[Rezension] Late Summer Hope – Highland Gentleman von Jo Berger

Jo Berger
Late Summer Hope – Highland Gentleman

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1152 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 281 Seiten
ASIN: B07GV49D4M

Darum geht es:

Annie Fairfield arbeitet in der Redaktion einer Frauenzeitschrift. Als eines Tages der gutaussehende Calan McGrant, Earl of Cheshire zu einem Interview dort auftaucht, verläuft die erste Begegnung zwischen Annie und Calan alles andere als gut. Er hält sie für ein Flittchen, das Männer verbraucht wie andere Leute Taschentücher. Bei Schnupfen. Sie sieht in ihm einen arroganten Adelsschnösel.

Kurz darauf findet auf Glenlaggan Castle, einem Luxushotel in den schottischen Highlands, die Hochzeit von Annies ehemaliger Arbeitskollegin Sarah und dem Hotelbesitzer Rob statt, zu der auch Annie und Calan geladen sind. An dessen Seite steht eine biestige Blondine, die aus irgendeinem Grund in Annie eine Konkurrentin sieht…

Ich sage dazu:

Lederröcke, knappe Tops und Highheels. Das ist Annie. Dass sie dabei noch einen klugen Kopf, einen schlagfertigen Mund und ein mutiges Herz ihr eigen nennt, sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an. Erst recht nicht, wenn sie ihrem Hobby Poledance nachgeht. Sie findet schon, dass Calan verdammt gut aussieht. Allerdings findet sie auch, dass er ein ungehobelter Wichtigtuer ist. Außerdem fühlt sie sich auf Glenlaggan Castle nicht wirklich wohl. Zwar ist sie beeindruckt von all dem Luxus, der sie umgibt, meint aber, dass sie überhaupt nicht dorthin passt. Außerdem hat sie genug Probleme. Da hat sie gar nicht den Kopf für einen Mann.

Adelsspross, kluger Geschäftsmann und Inhaber einer Whiskydestillerie mit Geld. Bei Calan haben Frauen bislang allerhöchstens Lust und Begierde ausgelöst. Was, in Dreiteufelsnamen, ist bei Annie jetzt so anders? Er hält sie für billig und niveaulos. Eigentlich genau sein Beuteschema, aber irgendetwas hat diese Annie an sich, das ihn abschreckt. Trotzdem würde er sie zu gerne flachlegen… Das Verhalten, das seine alte Freundin Fiona an den Tag legt, gibt ihm ebenfalls Rätsel auf. Fast macht es den Anschein, als wäre sie eifersüchtig. Aber das kann ja gar nicht sein.

Auch wenn mir Calan ein paar mal zu oft unverhofft vor, hinter oder neben Annie auftaucht und ganz schön viele Insekten nur knapp dem Tod durch Verschlucken entronnen sind, konnte mich die Story mal wieder in ihren Bann ziehen. Genau genommen habe ich sie sogar in einem Rutsch inhaliert.

Jo Berger erzählt hier in gewohnt witzig-spritzigem Schreibstil die Geschichte zweier Menschen, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammen zu passen scheinen. Dabei lässt sie Annie und Calan immer abwechselnd zu Wort kommen und krönt die einzelnen Kapitel jeweils mit einem hübschen Bildchen ihrer Protas. Ob es ihr gelingt, auch für dieses ungleiche Paar ein Happyend zu finden, müsst ihr natürlich selber herausfinden.

 

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