[Rezension] Zwei Herzen im Regen von Jo Berger

Jo Berger
Zwei Herzen im Regen

Darum geht es:

Nach dem Tod der Eltern muss sich Jella um ihre kleine, pubertierende Schwester kümmern. Sie hat keine Zeit für Freundinnen oder gar Männer. Alles was ihr geblieben ist, ist ihr baufälliges Elternhaus und ein altes Auto, das auch schon bessere Tage gesehen hat.

Eines Abends, es ist schon sehr spät, ist Jella endlich so weit, sich mit den notwendigen Reparaturen am Haus zu befassen, obwohl sie nicht wirklich weiß, wie das geht. Plötzlich klopft es an der Tür und ein umwerfender, grünäugiger, patschnasser Backpacker begehrt Einlass. Sehr zu Jellas Freude sieht der Typ nicht nur gut aus, sondern ist auch noch handwerklich begabt.

Ich sage dazu:

Jella, der so ziemlich alles über den Kopf wächst, hat nicht nur einen Haufen Arbeit an der Backe, sondern muss sich auch noch mit einer pubertierender Sechzehnjährigen herum schlagen. Als dann Tobi, der Backpacker in ihr Leben platzt, wähnt sie sich im Himmel. Doch Tobi hat etwas zu verbergen.

In der Kürze liegt die Würze.

Auch wenn es sich hier lediglich um eine Novelle handelt, hat Jo Berger es geschafft, eine zuckersüße Liebesgeschichte zu schreiben, die alles enthält, was man sich wünscht. Nämlich jede Menge Herz und Humor.

Mein Fazit:

Hätte ich keinen Mann und eine Mietwohnung, würde ich mir glatt ein Kuscheleinhorn ins Fenster hängen.

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