[Rezension] Aschenkindel von Halo Summer

Halo Summer
Aschenkindel – Das wahre Märchen

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3100 KB
ASIN: B01HXBDA5A

Printausgabe: erschienen bei HarperCollins am 5. Dezember 2016
Seitenzahl der Printausgabe: 276 Seiten
ISBN: 978-3959671248

Darum geht es:

Claerie ist nach dem Tod des Vaters zum Dienstmädchen degradiert worden. Sie kümmert sich um Haus und Garten und versorgt ihre Stiefmutter und ihre bei den Stiefschwestern. Eines Tages lädt der Kronprinz des kleinen Königreichs zu einem Ball, auf dem er unter allen unverheirateten jungen Frauen des Landes seine zukünftige Braut zu wählen gedenkt. Claerie will eigentlich gar nicht dort hin und ihre Stiefmutter hat sogar zu verhindern versucht, dass sie überhaupt eine Einladung erhält, doch ihre gute Fee überredet Claerie schließlich. Kurz vor dem Ball trifft sie im verbotenen Wald – der übrigens von Vampiren bevölkert wird – einen jungen, gutaussehenden Mann, der vorgibt, ein Kammerdiener des Prinzen zu sein. Als sie ihn im Schloss wieder trifft, küsst er sie und Claerie verliebt sich Hals über Kopf…

Ich sage dazu:

Claerie ist eine gutmütige und anpassungsfähige junge Frau, die ihre Familie und das Leben trotz aller Ungerechtigkeiten liebt.

Wip, der Prinz, stellt sich als gutmütiger freundlicher Mann heraus, der mit seiner ehrlichen Art durchaus bei Claerie punkten kann.

Die Charaktere in dieser Märchen-Adaption haben mir allesamt gut gefallen. Selbst die Stiefmutter kommt gar nicht so schlecht dabei weg. Sie ist zwar manchmal ein bisschen boshaft und ungerecht, aber bei weitem nicht so schrecklich wie im Original-Märchen, was sie in meinen Augen nur menschlich macht. Sie sorgt sich halt um das Wohlergehen ihrer Töchter. Diese sind zwar nicht gerade nett zueinander und zu Claerie, verhalten sich letztendlich aber einfach wie Schwestern. Im Grunde ihres Herzens lieben sie sich.

Die gute Fee durfte natürlich auch nicht fehlen. Deren Herz sitzt zwar auf dem rechten Fleck, ihre Talente sind allerdings eher bescheiden – von ihrem Geschmack mal ganz abgesehen.

Wie unschwer zu erkennen ist, diente das Märchen „Aschenputtel“ von den Gebrüdern Grimm als Vorlage für diese wunderschöne Geschichte. Halo Summer schafft hier eine zauberhafte Märchenwelt, in der Magie allgegenwärtig ist.

Zusammen mit Claerie habe ich gelacht und geweint, geliebt und gelitten. Es war einfach eine dieser Geschichten, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen haben. Deshalb kann ich dieses Buch auch einfach nur empfehlen.

2 Gedanken zu „[Rezension] Aschenkindel von Halo Summer“

  1. Vielen Dank für die schöne Rezension! Ich habe nur ein kleines Problem damit: Du verrätst im Grunde die gesamte Handlung – auch alle Überraschungen, die im Buch passieren. Falls du da noch ein paar Sätze rausstreichen könntest, wäre das für diejenigen toll, die du durch deine Rezension neugierig gemacht hast und die das Buch vielleicht noch lesen wollen. Ansonsten freue ich mich sehr, dass es dir gefallen hat! Danke und liebe Grüße Halo

    1. Hallo Halo,
      vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Du hast Recht, ich verrate zu viel. Habe nochmal drüber geguckt und das Ganze überarbeitet. Schau doch bitte mal drüber, ob es jetzt besser passt.
      Liebe Grüße
      Marion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.