befreundeten BloggerInnen. Manche davon persönlich bekannt, manche bislang nur übers Netz. Neue Bekanntschaften haben wir natürlich auch geschlossen und Autoren sind uns ebenfalls über den Weg gelaufen. Erwähnenswert ist da z.B. die Begegnung mit Ursula Poznanski und der kurze Schwatz auf dem Gang. 🙂

Meine Mitbringsel:

Messe-Tag 2

Wie schon am Vortag startete der Messebesuch erstmal mit einem Käffchen mit Alex im Café Lemon. Da wir ja am 1. Tag schon unsere Runde gedreht hatten, konnten wir es gemütlich angehen lassen.

Wir sind also ein bisschen herum gelaufen, haben dem Autorensofa einen Besuch abgestattet, haben hier und da ein Schwätzchen gehalten…

Mittags waren wir dann – eigentlich nur kurz – bei der Verleihung des Storyteller-Awards auf der Agora um u.a. einen Blick auf Arno Strobel zu erhaschen. Weil es dann aber plötzlich anfing zu schütten, sind wir ein bisschen länger geblieben und wurden dort prompt mit Sekt und Schnittchen versorgt. 🙂

Später in Halle 3.1 ist uns am Stand von Droemer-Knaur dann Daniel Holbe mit seiner Frau begegnet. Da die beiden aber gerade in ein Gespräch mit Günter Keil vertieft waren, wollten wir nicht stören und haben uns ein bisschen in der Nähe herum gedrückt. Das haben wir aber scheinbar etwas zu offensichtlich gemacht, denn irgendwann hat Daniel Holbe uns einfach dazu gerufen, sodass wir uns zu fünft unterhalten konnten. 😳 😀

Auf Einladung von Jo Berger haben wir im Anschluß am Blogger-Treffen des Autorensofas teilgenommen, was ausgesprochen schön war. Neben vielen netten Gesprächen gab es mal wieder Sekt und Knabbereien. Nicht, dass wir uns beschweren wollen, aber um einen dauerhaften leichten Alkoholpegel kam man so nicht herum. 😀

Für abends war Anja noch mit der wunderbaren Claudia Tomann verabredet. Ebenfalls am Stand von Droemer-Knaur. Da ich sie im letzten Jahr schon kennen lernen durfte, bin ich natürlich mitgegangen. Eine sehr schöne Unterhaltung später, war der Messetag auch schon wieder vorbei.

Nach unserem Abendessen in der Burger-AG haben wir uns bloß noch einen Cocktail gegönnt und waren froh, dass wir uns nur noch eine Treppe hochschleppen mussten.

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Meine Mitbringsel:

Messe-Tag 3

Traditionsgemäß sollte der Tag wieder im Café Lemon starten, wo es diesmal allerdings keinen freien Tisch mehr gab. Also haben wir unser Treffen mit Alex und diesmal auch meiner Internet-Freundin Walli auf den Bereich davor verlegt.

Eher zufällig sind wir Alex dann am Stand von Emons wieder begegnet, wo sie in ein Gespräch mit Sina Beerwald vertieft war. Da das letzte Treffen mit Sina auch schon ganz schön lange her war, sind wir natürlich geblieben und haben prompt ein signiertes Exemplar ihres Kräherwald geschenkt bekommen. So lieb! <3

Ein wirklich wunderbares Erlebnis war unser Treffen mit Faye Hell, mit der Anja sich via Facebook verabredet hatte. Sie hat sich so viel Zeit für uns genommen und wir haben über Gott und die Welt gequatscht. Herz auf, Faye rein. So muss das sein. 🙂

Es ging weiter mit herumlaufen, befreundete BloggerInnen treffen, Promis von weitem bewundern, Zwischenstopp beim Autorensofa…

Und dann gab es da natürlich noch dieses Gerücht. Das, über das keiner sprach und von dem auch keiner genaues wusste…

Jedenfalls hatten wir uns draußen auf der Agora zum Essen niedergelassen, als uns bzw. Anja (sie hatte das Handy eher zufällig gezückt) via Facebook dieses fiese Foto von Alex am Heyne-Stand erreichte. Anja sind fast die Pommes von der Gabel gefallen, während ich meine schon verputzt hatte. Da hatten wir beide Engelchen und Teufelchen auf den Schultern sitzen. Das 16-jährige Fan-Girl-Teufelchen in uns schrie: Nichts wie hin!, während sich das erwachsene Engelchen von der Meldung nicht aus der Ruhe bringen lassen wollte. Lange gerungen haben unsere Schulterbewohner allerdings nicht. Ratet wer gewonnen hat!

Es folgte ein kurzes Treffen mit Oliver Kern, der leider nicht viel Zeit hatte, da er sich den Fragen beim Blogger-Treffen von Random House stellen musste und einen Abschiedsbesuch beim Autorensofa ehe es für uns „Tschüß, Messe.“ hieß.

Völlig beseelt von all den netten Begegnungen und Eindrücken konnten wir am nächsten Tag in aller Ruhe die Heimreise angetreten. Natürlich nicht ohne Besuch der Bahnhofs-Buchhandlung. 😉

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Ein bisschen was zu Meckern gab es natürlich trotzdem. Die schwache bis nicht vorhandene Verbindung zum Netz im Hotel z.B. Klar, dass Anja bildlich festhalten musste, wie ich fluchend in der Zimmerecke hocke. 😀

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Und dann war da noch diese eine Rübennase, die ich sooo gerne mal persönlich getroffen hätte… aber… aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 😉

Fazit:

Das Hotel: Sieht uns auf jeden Fall wieder. Wir haben uns in der familiären Atmosphäre so pudelwohl gefühlt, dass wir die Buchung für nächstes Jahr noch vor Ort klar gemacht haben.

Die Burger-AG: Sieht uns ebenfalls nächstes Jahr wieder, weil das Essen und die Cocktails einfach lecker und das Team super nett war.

Das Autorensofa: Ist ab sofort erklärte Messe-Homebase.

Die Messe: War die anstrengendste, beste, gemütlichste, hammergeilste… mir gehen die Superlative aus :D… die ich bis jetzt erleben durfte.

Ich will noch maaaaal! 😀 😀 😀

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Endlich, endlich habe ich es mal wieder zur Frankfurter Buchmesse geschafft. Zwar „nur“ am Wochenende, dafür aber gleich für zwei Tage.

Zusammen mit Anja von anjas-insel ging es am Samstag Morgen los gen Frankfurt. Halbwegs plan- und ziellos aber glücklich haben wir uns durch Halle 3.0 gewühlt. Dabei natürlich den ein oder anderen Schatz entdeckt und uns ansonsten treiben lassen.

Ich hatte lediglich eine Lesung (die von Derek Landy) auf dem Zettel und Anja wollte unbedingt Jo Berger endlich persönlich kennen lernen. Blöderweise hatten wir genau diese „Termine“ zeitgleich. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als das Dream-Team zu trennen.

Während Anja also ein Schwätzchen mit Jo Berger hielt, habe ich mich auf den Weg zur Lesung gemacht.

Derek Landy stellte zusammen mit Rainer Strecker (dem Hörbuch-Sprecher) den finalen Band der Skulduggery Pleasant-Reihe vor.

Da ich die Reihe zusammen mit meinem Sohn lese, dachte ich, eine signierte Ausgabe wäre ein tolles Weihnachtsgeschenk. Aber Pustekuchen – die Schlange vorm Signierzelt war endlos…

Aber zurück zur Lesung. Derek Landy war absolut sympathisch. Er hat eine Aufmerksamkeitsspanne von jetzt bis schon vergessen und ähnelt seiner Hauptfigur damit auf eklatante Weise. Auf dem Foto kann man hoffentlich erkennen, dass ihm dabei der Schalk im Nacken sitzt.

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Derek Landy und Rainer Strecker (die Dame in der Mitte ist wohl vom Verlag)

Jedenfalls war es sehr lustig und damit eins meiner Highlights.

Wieder vereint mit Anja ging es dann weiter zu Halle 3.1, wo wir prompt am Droemer Knaur-Stand Veit Etzold, seiner Frau Saskia und Arno Strobel in die Arme liefen. Einen kurzen Schwatz später hielten wir auch schon zwei signierte Ausgaben von „Todesdeal“ in Händen.

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Kurz nachdem wir uns noch mit Anka von Ankas Geblubber getroffen hatten haben wir uns dann auf den Weg zur einer lieben Freundin gemacht. Dort haben wir übernachtet und uns nach Strich und Faden verwöhnen lassen.

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es dann am Sonntag zurück auf die Messe. Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Geld ausgebens. Alles ging natürlich wieder mal nicht, aber das ein oder andere Schätzchen, dass ich am Vortag entdeckt hatte, musste natürlich mit.

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Die Beute

Highlight dieses Tages war ein weiteres Treffen mit Jo Berger, bei dem ich diesmal mit von der Partie war. Wir haben uns kurz und sehr nett unterhalten und waren eigentlich schon auf dem Weg nach draußen, als Anja mich bat, kurz zu warten. Sie wolle mal eben was gucken.

Als sie nach ein paar Minuten nicht wieder da war, habe ich vorsichtig um die Ecke gelinst und siehe da. Da stand sie wieder bei Jo Berger. Nichts böses ahnend bin ich also zu ihnen gegangen. Da drückt mir Anja Jo’s Buch „Ein Engel für Jule“ mit den Worten „Von uns beiden“ in die Hand. Die sind sooooo doof, die beiden! *schnüff* Hecken heimlich irgendwelche Buchschenk-Pläne aus!

Nee, echt jetzt! Ich hab mich soooo gefreut.

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Ihr seht, ich hatte eine tolle Messe-Zeit und wo wir schon beim Aushecken sind… Anja und ich planen schon wieder Pläne für nächstes Jahr…